Sackmann Fahrradreisen

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Auf dem Rhein-Radweg von Straßburg nach Mainz

Die geballte Schönheit des Rheintals mit seinen malerischen Weinbergen und idyllischen Winzerorten sowie zahlreiche kulturelle Höhepunkte erwarten Sie auf dieser außergewöhnlichen Radreise von der Europastadt in die rheinland-pfälzische Landeshauptstadt

Das Elsass, Baden und die Pfalz stehen im Mittelpunkt dieses wunderschönen Radurlaubs und werden Sie mit ihrer landschaftlichen, kulturellen und kulinarischen Vielfalt begeistern. Am Anfang Ihrer Radreise steht die Europastadt Straßburg mit ihrem gewaltigen Münster. Von hier aus folgen Sie dem Rhein nach Norden und werden von sattgrünen, terrassierten Weinhängen sowie idyllisch gelegenen, kleinen Winzerorten begleitet. Mitunter führt die Strecke auch an einem Altarm des Rheins entlang und verwöhnt das Auge mit nahezu unberührt erscheinenden Naturlandschaften. Auch der kulturelle Aspekt kommt nicht zu kurz, denn unterwegs locken zahlreiche Sehenswürdigkeiten, zu denen beispielsweise die Barockresidenz von Rastatt, die imposanten Kaiserdome von Speyer und Worms, das Schwetzinger Schloss und die ehemalige Festung Germersheim gehören. Ein wahres Feuerwerk an touristischen Attraktionen erwartet Sie in Heidelberg, dessen romantische Altstadt direkt am Neckar liegt und vom berühmten Schloss überragt wird. Nierstein lockt mit einem schmackhaften, auch international geschätzten Riesling, der sicher nicht nur den Weinkennern unter Ihnen munden wird, und Mainz setzt mit seinem majestätischen Dom und der hübschen Altstadt einen gelungenen Schlusspunkt. Insgesamt ist diese durchweg flach verlaufende Radreise gut für Kinder und Neueinsteiger geeignet, und das milde Klima ermöglicht einen ausgedehnten Reisezeitraum von Anfang April bis in den Oktober hinein, sodass sich sicher auch in Ihrem Terminkalender ein Plätzchen für diese ansprechende Tour finden wird.   

Highlights der Reise:
- das berühmte Straßburger Münster
- herrlich unberührte Natur entlang der Altrheinarme
- die weltbekannte Universitätsstadt Heidelberg
- der fruchtige Riesling, der rund um Nierstein angebaut wird und zu den besten der Welt gehört



Geradelt wird auf dem meist gut ausgebauten Rhein-Radweg. Ganz überwiegend flache Streckenführung und für jedermann/frau leicht zu radeln. Längere Abschnitte führen auch auf Schotterwegen durch die Rheinauen.

 

 

1. Tag: Straßburg
Der heutige erste Reisetag steht ganz im Zeichen der inoffiziellen Hauptstadt Europas. Im Laufe des Tages reisen Sie individuell nach Straßburg an und haben nach dem Bezug Ihres Hotelzimmers genügend Zeit, die Stadt auf eigene Faust zu erkunden. Besonders lohnenswert ist ein Spaziergang durch die mittelalterliche Altstadt. Sie befindet sich auf der inmitten des Flusses Ill gelegenen Insel Grand Île und wurde im Jahre 1988 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen. Das Zentrum der Altstadt bildet die auch als „Straßburger Münster“ bekannte Cathédrale Nôtre Dame. Ihre Baugeschichte erstreckte sich über insgesamt drei Jahrhunderte, sodass sowohl romanische als auch gotische Elemente zu ihrem Erscheinungsbild gehören. Rund um den Münsterplatz drängen sich zahlreiche mehrgeschossige Fachwerkhäuser, die im alemannisch-süddeutschen Stil errichtet wurden. Zu ihnen gehört auch das Haus Kammerzell, dessen Fassade mit wunderschönen Schnitzereien verziert ist, die Geschichten aus der Antike, dem Mittelalter und der Bibel erzählen. Ein weiteres Highlight der Altstadt ist der ehemalige Bischofssitz Palais Rohan, der dem Südportal des Münsters gegenüber liegt und heute verschiedene Museen beherbergt. Ebenfalls sehr sehenswert ist das direkt an den Ufern der Ill gelegene Gerberviertel. Es gehört zum Stadtteil „La Petite France“ und mutet mit seinen malerischen Fachwerkhäusern und schmalen Gassen sehr romantisch an. Im Vergleich dazu wirken die Gebäude, in denen das Europäische Parlament und der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte untergebracht sind, unverkennbar neuzeitlich, sind aber aufgrund ihrer bemerkenswerten Architektur keinesfalls weniger sehenswert und lohnen unbedingt einen Besuch, ehe Sie zum abendlichen Toureninformationsgespräch ins Hotel zurückkehren und dabei ggf. auch die gebuchten Leihräder entgegennehmen. Im Anschluss spricht nichts dagegen, den Tag bei schmackhaften Spezialitäten aus dem Elsass stimmungsvoll ausklingen zu lassen.

2. Tag: Straßburg – Rastatt, ca. 65 km
Nach dem Frühstück steht die erste Radetappe auf dem Programm, und Sie verlassen Straßburg auf einem wunderschönen Radweg, der Sie schließlich direkt ans Ufer des Rheins führt. In Begleitung von Vater Rhein radeln Sie dann auf französischer Seite durch die Rheinebene nach Drusenheim. Dort wechseln Sie für kurze Zeit das Verkehrsmittel und lassen sich von der Fähre „Drusus“ nach Greffern bringen. Zurück im Fahrradsattel folgen Sie dem von reizvollen Auenlandschaften gesäumten deutschen Rheinufer bis kurz vor Rastatt. Ihr heutiger Übernachtungsort hat seine Ursprünge im späten 11. Jahrhundert und kann demzufolge auf eine bewegte Vergangenheit zurückblicken. Die Hauptsehenswürdigkeit der Stadt ist bis heute das Rastatter Residenzschloss, das jedes Jahr unzählige Besucher anzieht. Zwischen 1697 und 1702 im Stile des Barock erbaut, muss die Rastatter Residenz den Vergleich mit ihrem französischen Vorbild Versailles nicht scheuen und darf sich außerdem zu Recht als älteste Barockresidenz am Oberrhein bezeichnen. Ein Besuch hier sollte in Ihrem Besichtigungsprogramm also an erster Stelle stehen, wenn Sie schon einmal in Rastatt sind. Bei einem Bummel durch die teilweise von idyllischen Laubengängen geprägte Gartenanlage lässt es sich herrlich entspannen, und darüber hinaus entdecken Sie dabei auch noch das eine oder andere sehenswerte Bauwerk. Dazu gehört beispielsweise ein Nachbau der Einsiedelner Kapelle, den die Markgräfin Franziska Sybilla Augusta in Auftrag gegeben hatte, nachdem im Jahre 1714 der Spanische Erbfolgekrieg im Rastatter Schloss beendet werden konnte. Ebenfalls sehenswert sind die Pagodenburg und der Wasserturm, und vielleicht haben Sie ja auch noch Lust und Zeit für einen kleinen Abstecher zum etwas außerhalb – in Rastatt-Förch – gelegenen Schloss Favorite, das bereits in einigen Fernsehproduktionen zu sehen war und mit einer prunkvollen Innenausstattung lockt.

3. Tag: Rastatt – Germersheim, ca. 60 km
Der heutige zweite Radtag verspricht Idylle pur, denn die Radstrecke folgt verschiedenen Altrheinarmen, die mit unberührt scheinender Natur aufwarten können. Die Naturfreunde unter Ihnen kommen also voll und ganz auf Ihre Kosten – zumal mit den Hördter Rheinauen auch das größte pfälzische Naturschutzgebiet durchquert wird. Hier leben einige Vogelarten, die ansonsten nicht mehr ganz so häufig anzutreffen sind, und mit etwas Glück und Geduld bekommen Sie vielleicht den einen oder anderen Schwarzmilan, Eisvogel, Grauspecht und/oder Schwarzspecht zu Gesicht. In Germersheim angekommen können Sie von der Aussichtsplattform an der neu gestalteten Rheinpromenade aus den regen Schiffsverkehr beobachten und anschließend einen gemütlichen Bummel durch das sehenswerte Stadtzentrum unternehmen. Dabei begegnet Ihnen auf Schritt und Tritt die eindrucksvolle Geschichte der ehemaligen Festungsstadt, denn die verbliebenen Reste des einst stattlichen Bollwerks, das Germersheim vor französischen Angriffen schützen sollte, verteilen sich über das gesamte Stadtgebiet und können sowohl auf eigene Faust als auch im Rahmen einer (Themen-)Führung erkundet werden. Besonders imposant sind das Weißenburger Tor und das Ludwigstor, in dem heute das Stadt- und Festungsmuseum untergebracht ist. Aber auch der Festungspark „Fronte Lamotte“ ist einen Besuch wert, und wenn Sie sich zusätzlich zur Geschichte auch für Straßenbau interessieren, sollten Sie unbedingt das ehemalige Zeughaus aufsuchen, das mit dem Deutschen Straßenmuseum ein absolutes Unikat beherbergt. Allen KunstliebhaberInnen sei ein Spaziergang auf dem Germersheimer Skulpturenweg empfohlen, der in der Grabenanlage der Fronte Becker – einem weiteren Festungsüberbleibsel – angelegt wurde, und für die RomantikerInnen unter Ihnen kann es wohl nichts Schöneres geben, als den Tag mit einer stimmungsvollen Nachenfahrt auf dem Altrhein (in Eigenregie) zu beschließen.

4. Tag: Germersheim – Heidelberg, ca. 50 km
Zu Beginn des heutigen Tages radeln Sie weiter am Altrhein entlang und lassen sich von ihm in die geschichtsträchtige Reichs- und Bischofsstadt Speyer führen, die sich zu den ältesten Städten Deutschlands zählen darf. Hier ist vor allem der schon von weitem sichtbare Kaiser- und Mariendom sehenswert, der 1981 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen wurde. Die größte romanische Kirche der Welt entstand im elften Jahrhundert und gilt, nachdem hier drei Kaiserinnen, vier Kaiser und vier Könige aus den Adelshäusern der Habsburger, Staufer und Nassauer bestattet sind, als bedeutendste Grablege des Mittelalters. Im Kaisersaal können insgesamt neun riesige Fresken von Johann Baptist Schraudolph bestaunt werden, und wer ganz hoch hinaus will, hat nach dem Erklimmen des Südwestturms die Möglichkeit, einen wunderschönen Rundumblick über die Stadt, die Vorderpfalz und das badische Umland zu genießen. Bevor Sie sich dann wieder in den Fahrradsattel schwingen, bietet sich noch ein kleiner Rundgang durch die Altstadt an, bei dem Sie u.a. das ehemalige Stadttor Altpörtel, die Alte Münz und das Historische Museum der Pfalz entdecken können. Zurück auf der Radstrecke erwartet Sie als nächstes Highlight Schwetzingen. Das direkt im Stadtzentrum gelegene Schloss mit seiner traumhaft schönen Gartenanlage ist unbedingt einen längeren Zwischenstopp wert, und vielleicht haben Sie ja auch noch Lust und Zeit, beim barocken Palais Rabaliatti und/oder dem kurfürstlichen Marstall mit seinen prachtvoll gestalteten Wappen vorbeizuschauen, ehe Sie Ihren Weg in Richtung Heidelberg fortsetzen. Die älteste deutsche Universitätsstadt lockt mit ihrer romantisch verwinkelten, direkt am Neckarufer gelegenen Altstadt, und natürlich möchte auch das berühmte Schloss gebührend bewundert werden, ehe Sie zum gemütlichen T eil übergehen und sich bei einem guten Abendessen von der Schmackhaftigkeit der (kur-)pfälzischen Küche überzeugen.

5. Tag: Heidelberg – Worms, ca. 45 km
Zu Beginn der heutigen Etappe werden Sie Ihrem bisherigen Wegbegleiter, dem Rhein, untreu und wenden sich stattdessen dem Neckar zu, dessen Ufer Sie nach Ladenburg geleitet. Die Geschichte des schmucken Städtchens lässt sich bis in die Römerzeit zurückverfolgen und ist dementsprechend ereignisreich. Wenn Sie sich dafür näher interessieren, sind Sie im Lobdengau-Museum, das im einstigen Bischofshof untergebracht ist, gut aufgehoben. Die Auto-Fans unter Ihnen kommen dagegen bei einem Besuch im Automuseum sowie beim früheren Wohnhaus des Automobil-Pioniers Carl Benz auf Ihre Kosten. Natürlich können Sie aber auch einfach einen kleinen Spaziergang durch die mit ihren stattlichen Fachwerkhäusern und Resten der einstigen Stadtbefestigung immer noch mittelalterlich anmutende Altstadt unternehmen, ehe Sie im weiteren Verlauf der Etappe ans Rheinufer zurückkehren und diesem durch die Rheinebene nach Worms folgen. Schon von weitem grüßt Sie dort der über insgesamt vier Türme verfügende Dom St. Peter. Er ist zwar der kleinste unter den drei Kaiserdomen am Rhein, deshalb aber keinesfalls weniger sehenswert. Ursprünglich wie auch seine beiden „Kollegen“ in Mainz und Speyer als romanische Kirche erbaut, wurde die Südseite später im Stil der aufkommenden Gotik neu gestaltet. Besonders beeindruckend sind die Verzierungen der Portale, die den Sieg Christi über den Alten Bund zum Thema haben. Und auch dem über dem Hauptportal thronenden Wormser Domdackel, dem sein einstiger Besitzer – der Dombaumeister Philipp Brand – ein steinernes Denkmal setzte, nachdem er ihn vor einem herabfallenden Steinbrocken bewahrt hatte, sollten Sie unbedingt einen zweiten Blick gönnen, ehe Sie im Dominneren den barocken Hochaltar von Balthasar Neumann bewundern und der Saliergruft einen Besuch abstatten. Als nächstes Anlaufziel bietet sich der Heylshofpark an. An seiner Stelle befand sich einst der Bischofspalast, in dem sich zu Zeiten Martin Luthers der Reichstag versammelte, und die Position, an der der berühmte Reformator bekannte: „Hier stehe ich, ich kann nicht anders. Gott helfe mir. Amen“, ist heute durch eine in den Boden eingelassene Gedenktafel gekennzeichnet. Nicht weit entfernt steht das bekannte Luther-Denkmal, das Martin Luther zusammen mit einigen seiner wichtigsten Zeit- und teilweise auch Sinnesgenossen zeigt. Aber nicht nur der Reformator, sondern auch die sagenumwobenen Nibelungen sind untrennbar mit der Stadt Worms verbunden. Was liegt also näher, als bei einem Besuch der Stadt auf den Spuren von Gunther, Siegfried und Co. zu wandeln? Am besten können Sie dies durch einen Besuch im Nibelungenmuseum tun, aber natürlich begegnen Ihnen auch bei einem Stadtbummel immer wieder Hinweise auf die vielleicht berühmtesten Einwohner von Worms – beispielsweise der Siegfriedbrunnen und ein Relief am Haus zur Münze. Last but keinesfalls least sollten Sie in die jüdische Tradition eintauchen, die über Jahrhunderte hinweg in Worms gepflegt wurde. Daran erinnert bis heute der große Judenfriedhof „Heiliger Sand“, der der älteste seiner Art in ganz Europa ist und mit seinen teilweise halb versunkenen Grabsteinen bestimmt auch Sie in seinen Bann ziehen wird. Aber auch die nach der vollständigen Zerstörung durch die Nationalsozialisten wieder aufgebaute Synagoge, das annähernd originalgetreu restaurierte Judenviertel mit seinen eng aneinandergebauten Häusern und das jüdische Museum im Raschi-Haus, das auf dem Gewölbekeller des ehemaligen Tanz- und Hochzeitshauses erbaut wurde, lohnen einen Besuch.

6. Tag: Worms – Nierstein, ca. 55 km
Nach dem Frühstück lassen Sie Worms hinter sich und radeln in Begleitung von Äckern, Feldern, Wiesen und Obstplantagen, in denen neben Zwetschgen und Kirschen auch Mandeln, Feigen und Esskastanien gedeihen, gemütlich am Rheinufer entlang. Ab und zu verläuft die Strecke aber auch parallel zum einen oder anderen Altrheinarm, sodass es nicht langweilig wird und Ihre Augen sich zwischendurch immer wieder an scheinbar unberührter Natur erfreuen können. Wenn dann schließlich die ersten Weinberge in Ihr Blickfeld rücken, trennen Sie nur noch wenige Kilometer von Ihrem heutigen Übernachtungsquartier in Nierstein. Bei Kornsand steigen Sie samt Ihrem Rad auf die Rheinfähre „Landskrone“ (in Eigenregie, nicht im Reisepreis enthalten) und lassen sich bequem ans andere Ufer übersetzen. Im charmanten Winzerort Nierstein angekommen bietet sich zunächst ein gemütlicher Bummel durch den von barocken Adelshöfen geprägten Ortskern an. In seinem Zentrum befindet sich der Marktplatz, der abends und nachts mithilfe eines ausgeklügelten Beleuchtungskonzepts in einem wunderschönen, stimmungsvollen Licht erstrahlt. Ebenfalls bemerkenswert ist das größte in Privatbesitz befindliche Glockenspiel Deutschlands, das an der Fassade des Weinguts St. Urbanshof angebracht ist und täglich zu bestimmten Uhrzeiten Volks- und Weinlieder zum Besten gibt. Am Rheinufer kann mit dem Sironabad der Nachbau eines keltisch-römischen Quellheiligtums bestaunt werden (Führungen jeden 2. Sonntag im Monat, stündlich von 11:00 bis 15:00 Uhr), und im Paläontologischen Museum warten interessante, von Arnulf und Harald Stapf zusammengetragene Fossilien darauf, sich Ihnen zeigen zu dürfen. Das eigentliche Glanzlicht Niersteins ist aber der Weinanbau, der hier schon seit 742 n. Chr. betrieben wird. Damit darf sich die „Niersteiner Glöck“ rühmen, die deutschlandweit älteste urkundlich erwähnte Weinlage zu sein, und den hier angebauten Riesling sollten Sie sich zum Ausklang des Tages unbedingt schmecken lassen.

7. Tag: Nierstein – Mainz, ca. 20 km
Die heutige kurze Schlussetappe entführt Sie zunächst in die rund um Nierstein gelegenen Weinberge und ermöglicht Ihnen eine wunderschöne Aussicht über das Rheintal. Sattgrüne Weinreben, wohin das Auge blickt, steil aufragende Hänge und unten im Tal der mächtige, im Sonnenlicht glitzernde Fluss, der die Grundlage für die Fülle des Oberrheintals darstellt, bieten einen traumhaft schönen Anblick, den Sie bestimmt nicht so schnell vergessen werden. Nach diesem kleinen Exkurs führt die Strecke wieder hinab ins Tal, und Sie radeln direkt am Rhein entlang bis nach Mainz. Die Landeshauptstadt von Rheinland-Pfalz erwartet Sie mit einer Vielzahl an Sehenswürdigkeiten. Allen voran ist natürlich der imposante Hohe Dom St. Martin zu nennen. Bereits gegen Ende des 10. Jahrhunderts erbaut, wurde er in seiner mehr als 1000-jährigen Geschichte insgesamt sieben Mal Schauplatz eines Brandes und ging aus jedem Wiederaufbau etwas größer hervor. Der ursprüngliche romanische Stil blieb dabei erhalten, allerdings gesellten sich im Laufe der Zeit sowohl gotische als auch barocke Elemente dazu. Im Inneren des Domes befinden sich zahlreiche eindrucksvolle Grabmäler der Mainzer Erbischöfe sowie ein großer Marienaltar mit der „schönen Mainzerin“ – einer im Zentrum des Altars stehenden spätgotischen Madonna mit Kind, die etwa um 1510 entstand. Außerdem kann in der Nikolauskapelle der Domschatz bewundert werden. Im Anschluss an den Besuch beim/im Dom bietet sich ein Rundgang durch die hübsche Mainzer Altstadt mit ihren verwinkelten Gassen und den malerischen alten Patrizier- und Fachwerkhäusern an. Direkt gegenüber vom Dom liegt das dem wohl berühmtesten Sohn der Stadt Mainz gewidmete Gutenberg-Museum, in dem neben der Rekonstruktion der Werkstatt von Johannes Gutenberg auch zwei Gutenberg-Bibeln besichtigt werden können. Und auch die Kirche St. Stephanmit ihren von Marc Chagall gestalteten Fenstern, das Kurfürstliche Schloss, in dem alljährlich die berühmte Karnevalssitzung „Mainz bleibt Mainz, wie es singt und lacht“ stattfindet sowie das Landtagsgebäude, in dem einst der Hochmeister des Deutschritterordens seinen Sitz hatte, möchten gebührend gewürdigt werden, ehe Sie den letzten Abend Ihrer Radreise bei einer typischen Mainzer Spezialität wie z. B. „Worscht, Weck und Woi“ (Wurst, Brötchen und Wein) oder „Meenzer Spundekäs (= ein ganz besonderer Frischkäse) mit Brezelchen“ standesgemäß beschließen.

8. Tag: Individuelle Abreise oder Verlängerung               
Mit dem heutigen Frühstück endet Ihre Radreise offiziell, und wenn Sie keine Verlängerungsnächte gebucht haben, treten Sie anschließend die individuelle Heimreise an. Auf Wunsch transportieren wir Sie und Ihre Räder gerne zurück zum Ausgangspunkt in Straßburg.


 
Gerne können Sie sich die Hotels im Internet einmal anschauen. Hier ist eine Übersicht der Hotels, in denen wir überwiegend Zimmer für unsere Radreisegäste buchen - freie Zimmer vorausgesetzt. Da die Zimmer aber immer erst nach dem Eingang einer Anmeldung angefragt und gebucht werden und wir in jedem Ort mit mehreren Hotels zusammenarbeiten, können wir leider vorab keine Garantie auf ein bestimmtes Hotel geben.
Straßburg:
Hotel Best Western Plus Monopole Métropole (Kat. A)
Hotel Mercure Centre Petite France*** (Kat. A)
Hotel Ibis Styles Centre Gare*** (Kat. B)
Rastatt:
Hotel Schwert (Kat. A)
Hotel Ibis Styles (Kat. B)
Germersheim:
Hotel Germersheimer Hof *** (Kat. A und Kat. B; unterschiedliche Zimmerkategorien) 
Heidelberg: 
Qube Hotel Bergheim (Kat. A)  
Hotel Ibis *** (Kat. B) 
Worms:
Dom-Hotel **** (Kat. A)  
Hotel Asgard *** (Kat. B)
Nierstein:
Best Western Wein- & Parkhotel (Kat. A)
Weingut und Gästehaus Schwibinger (Kat. B)
Mainz:
Intercity Hotel Mainz (Kat. A und Kat. B)

Straßburg-Mainz

8 Tage / 7 Nächte

Termine:
Anreise jeden Donnerstag und Samstag vom 09.04.-08.10. möglich
Saison 1:
09.04.-22.04.
Saison 2:
23.04.-03.06. und
01.10.-08.10.
Saison 3:
04.06.-30.09.

Preise:
pro Person
in Kat. A
Saison 1 im DZ: 829.- €
Saison 2 im DZ:  899.- €
Saison 3 im DZ: 979.- €
EZ-Zuschlag: 369.- €
Leihrad: 89.- €
Leihrad-Plus*: 139.- €
Elektrorad: 199.- €
in Kat. B
Saison 1 im DZ: 729.- €
Saison 2 im DZ: 799.- €
Saison 3 im DZ: 859.- €
EZ-Zuschlag: 289.- €
Leihrad: 89.- €
Leihrad-Plus*: 139.- €
Elektrorad: 199.- €

Leistungen:
7 Übernachtungen in der gewählten Kategorie
Kat. A: 3- und 4-Sterne-Hotels
Kat. B: Hotels und Gasthöfe im 3-Sterne-Niveau
Frühstück
Persönliche Toureninformation (in deutscher oder englischer Sprache)
Gepäcktransfer
Bestens ausgearbeitete Routenführung
Ausführliche Reiseunterlagen 1 x pro Zimmer (in deutscher oder englischer Sprache)
 Navigations-App und GPS-Daten verfügbar
 Service-Hotline

Extras:
Leihrad mit wasserdichter Lenker- und Satteltasche, Reparaturset, Luftpumpe und Zahlenschloss (inkl. Leihradversicherung):
Leihrad (Unisex Rahmen mit tiefem Durchstieg; Herrenrahmen auf Anfrage): 89.- €
Leihrad-Plus*: 139.- €  
Elektrorad: 199.- €
Kurtaxe, soweit fällig, nicht im Reisepreis enthalten und vor Ort zu bezahlen
Rheinfähre in Neuburg in Eigenregie, Kosten ca. 2,50.- € pro Person inkl. Rad
 Rheinfähre in Nierstein in Eigenregie, Kosten ca. 2,50.- € pro Person inkl. Rad

* = Hinter dem Begriff "Leihrad Plus" verbergen sich qualitativ höherwertig bestückte 27-Gang-Räder (mit hochwertiger Suntour-Federgabel, hydraulischen Magura-Bremsen HS 11 und Shimano Deore XT-Schaltung), die eine sportlichere Sitzhaltung ermöglichen und höchste Flexibilität sowie bestmöglichen Komfort auf allen Wegen bieten.

An- und Abreise / Parken:
Parken in Straßburg:
- öffentliche Garage ca. 60.- €/Woche, zahlbar vor Ort, keine Reservierung möglich/nötig
- Beim Hotel Best Western Plus Monopole Métropole stehen private Parkplätze zur Verfügung (Reservierung erforderlich), Kosten ca.15.- € pro Tag; zahlbar vor Ort
- Das Hotel Mercure Centre Petite France verfügt über eigene Parkplätze, Kosten ca. 11.- € pro Tag; außerdem besteht die Möglichkeit, für ca. 13.- € pro Tag am Bahnhof im Parking Sainte Aurélie zu parken (keine Reservierung möglich, Einfahrtshöhe: 1,90 m)
- Das Hotel Ibis Styles Central Gare hat keine eigenen Parkplätze. Es stehen aber öffentliche Parkplätze im Parking Sainte Aurélie am Bahnhof zur Verfügung (Kosten ca. 11.- € pro Tag, keine Reservierung möglich, Einfahrtshöhe: 1,90 m)
Per Bahn: zum Bahnhof Straßburg, von dort zu Fuß zum Starthotel. Die Hotels liegen ca. 350 m (Hotel Best Western Plus Monopol Métropole), 250 m (Hotel Mercure Centre Petite France) und 150 m (Hotel Ibis Styles Central Gare) vom Bahnhof entfernt.
Per Flugzeug: zum Flughafen Straßburg Entzheim, von dort aus mit dem TER-Zug zum Bahnhof Straßburg (Kosten ca. 5.- €, Fahrtdauer ca. 7 Minuten). Der Bahnhof von Entzheim liegt außerhalb des Flugplatzes und gegenüber vom Parkplatz. Alternativ können Sie selbstverständlich auch ein Taxi nehmen (Kosten ca. 30.- €, Fahrtdauer ca. 20-30 Minuten)
  Rücktransfer per Kleinbus nach Straßburg jeden Samstag Vormittag: 65.- € pro Person, für eigenes Rad zusätzlich 19.- €, Reservierung erforderlich, zahlbar vorab.

Zusatznächte:
pro Person
in Straßburg in Kat. A:
im DZ: 85.- €
im EZ: 154.- €
in Straßburg in Kat. B:
im DZ:  69.- €
im EZ: 124.- €
in Mainz in Kat. A und Kat. B**:
im DZ: 65.- €
im EZ: 104.- €
**= inklusive Tagesticket für die öffentlichen Verkehrsmittel im Stadtgebiet

Hinweise:
Für einen stressfreien Reisestart wird eine Anreise zum Startort bis zum frühen Abend empfohlen. Die individuelle Rückreise erfolgt am letzten Reisetag.
Eventuell vor Ort anfallende Kosten (Kinder, Kur-/Ortstaxen, Hunde, etc.) sowie exkludierte Transport- und Serviceleistungen entnehmen Sie bitte dem Reiseverlauf bzw. den Punkten "Leistungen", "Extras" und "An- und Abreise / Parken".
Die Kilometerangaben sind Zirka-Angaben und können von den tatsächlich zurückgelegten Kilometern abweichen.
Sollten für EU-Bürger spezielle Pass- bzw. Visumerfordernisse zu beachten sein, wird darauf unter Punkt „Anreise/Parken/Abreise“ hingewiesen.
Diese Reise ist für Personen mit eingeschränkter Mobilität nicht geeignet.
 Wir empfehlen in jedem Fall den Abschluss einer Reiserücktritts- inkl. Reiseabbruchversicherung.


Sackmann Fahrradreisen   Eckenerweg 20, 72336 Balingen, Deutschland

Tel. +49-(0) 74 33-96 75 322, www.sackmann-fahrradreisen.de, info@guido-sackmann.de


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