Sackmann Fahrradreisen

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Rundreise auf dem Fränkischen Radachter

Erleben Sie ausgehend von Bad Mergentheim einen echten Klassiker und lassen Sie sich von der Vielfältigkeit, die sich Ihnen unterwegs bietet, in ihren Bann ziehen

Wunderschöne Landschaften, gute Weine, charmante Städte und fränkische Fachwerkidylle vereinen sich auf dieser Radreise zu einer ganz besonderen Mischung, die Ihnen sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird. Zu den absoluten Highlights der Tour zählen das liebliche Taubertal und natürlich Würzburg mit seiner Vielzahl an Rokoko- und Barock-Juwelen. Aber auch Miltenberg und viele weitere an der Strecke liegende Orte sind absolut sehenswert. Und natürlich müssen Sie, wenn Sie schon einmal an Main und Tauber unterwegs sind, auch unbedingt den einen oder anderen der hier angebauten Weine probieren - am besten im Rahmen eines guten Abendessens, bei dem Sie sich gleichzeitig ein eigenes Bild von den verschiedensten fränkischen Spezialitäten machen können.


 
Überwiegend werden für die Fahrradtour Radwege und Landwirtschaftswege genutzt. Wenige Abschnitte führen auf verkehrsarmen Straßen. Die gesamte Strecke ist sehr gut ausgeschildert.
Gesamtlänge: ca. 300 Radkilometer

 

 

1. Tag: Anreise nach Bad Mergentheim
Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Start- und Zielortes Ihrer Radreise. Sie reisen im Laufe des Tages individuell nach Bad Mergentheim an und haben dann die Gelegenheit, die Stadt ausgiebig zu erkunden. Absolut sehenswert ist das Deutschherrenschloss, in dem der Deutsche Orden über fast drei Jahrhunderte hinweg seinen Hauptsitz hatte. Heute befindet sich hier ein Museum, in dem Sie auf Wunsch alles über den berühmten Ritterorden erfahren können. Außerdem lohnt sich ein Rundgang durch die Altstadt, in der es neben den hübschen Fachwerkhäusern in der Mühlwehrgasse u.a. den Milchlingbrunnen und das im Stil der Renaissance erbaute Alte Rathaus zu bewundern gibt. Ihm gegenüber stehen die frühklassizistischen Zwillingshäuser, die über einen Torbogen miteinander verbunden sind und sich gleichen wie ein Ei dem anderen. Und natürlich darf auch ein Besuch im Kurpark nicht fehlen. Hier können Sie die Seele so richtig baumeln und die Schönheit der verschiedenen Gartenanlagen mit ihren Wasserspielen in aller Ruhe auf sich wirken lassen, ehe Sie den Abend bei einem guten Essen gemütlich ausklingen lassen.      

2. Tag: Bad Mergentheim - Region Ochsenfurt, ca. 51-56 km
Nach dem Frühstück haben Sie noch einmal die Möglichkeit zu einem Rundgang durch Bad Mergentheim, um die eine oder andere Sehenswürdigkeit zu besuchen, die am Vortag eventuell zu kurz gekommen ist. Anschließend machen Sie sich auf den Weg nach Weikersheim. Dort ist in erster Linie das Schloss mit seiner wunderschönen Gartenanlage sehenswert. Aber auch die Stadtkirche St. Georg, die Bergkirche in Laudenbach, der Eduard Mörike ein eigenes Gedicht widmete, das Tauberländer Dorfmuseum und der Gänsturm lohnen einen Besuch, ehe Sie an Burg Neuhaus vorbei weiter nach Ochsenfurt radeln. Die "Stadt der Türme", wie sie aufgrund ihrer fast vollständig erhaltenen mittelalterlichen Stadtbefestigung mit zahlreichen Toren und Türmen gerne genannt wird, liegt direkt am Main und ist, obwohl im Weinland Franken gelegen, eine Bierstadt, die sogar über zwei eigene Brauereien verfügt. Was liegt also näher, als deren Erzeugnisse gleich einmal zu probieren?    

3. Tag: Region Ochsenfurt - Würzburg, ca. 22-27 km
Heute tritt Ihr Drahtesel etwas in den Hintergrund, damit Sie genug Zeit haben, Würzburg in seiner gesamten Pracht zu bestaunen. Eine gute Grundlage dafür bildet die im Reisepreis inbegriffene Stadtrundfahrt mit swm City Train, und anschließend gibt es natürlich auch die Möglichkeit, sich selbständig umzuschauen. In erster Linie sehenswert ist natürlich die herrliche Architektur der Stadt mit ihrer Vielzahl an Bauwerken aus dem Barock und Rokoko. Herausragend unter ihnen ist die zwischen 1720 und 1744 errichtete Würzburger Residenz, in der die Würzburger Fürstbischöfe logierten. Sie wurde bereits 1981 ins UNESCO-Weltkulturerbe aufgenommen und muss den Vergleich mit Versailles oder Schloss Schönbrunn keinesfalls scheuen. Im dazugehörigen Hofgarten, der u.a. etliche Steinskulpturen von Johann Peter Wagner und unzählige Rosensorten beherbergt, lässt es sich wunderbar bummeln, und von der etwas oberhalb der Stadt gelegenen Festung Marienberg, die ebenfalls der Unterbringung der Würzburger Fürstbischöfe diente, bietet sich Ihnen ein wunderschöner Blick über die Main-Metropole Würzburg. Gegenüber der Festung, auf dem Nikolausberg, liegt die Wallfahrtskirche "Mariä Heimsuchung", die im Volksmund jedoch meist "Käppele" genannt wird. Dorthin gelangen Sie über einen schön angelegten, von insgesamt 14 Kapellen gesäumten Stationsweg. Zu guter Letzt lohnt sich außerdem ein Besuch bei der Alten Mainbrücke und im Würzburger Dom St. Kilian, der sich als viertgrößte Kirche Deutschlands bezeichnen darf.       

4. Tag: Würzburg - Region Lohr am Main, ca. 62 km
Nach dem Frühstück verabschieden Sie sich von Würzburg und folgen dem Main-Radweg ins romantische Städtchen Karlstadt, dessen aus Türmchen und Toren bestehende mittelalterliche Befestigung fast vollständig erhalten ist und die Altstadt umgibt wie ein Ring. Am besten lässt sich das ganz besondere Flair, das Karlstadt verströmt, bei einem gemütlichen Stadtrundgang erleben. Dabei entdecken Sie dann auch die idyllischen Gässchen, deren Namen noch heute verraten, welche Handwerkszünfte hier früher gelebt haben, den Kleinstadtdom St. Andreas und das sehenswerte, mit einem Treppengiebel ausgestattete Rathaus. Anschließend radeln Sie über Neuendorf weiter in die Region Lohr am Main, in der Sie heute übernachten werden. Hier im Spessart, genau genommen zwischen Bieber und Lohr, soll nach neuesten Erkenntnissen das Grimm'sche Märchen "Schneewittchen" spielen, sodass Lohr mittlerweile den Beinamen "Schneewittchenstadt" trägt. In der Fußgängerzone erwarten Sie wunderschöne fränkische Fachwerkhäuser sowie das im Renaissancestil erbaute Alte Rathaus mit seinem markanten Arkadengang, und im romantischen Fischerviertel, das vollständig unter Denkmalschutz steht, scheint die Zeit stehengeblieben zu sein, sodass Sie sich anhand der historischen Handwerkerhäuschen bis heute ein anschauliches Bild vom mittelalterlichen Leben in Lohr machen können. Ebenfalls sehenswert sind die St.-Michaels-Kirche und das Kurmainzer Schloss. Und vom Bayersturm aus können Sie einen herrlichen Ausblick über den umliegenden Spessart genießen.         

5. Tag: Region Lohr am Main - Wertheim, ca. 42 km
Das erste Highlight der heutigen Etappe stellt Burg Rothenfels dar, die sich oberhalb des gleichnamigen Städtchens erhebt. In der Mitte des 12. Jahrhunderts erbaut, trotzte die Höhenburg allen Bedrohungen und dient nach einer wechselvollen Geschichte heute als Jugendherberge sowie Bildungsstätte für Jugendliche und Erwachsene. Der sich zu ihren Füßen erstreckende Ort Rothenfels, Bayerns kleinste Stadt, lockt mit einer idyllischen, von schmalen Gässchen geprägten Altstadt und lohnt ebenfalls einen kurzen Besuch, ehe Sie sich wieder in den Sattel schwingen und der großen Mainschleife entgegenradeln. Dort angekommen dauert es nicht mehr lange, bis Sie Ihr heutiges Tagesziel Wertheim erreicht haben. Die nördlichste Stadt Baden-Württembergs liegt direkt an der Taubermündung und erstreckt sich rings um Burg Wertheim. Diese ist zwar mittlerweile zur Ruine verfallen, gehört aber dennoch zu den größten und schönsten Steinburgruinen in ganz Deutschland. Und auch der von denkmalgeschützten Fachwerkhäusern umringte, zu Burg und Kirche hin ansteigende Marktplatz der Stadt ist absolut sehenswert. Ebenfalls nicht verpassen sollten Sie einen Besuch in der Evangelischen Stiftskirche St. Marien, die sich aufgrund ihrer Lage an Main- und Tauber-Radweg auch "Radwegekirche" nennen darf, und beim Spitzen Turm. Das Wahrzeichen der Stadt stammt aus dem 13. Jahrhundert und wurde einst als Gefängnis genutzt. Besonders interessant ist jedoch seine Baugeschichte, denn der achteckige Oberbau wurde im 15. Jahrhundert lediglich aufgesetzt, um die Neigung des Unterbaus auszugleichen.

6. Tag: Wertheim - Buchen, ca. 64 km
Nach dem Frühstück radeln Sie zunächst von Wertheim nach Stadtprozelten, das von der imposanten, schon aus weiter Ferne sichtbaren Ruine der Henneburg überragt wird. Danach erwartet Sie Freudenberg, wo sich in erster Linie ein Besuch auf der Freudenburg lohnt, deren markanter Bergfried aufgrund seiner Form auch als "Butterfassturm" bekannt ist. Aber auch das eindrucksvolle Fachwerk-Rathaus aus dem Jahr 1499, bei dem sich der östliche Einstieg zum Fernwanderweg "Nibelungensteig" befindet, ist sehenswert. Und an der Mainpromenade, die zugleich dem Hochwasserschutz dient, können Sie sich bei wunderschönem Ausblick in einem Café oder Restaurant stärken, ehe Sie sich auf den Weg in Richtung Miltenberg machen. Das von vielen Fachwerkhäusern geprägte Schifferstädtchen lockt mit einem wunderschönen Marktplatz, auf dem man anhand seiner Architektur sofort das Gefühl hat, sich im tiefsten Mittelalter zu befinden. In seinem Zentrum steht der 1583 im Renaissance-Stil errichtete Marktbrunnen aus rotem Sandstein, und wenn Sie das Tor im Schnatterlochturm durchschreiten, gelangen Sie direkt in den an die Altstadt angrenzenden Wald. Und auch dem ehrwürdigen Gasthaus Zum Riesen, das seine Wurzeln im 15. Jahrhundert hat und sich somit Deutschlands ältestes Gasthaus nennen darf, sollten Sie unbedingt einen Besuch abstatten, bevor Sie sich zurück auf die Radstrecke begeben und über Hettigenbeuern mit seinen mächtigen Tabakscheunen und dem Götzenturm durch das Morre-Tal weiter nach Buchen radeln, wo Sie heute übernachten werden. Bevor Sie den Abend gemütlich ausklingen lassen, lohnt sich ein kleiner Stadtbummel. Und vielleicht kommen Sie dabei sogar in den Genuss des Buchener Glockenspiels am Stadtturm, das täglich um 10:00 Uhr, 13:00 Uhr und 16:00 Uhr bekannte Melodien ertönen lässt.

7. Tag: Buchen - Bad Mergentheim, ca. 62 km
Schon kurz nachdem Sie Buchen hinter sich gelassen haben, erwartet Sie mit Eberstadt der erste Höhepunkt des heutigen letzten Radtages, denn hier können Sie die märchenhafte Eberstadter Tropfsteinhöhle besuchen, die die südliche Pforte zum UNESCO-Geo-Park Bergstraße-Odenwald darstellt. Anschließend radeln Sie durch das Kirnautal weiter nach Wölchingen. Hier befindet sich eine ehemalige, im romanischen Stil erbaute Kirche der Johanniter, die heute als "Dom des Frankenlandes" oder "Frankendom" bekannt ist. Als nächstes erreichen Sie die im lieblichen Taubertal an der Romantischen Straße gelegene Weinstadt Lauda-Königshofen, dessen malerische Altstadt zu einem kleinen Spaziergang einlädt, ehe Sie der Romantischen Straße zurück nach Bad Mergentheim folgen, wo Ihre Radreise auch begonnen hat.

8. Tag: Individuelle Abreise oder Verlängerung
Sofern Sie keine Zusatznächte gebucht haben, um Ihren Aufenthalt in Bad Mergentheim individuell zu verlängern, steht nach dem Frühstück die Heimreise auf dem Programm.



Gerne können Sie sich die Hotels, in denen wir hauptsächlich für unsere Reisegäste Zimmer buchen, im Internet einmal anschauen. Da die Zimmer immer erst nach dem Eingang einer Anmeldung angefragt und reserviert werden und wir in jedem Etappenort mit mehreren Hotels zusammenarbeiten, können wir aber vorab keine Garantie auf ein bestimmtes Hotel geben.
Bad Mergentheim:
Ringhotel Bundschu (Kat. A)
AKZENT Vitalhotel König am Park (Kat. B)
Region Ochsenfurt:
Wald- und Sporthotel Polisina (Kat. A und Kat. B)
Würzburg:
GHotel hotel  & living (Kat. A)
Hotel Residence *** (Kat. B)
Region Lohr am Main:
Boutique-Hotel Bundschuh ***S in Lohr (Kat. A)
Landhotel Zur Alten Post in Sendelbach (Kat. B)
Wertheim:
Hotel Bronnbacher Hof (Kat. A)
Tauberhotel Kette *** (Kat. B)
Buchen:
Hotel Reichsadler (Kat. A und Kat. B)

Fränkischer Radachter

8 Tage / 7 Nächte

Termine:
jeden Samstag vom 20.04.-05.10.
 Saison 1:
20.04.-30.04.
 Saison 2:
01.05.-14.07. und
16.08.-05.10.
 Saison 3:
15.07.-15.08.

Preise:
pro Person
 in Kat. A:
Saison 1 im DZ: 599.- €
Saison 1 im EZ: 809.- €
Zuschlag Saison 2: 179.- €
Zuschlag Saison 3: 209.- €
HP-Zuschlag: 196.- €
Leihrad: 75.- €
Elektrorad: 180.- €
 in Kat. B:
Saison 1 im DZ: 559.- €
Saison 1 im EZ: 739.- €
Zuschlag Saison 2: 129.- €
Zuschlag Saison 3: 159.- €
HP-Zuschlag: 175.- €
Leihrad: 75.- €
Elektrorad: 180.- €

Leistungen:
 Übernachtung in der gewünschten Kategorie
Kat. A (Komfort): gute bis sehr gute Gasthöfe und Komforthotels im 3***- und 4****-Niveau
Kat. B (Standard): gute Gasthöfe und Mittelklassehotels im 3***-Niveau
 Frühstücksbuffet
 Gepäcktransport (KEINE Begrenzung der Gepäckstücke) täglich zwischen 09.00 Uhr und 17.30 Uhr
 Mietrad-Komplettschutzversicherung
 Stadtrundfahrt in Würzburg
 Bestens ausgearbeitete Reiseunterlagen
 GPS-Daten auf Anfrage
 7-Tage-Service-Hotline

Extras:
 eventuelle Kurtaxe vor Ort bezahlbar
 Leihrad mit jeweils einer Satteltasche sowie einer Lenkertasche pro gebuchtem Zimmer und Komplettschutzversicherung:
7-/21-Gang Tourenrad: 75.- €
Elektrorad: 180.- €

Anreise:
 per Bahn:
Es gibt gute Bahnverbindungen nach Bad Mergentheim von Frankfurt, Hannover, Nürnberg, Karlsruhe oder Singen.
 per Flugzeug:
Der nächstgelegene Flughafen ist Nürnberg (Entfernung ca. 110 km)
 per PKW:
Bad Mergentheim ist durch die Autobahnen A7 und A81 an zentraler Stelle in das Netz der Bundesautobahnen eingebunden und liegt somit an einem Autobahnknoten von europäischem Rang. Aus Nordosten erreicht die Bundesstraße B19 das Stadtgebiet. Aus Richtung Süden erreicht man das Stadtgebiet über die Bundesstraße B290.
 Parken bei den Anreisehotels: Die Hotels verfügen teilweise über eigene Parkmöglichkeiten direkt am Haus. Es gibt kostenfreie Parkplätze im Freien bzw. gegen eine Gebühr von 3.- € pro Nacht. Außerdem ist eine Tiefgarage für ca. 8.- € pro Tag verfügbar. Für weitere Informationen können Sie sich nach Erhalt Ihrer Hotelliste mit dem jeweiligen Anreisehotel in Verbindung setzen.

Zusatznächte:
 pro Person in Bad Mergentheim
Kat. A im DZ:62.- €
Kat. A im EZ: 84.- €
Kat. B im DZ: 47.- €
Kat. B im EZ: 69.- €


Sackmann Fahrradreisen   Eckenerweg 20, 72336 Balingen, Deutschland

Tel. +49-(0) 74 33-96 75 322, www.sackmann-fahrradreisen.de, info@guido-sackmann.de


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