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Radreisen auf dem Moldau-Radweg

Folgen Sie auf dieser schönen Radreise auf dem Moldau-Radweg einem der bekanntesten Flüsse Europas von der Goldenen Stadt Prag in die Drei-Flüsse-Stadt Passau

Die Moldau gilt als "Mutter aller böhmischen Flüsse" und ist eines der nationalen Symbole der Tschechischen Republik. Geboren im windumtosten Böhmerwald, schlängelt sich das Band der blauen Moldau durch herrliche Landschaften, hübsche Kleinstädte und vorbei an den sprichwörtlichen "böhmischen Dörfern". Die Natur an der Moldau ist immer noch unverdorben und wild. Häufig wechseln bergauf und bergab. Die Ein- und Ausblicke aber sind einfach atemberaubend und jede der erbrachten "Anstrengungen" wert. Welch ein Vergnügen, sich diese Landschaft zu "erradeln". Erleben Sie die faszinierende Ur- und Kulturlandschaft und die typische Leichtigkeit am wohl schönsten Fluss dieses Landes, der auch den weltberühmten tschechischen Komponisten Friedrich Smetana zu seiner herrlichen Symphonie "Die Moldau" inspirierte. Sehen deshalb auch Sie diese Radreise als eine Komposition aus Natur, Kultur und Wege in die Vergangenheit unserer eigenen Geschichte.

Highlights:
- Sechs Tage wilde Natur hügelauf und hügelab, das blaue Band der Moldau als Leitlinie nutzend – ein radlerischer Hochgenuss.
- Stille, Ruhe und Einsamkeit: Die tiefgrüne Böhmerwaldroute hat beinahe einen "meditativen Charakter".
- Budweiser Biergenuss "direkt von der Quelle" in Budweis.
- UNESCO Weltkulturerbe Krumau, die "Perle des Böhmerwaldes", an der legendären Moldauschleife entdecken.


 
Die Topografie dieser Radreise ist als fordernd zu bezeichnen. Es geht durch ein leicht welliges bis hügeliges Terrain mit einigen längeren und steileren Steigungen. Die Anstiege können in aller Ruhe - auch schiebend - bewältigt werden. Die Route verläuft, bis auf wenige Ausnahmen, zum größten Teil auf ruhigen Landstraßen sowie Wald- und Wirtschaftswegen.

 

 

1. Tag: Anreise nach Prag
Individuelle Anreise in die "Goldene Stadt" Prag. Prag, die Hauptstadt der Tschechischen Republik, steht für vieles: Musik und Mittelalter, Kafka und Kisch, Bier und Knödel mit Schweinebraten. Seit 1992 gehört der historische Stadtkern von Prag zum UNESCO Weltkulturerbe. Der gut erhaltene Stadtkern, die historischen Gebäude, die verwinkelten Gassen der Altstadt, die weite Sicht, die sich von der Karlsbrücke aus öffnet und die über alles wachende Prager Burg. Stundenlang durch die Gassen von Prag zu bummeln, sich die Häuser anzuschauen, neue Cafés und Kneipen entdecken - auch das gehört zu einem Pragaufenthalt.

2. Tag: Prag – Raum Sedlcany, 60 km
Es erwartet Sie eine leicht hügelige und abwechslungsreiche Tagesetappe, die Sie an zahlreichen kleinen, idyllisch gelegenen böhmischen Dörfern vorbeiführt. Kleine Häuschen mit holzverkleideten Giebeln, an denen die Dahlien mit den Kräu­tern am Straßenrand um die Wette blühen, ziehen unweigerlich die Blicke auf sich. Unterwegs laden gemütliche Lokale zu einem erfrischenden böhmischen Bier ein. Erst seit "kurzem" kräuseln sich die Wellen des Moldaustausees, vorher war das felsige Flusstal wild und unge­zähmt. Die gezähmte Moldau weitet sich je nach Stauhöhe auf bis zu 5.000 Hektar aus. Das Stauwerk ist zur Deckung von Energiespitzen sowie zur Erholung bestimmt.

3. Tag: Raum Sedlcany – Pisek, 75 km
Sie durchqueren kleine böhmische Dörfer, ehe Sie bei Mile­sov den Stausee der Moldau erblicken. Durch den tiefgrünen böhmischen Wald, die Moldau als Leitlinie, gelangen Sie nach Orlik. Hier liegt auf einem steilen Felsen, hoch über der Moldau, die prächtige gotische Burg Orlik. Das von den Schwarzenbergern ausgestattete Schloss ist ein Paradebeispiel für den Lebensstil des Adels im 19. Jahrhundert. Nur wenige Kilometer weiter lockt bereits die nächste Sehenswürdigkeit: Burg Zvikov. Die herrliche Landzunge am Zusammenfluss von Moldau und Otava lud durch ihre Lage bereits in vorhistorischer Zeit zur Besiedlung ein. Die Burg gehörte im Mittelalter zu den bedeutendsten und am schwersten einnehmbaren Burgen in Böhmen. Allein mit sich und der urtümlichen Moldaulandschaft sind die verbliebenen Kilometer nach Pisek ein Klacks. Die malerische Kleinstadt schmiegt sich eng an das rechte Ufer des Flusses Otava an. Bereits zu Urzeiten wusch man hier den "pisek" (Sand) des Flusses Otava, um Gold zu finden; daher der Name der Stadt.

4. Tag: Pisek– Budweis, 70 km
Heute genießen Sie die faszinierende Fluss-, Ur- und Kulturlandschaft entlang der "goldführenden" Otava. Ein wun­der­schöner stiller Waldweg führt Sie zum Schloss Hluboká, welches auf einem Hügel hoch über der Moldau thront. Als Leitbild für den Umbau im neugotischen Stil diente Schloss Windsor mit vielen Türmchen, Zinnen und verspielten Details. Entlang der Moldau nähern Sie sich Ihrem Tagesziel Budweis. Diese Stadt ist nicht nur wegen seines weltbekannten "Budweiser Bieres" ein Erlebnis. Die königliche Stadt, die im 13. Jahrhundert gegründet wurde, ist heute mit 100.000 Einwohnern das Zentrum Südböhmens. Noch immer fasziniert der weitläufige Marktplatz mit dem Samsonbrunnen. Hübsche Laubenhäuser aus der Zeit der Gotik und der Renaissance verleihen einen würdigen Rahmen. Den Bierdurst nach einem Stadtrundgang löschen Sie am besten in einer der früheren Fleischbänke.

5. Tag: Budweis – Krumau, 30 km
Nutzen Sie die etwas kürzere Etappe für einen (erneuten) "vormittäglichen" Spaziergang durch Budweis, bevor Sie sich auf den Weg machen. Die Abgeschiedenheit und die kleinen, schmucken Bauerndörfer stehen heute im Vordergrund. Die Moldau, auf der sich zahlreiche Kanufahrer tummeln, ist richtungsweisend auf Ihrem Weg in das mittelalterliche Krumau (1992 zum UNESCO Weltkulturerbe ernannt), einem absoluten Höhepunkt Ihrer Radreise. Seit Jahrhunderten gilt das kleine Städtchen als die "Perle des Böhmerwaldes" - und das nicht nur wegen der einzigartigen Lage in einer Moldau-Schleife. Das Ensemble von 300 historischen Häusern mit dem Schloss- und Burgkomplex beeindruckt jeden Besucher auf Anhieb. Die verwinkelten Gässchen, die hölzernen Balkone, die weiß oder farbig getünchten Häuser lassen in der warmen Jahreszeit mediterranes Flair aufkommen. Die Straßencafés und Biergärten hauchen dem Städtchen jeden Tag aufs Neue pulsierendes Leben ein.

6. Tag: Krumau – Mühlviertel/Aigen [Österreich], ca. 70 km
Heute wird es sportlich! Das Grüne Dach Europas, der Böhmerwald, sorgt für einige "knackige" Anstiege, doch die paradiesische Schönheit der Landschaft entschädigt für die erbrachten Mühen. Sie genießen die weiten Aussichten, die wunderbar reine Luft, die unendlich tief scheinenden Nadelwälder ... und über allem liegt Stille - Stille, die das Flüstern der Bäche und das Rauschen des Waldes hörbar werden lässt. Die Moldau zur Linken geht es in das interessante Städtchen Rosenberg mit imposanter Burganlage. Zunächst radeln Sie entlang der Moldau, die sich wenig später zum Lipno-Stausee aufstaut, eines der größten Fischreviere der Tschechischen Republik. Ein wunderbarer Weg führt Sie durch die herrliche Sumava-Landschaft zum Schwarzenbergkanal. Über den im 19. Jahrhundert als achtes Weltwunder gefeierten, 52 Kilometer langen Kanal wurden Unmengen an Holz zur Donau geschafft, um den riesigen Brennholzbedarf Wiens zu stillen. Wenig später heißt es Abschied nehmen von Tschechien, denn Sie passieren die Grenze zu Österreich zur Übernachtung im romantischen Mühlviertel.

7. Tag: Mühlviertel/Aigen – Passau, ca. 50/75 km
Die Schlussetappe führt Sie durch das malerische Mühlviertel an die Donau. Stille und abwechslungsreiche Waldgebiete kontrastieren mit sanft geschwungenen Hügelketten. Herrliche Panoramablicke, an schönen Tagen sind die Alpen zum Greifen nahe, gewähren Ihnen vielfältige Ein- und Ausblicke. Durch das abenteuerliche Mühltal gelangen Sie an den Donau-Radweg. Tief eingebettet ins Tal, von sanften Höhenrücken gesäumt, schlängelt sich der Donau Radweg durchs Tal. Durch die herrliche Schlögener Schlinge nähern Sie sich, dem Donauradweg folgend, Ihrem Etappenziel, der "Drei-Flüssestadt" Passau. Die Barockstadt mit ihrer imposanten Lage zwischen Donau, Inn und Ilz bildet den abschließenden Höhepunkt Ihrer Radreise. Auf keinen Fall sollten Sie eine Besichtigung der wunderschönen Passauer Altstadt und einen abschließenden Kaffee in einem der traditionellen Kaffeehäuser verabsäumen. Die letzten 25 Kilometer können fakultativ mit einer Schifffahrt von Engelhartszell nach Passau überbrückt werden.

8. Tag: Abreise oder Verlängerung
Leider ist sie auch schon zu Ende, Ihre Radreise am blauen Band der Moldau. Wir empfehlen Ihnen zwei oder drei "Kulturtage" in der schönen Stadt Prag.

 

Moldau-Radweg

8 Tage / 7 Nächte

Termine:
jeden Sonntag vom 23.04. bis zum 08.10.
Sondertermine auf Anfrage möglich!
 Saison 1:
23.04. – 06.05. und
24.09. – 08.10.
 Saison 2:
07.05. – 15.07. und
20.08. – 23.09.
 Saison 3:
16.07. – 19.08.
 Sperrtermine:
03.09.

Preise:
pro Person in Kat. A/B 
Saison 1 im DZ: 594.- €
Saison 2 im DZ: 618.- €
Saison 3 im DZ: 643.- €
EZ-Zuschlag: 120.- €
HP-Zuschlag: 105.- €
Leihrad: 70.- €
Elektrorad: 165.- €

Leistungen:
 7 Übernachtungen in gepflegten, meist familiär geführten Hotels und Pensionen des landestypischen 3*/4*Niveaus; alle Zimmer mit Bad/Dusche und WC. Eine gemütliche Atmosphäre und eine gute Küche waren uns bei der Auswahl besonders wichtig. Das Hotel in Prag liegt in einem ruhigen Villenviertel im Süden der Stadt mit guter Bus- und U-Bahnanbindung in die Altstadt (ca. 30 Min.). Alle weiteren Unterkünfte in zentraler Lage.
 7 x reichhaltiges Frühstück oder Buffet
 bei Halbpension 6 x 3-Gang-Abendmenü (in Prag leider keine Halbpension möglich)
 Gepäcktransport von Unterkunft zu Unterkunft
 detailliertes Kartenmaterial mit Routeninfo
 ausführliche Reiseunterlagen je Zimmer
 GPS Daten auf Anfrage verfügbar
 sorgfältig ausgearbeitete Streckenführung
 eigene Markierung der Tagesetappen
 7 Tage Servicehotline

Extras:
 Leihrad mit mit bequemem Sattel, Fahrradcomputer, einer Lenker- und Gepäcktasche, Schloss und Luftpumpe sowie einem kleinen Reparaturset mit Ersatzschlauch:
7-/21-Gang Unisex-Tourenrad: 70.- €
Unisex-Elektrorad (ohne Rücktrittbremse): 165.- €

Anreise:
 Gute Anreisemöglichkeiten per Bahn nach Prag. Vom Hauptbahnhof (Hlavni nadrazi)am besten per Taxi zum Hotel (ca. € 15,-). Abreise aus Passau.
 Parken in Prag: Sichere Parkplätze am Starthotel in beschränkter Anzahl; ca. 6 €/Nacht. Keine Vorreservierung möglich.
 Parken in Passau: Öffentliche Tiefgarage oder Hotelgarage für ca. € 30,- bis 55,-/Woche. Keine Reservierung möglich;
 Rücktransfer: Jeden Sonntag um 9 Uhr Transfer von Passau nach Prag (Fahrzeit ca. 4 Std.); Vorreservierung erforderlich. Preis € 65,- pro Person inkl. Rad; zahlbar vor Ort an Fahrer. Der Transfer kann auch am Reisebeginn genutzt werden!

Zusatznächte:
 in Prag im 3-Sterne-Hotel
pro Person
im DZ: 41.- €
im EZ: 61.- €
 in Passau im 3-Sterne-Hotel
im DZ: 53.- €
im EZ: 73.- €


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