Sackmann Fahrradreisen

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Auf dem Rhein-Radweg von Mainz bis nach Köln

Eine schöne Fahrradreise, die Sie am Rhein entlang von Mainz über Bingen, Boppard und Koblenz nach Köln führt.

Mit dem Fahrrad auf dem Rhein-Radweg von Mainz nach Köln - erfahren Sie Deutschland einmal ganz anders!

Schon die Römer wussten diese Region vor 2000 Jahren zu schätzen und auch heutzutage werden vom UNESCO-Welterbe Oberes Mittelrheintal nicht nur die Radfahrer angelockt - Touristen aus aller Welt bewundern diese Region. Das rebenbehangene Mittelrheintal gespickt mit Burgen und Märchenschlössern ist wie geschaffen für Gourmets, Romantiker und Naturliebhaber.
Zu den besonderen Highlights dieser Reise zählen das sagenumwobene Rheintal, der Drachenfelsen und die Loreley.


 
Die Route entlang des Rheins verläuft fast ausschließlich auf asphaltierten und befestigten Rad- und Dammwegen oder auf ruhigen Landstraßen. Das direkte Fahren im Verkehr kommt selten vor.
Von Mainz bis Bad Godesberg ist die Route mit weiß-grünen Schildern gekennzeichnet, welche immer die nächste Ortschaft ausweisen. Auch blaue Schilder mit einem gelben Fahrrad werden Ihnen begegnen. Am letzten Radeltag nach Köln begleiten Sie die Schilder des Erlebnisweges Rheinschiene (viereckige Schilder mit blauen Wellensymbol). Bedingt durch die durchgängig gute Beschilderung ist der richtige Weg leicht zu finden.

 

 

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1. Tag: Mainz
Individuelle Anreise nach Mainz. Übernachtung direkt in Mainz. In Mainz lädt die Altstadt rund um die Augustinerstraße mit ihren verwinkelten Gassen, Straßen und Plätzen zum Verweilen ein. Bedeutende Bauten aus dem 19. Jahrhundert sind der Hauptbahnhof, die Rheinbrücke und Teile des Staatstheaters sowie die evangelische Christuskirche. Aus der Romanik ist der Mainzer Dom das wichtigste Bauwerk, wurde zwischen 975 und 1009 errichtet und brannte zweimal ab, weshalb er immer größer im Stil der Romanik aufgebaut wurde. Zur Epoche der Gotik kamen am Dom auch gotische Elemente hinzu. Das Kurfürstliche Schloss mit seiner typisch roten Farbe spiegelt die Zeit der Renaissance in Mainz wider. Mainz ist bekannt für seine zahlreichen Objekte unterschiedlicher Zeitepochen. Eine Besonderheit in Mainz sind die verschiedenfarbigen Straßenschilder, die seit 1853 in Mainz bestehen. Die roten Schilder verlaufen hauptsächlich senkrecht zum Rhein und die Hausnummern steigen in seine Richtung. Die blauen Schilder hingegen verlaufen parallel zum Fluss und die Hausnummern steigen in Flussrichtung ungerade auf der linken Seite und auf der rechten Seite gerade.

2. Tag: Mainz - Rüdesheim, ca. 35-49 km
Ihre erste Radtour führt Sie ins Obere Mittelrheintal. Wir empfehlen einen Abstecher zum ehem. Zisterzienserkloster Eberbach. Dieses wurde am 13. Februar 1136 durch Abt Ruthard und 12 Mönchen aus Clairvaux gegründet und ist heute ein Kulturdenkmal von europäischem Rang. In Rüdesheim empfiehlt sich ein Bummel durch die weltberühmte Drosselgasse in der Altstadt von Rüdesheim. Hier bietet sich eine Weinprobe in einer der zahlreichen Straußwirtschaften an. Eine Fahrt mit der Kabinenseilbahn zum Niederwalddenkmal (im Preis enthalten) bietet Ihnen einen traumhaften Ausblick auf das „Binger Loch“ und über das Rheintal. Die Burgruine Ehrenfels, welche hoch oben auf dem Rüdesheimer Berg thront, ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet einen schönen Blick auf den Binger Mäuseturm. Ein kleiner Ausflug mit einem der vielen Personenschiffe, die von April bis Ende Oktober täglich auf dem Rhein verkehren, bietet sich hier ebenfalls an.

3. Tag: Rüdesheim - St. Goar, ca. 34 km
Ehe Sie die sagenumwobene Lorelei erreichen, folgen Sie einem von Burgen gespickten Rheintal bis Kaub, der kleinsten Stadt in Rheinland-Pfalz. Hier thront über dem Tal die Burg Gutenfels und die auf einer Felsinsel im Rhein stehende Burg Pfalzgrafenstein. Die Burg Gutenfels ist seit 2007 in Privatbesitz übergegangen und kann nur noch bei besonderen Anlässen, die vom neuen Burgherrn veranstaltet werden, betreten werden. Er ist es auch, der die brachgefallenen Weinberge am Fuße der Burg instand setzen lies und somit den einstig hochgepriesenen Weinbau in Kaub mit einigen ansässigen Winzern wieder zum Leben erweckte. Die Burg Pfalzgrafenstein hingegen ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann über eine Fähre erreicht werden. Die ehemalige Zollburg wurde 1326-1327 errichtet und steht auf einer Insel, die Falkenau genannt wird. Neben diesen zwei außergewöhnlich prächtigen Burgen sind auch noch einige Reste der Stadtbefestigung, die sechs Haupttürme und der Wehrgang zwischen Altem Rathaus und dem Mainzer Torturm, zu entdecken. Zum Flanieren laden die Zollstraße sowie die Promenade beim Blücherdenkmal mit Cafés, Restaurants und historischen Gebäuden ein. Ihre heutige Übernachtung erfolgt in St. Goar.

4. Tag: St. Goar- Koblenz, ca. 21 km
Weiter im Rheintal führt die Route zunächst bis Boppard. Genießen Sie den Ausblick auf die Rheinschleife vom Vierseenblick in der vom Weinbau geprägten Stadt. Das römische Kastell, welche die am besten erhaltenen römischen Festungsmauern beinhaltet, beeindruckt mit Ihren mächtigen Resten. Hier werden Sie eine Zeitreise der besonderen Art erleben. Die Anlage ist frei zugänglich und kann somit beliebig besichtigt werden. Ein Besuch der Kurfürstlichen Burg ist vor allem für die Museumsfreunde interessant. Die Burg enthält nämlich das Städtische Museum mit einer Sammlung zur Stadtgeschichte Boppards sowie zu dem bekannten Tischlermeister Michel Thonet mit seinen Bugholzmöbeln. Auf dem Marktplatz ist zudem noch ein Thonet-Brunnen errichtet worden. Sie passieren den Bopparder Hamm, die größte Schleife des Rheins. In Braubach grüßt die gut erhaltene mittelalterliche Marksburg, welche als einzige am Rhein nie zerstört wurde. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und thront hoch oben auf dem Berg über der Stadt. Ein Besuch mit dem beeindruckenden Ritterrüstungen, der kleinen Batterie zur Verteidigung, dem schönen Burggarten, dem Weinkeller, der Burgküche, der kleinen Kemenate, dem Rittersaal und vielen weiteren Räumen, lässt Sie ins Staunen geraten. Bekannt ist auch die jährliche Veranstaltung „Rhein in Flammen“. Hier versammeln sich zahlreiche Schiffe im Bopparder Hamm und fahren in mehreren Etappen den Mittelrhein entlang, um hier die vielen Feuerwerkskörper in den Himmel zu schießen und passiert dabei auch Boppard. Das Feuerwerkspektakel findet jährlich am zweiten Samstag im August statt und lockt viele Besucher an. Vorbei an Lahnstein, das auch schon von Goethe am 18.07.1774 besucht wurde, und der Lahnmündung mit Blick auf die wunderschöne Burg Lahneck sowie der Marksburg erreichen Sie Koblenz. Das Deutsche Eck mit seinem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. an der Moselmündung in den Rhein gehört ebenso zu den Wahrzeichen der Stadt als auch das Kurfürstliche Schloss und die Festung Ehrenbreitstein. Das Kurfürstliche Schloss beherbergt heute einige Bundesbehörden, ist aber seit der Bundesgartenschau 2011 zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich, indem die Stadt Koblenz Räume für Veranstaltungen mietet. Ein Restaurant und der einzigartig schön angelegte Park vor und hinter dem Schloss runden das Angebot ab. Die Festung Ehrenbreitstein, die den Namen vom Stadtteil Ehrenbreitstein und liegt auf einem Bergsporn in 180 m Höhe. Erreichen können Sie die einzigartige Festung mit der Seilbahn über den Rhein oder aber über den Schrägaufzug, die beide zur Bundesgartenschau 2011 errichtet wurden. Das Landesmuseum Koblenz mit seinen Dauerausstellungen der nahezu vollständigen Fotosammlung von dem Fotografen Jacob Hilsdorf, die archäologischen Zeitgärten auf dem Dach, die „Geborgene Schätze. Archäologie an Mittelrhein und Mosel“ im „Haus der Archäologie“, die „WeinReich Rheinland-Pfalz“ im „Haus des Genusses“ und die Depotausstellung von Möbelsammler Alexandre Poignard im „Haus der Sammlung Poignard“ bietet für alle Besucher eine interessante Einsicht in das Schloss. Das Schloss Stolzenfels im gleichnamigen Stadtteil gehört zur Rheinromantik und ist ebenfalls lohnenswert anzusehen. Das Torgebäude, der gotische Wohnturm, der Palas mit gewölbtem Rittersaal, der Pergolagarten und der Bergfried stehen für Besucher offen. Im Rittersaal warten Sammlungen von historischen Waffen und Trinkgefäßen, im Wohnturm Wandmalereien vom Berliner Maler Hermann Stilke, die heute noch zu den bedeutendsten Werken der Rheinromantik gehören. Mit Filzpantoffeln werden Sie hier durch die wundervollen Räume geführt und wandern in der Zeit zurück.

5. Tag: Koblenz - Bad Godesberg, ca. 58 km
Heut radeln Sie nach Andernach mit dem Mariendom und dem höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt, der ca. 50-60 m hoch in die Höhe sprudelt. Das Andernacher Rheintor ist die älteste Doppeltoranlage Rheinlands und mit seinen beiden Tuffsteinkriegerfiguren auf der Feldseite des hinteren Torhauses, die die Stadt heute noch „bewachen“ entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts die allseits bekannte Bäckerjungensage. Zum Wahrzeichen Andernachs gehört unumstritten der 56 m hohe Runde Turm, ein Wehrturm aus dem 15 Jahrhundert. Er diente als Wartturm an der Stadtbefestigung und zählt zu den mächtigsten Wehrtürmen seiner Zeit. Nun radeln Sie weiter zum Kurort Bad Breisig. Von hier aus erhaschen Sie einen Blick auf die Höhenburg Rheineck. Entlang der Goldenen Meile, eine auf der linken Seite des Rheins liegenden fruchtbaren Ebene, folgen Sie dem Fluss nach Remagen. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre Brücke, der Ludendorff-Brücke bzw. Brücke von Remagen. Sie war der erste Rhein-Übergang der Alliierten und am 17. März 1945 stürzte sie wegen Überlastung ein. Heute stehen noch die beiden Brückentürme und auf der Remager Seite befindet sich seit dem 7. März 1980 ein Friedensmuseum, in dem viele Fotos und weitere Originalunterlagen ausgestellt sind. Des Weiteren gibt es die beeindruckende Apollinariskirche, die auch Ziel von zahlreichen Pilgern ist, sowie die St. Peter und Paul Kirche zu entdecken. Vielleicht erhaschen Sie einen Blick auf das Schloss Marienfels, eine im neugotischen Stil erbaute Villa. Dieses gehörte bis Ende Januar 2013 Thomas Gottschalk, bevor es von Frank Asbeck als Zweitschloss gekauft wurde. Die Burgruine Burg Rolandseck im Stadtteil Rolandswerth ist besonders beliebt. Hier können Sie sich in der Gaststätte eine Auszeit gönnen und den wundervollen Ausblick über den Rhein genießen. Interessant ist auch die Geschichte der Insel Nonnenwerth, die ein Benediktinerinnenkloster, später einen Gasthof, dann ein Franziskanerinnenkloster beherbergte und heute ein Privatgymnasium besitzt. Die Insel

1. Tag: Mainz/Bodenheim 
Individuelle Anreise nach Mainz/Bodenheim. Übernachtung direkt in Mainz oder einige Kilometer vor Mainz in einem alten Weingut in Bodenheim. In Mainz lädt die Altstadt rund um die Augustinerstraße mit ihren verwinkelten Gassen, Straßen und Plätzen zum Verweilen ein. Bedeutende Bauten aus dem 19. Jahrhundert sind der Hauptbahnhof, die Rheinbrücke und Teile des Staatstheaters sowie die evangelische Christuskirche. Aus der Romanik ist der Mainzer Dom das wichtigste Bauwerk, wurde zwischen 975 und 1009 errichtet und brannte zweimal ab, weshalb er immer größer im Stil der Romanik aufgebaut wurde. Zur Epoche der Gotik kamen am Dom auch gotische Elemente hinzu. Das Kurfürstliche Schloss mit seiner typisch roten Farbe spiegelt die Zeit der Renaissance in Mainz wider. Mainz ist bekannt für seine zahlreichen Objekte unterschiedlicher Zeitepochen. Eine Besonderheit in Mainz sind die verschiedenfarbigen Straßenschilder, die seit 1853 in Mainz bestehen. Die roten Schilder verlaufen hauptsächlich senkrecht zum Rhein und die Hausnummern steigen in seine Richtung. Die blauen Schilder hingegen verlaufen parallel zum Fluss und die Hausnummern steigen in Flussrichtung ungerade auf der linken Seite und auf der rechten Seite gerade.
In Bodenheim, das von Weinbau sehr geprägt ist, laden die zahlreichen Straußenwirtschaften und Weingüter zu einer Weinprobe ein. Auch lohnenswert ist das Bodenheimer Heimatmuseum im Bürgerhaus Dolles, welches in wechselnden Ausstellungen die Geschichte des Ortes präsentiert oder das Deutsche Pumpenmuseum bei der Firma Hilge. Die neugotische Marien-Wallfahrtskapelle ist ebenfalls ein beliebtes Besucherziel und das historische Rathaus mit seinen fränkisch-hessischen Fachwerkbauweise der Renaissance-Zeit und der Molsberger Hof mit einem großen Erker, der mit einem Wappenschild ausgezeichnet ist, sollten unbedingt besucht werden.

2. Tag: Mainz/Bodenheim - Bingen, ca. 37-45 km
Ihre erste Radtour führt Sie ins Obere Mittelrheintal. Wir empfehlen einen Abstecher zum ehem. Zisterzienserkloster Eberbach. Dieses wurde am 13. Februar 1136 durch Abt Ruthard und 12 Mönchen aus Clairvaux gegründet und ist heute ein Kulturdenkmal von europäischem Rang. In Rüdesheim empfiehlt sich ein Bummel durch die weltberühmte Drosselgasse in der Altstadt von Rüdesheim. Hier bietet sich eine Weinprobe in einer der zahlreichen Straußwirtschaften an. Eine Fahrt mit der Kabinenseilbahn zum Niederwalddenkmal (im Preis enthalten) bietet Ihnen einen traumhaften Ausblick auf das „Binger Loch“ und über das Rheintal. Die Burgruine Ehrenfels, welche hoch oben auf dem Rüdesheimer Berg thront, ist ein beliebtes Ausflugsziel und bietet einen schönen Blick auf den Binger Mäuseturm. Ein kleiner Ausflug mit einem der vielen Personenschiffe, die von April bis Ende Oktober täglich auf dem Rhein verkehren, bietet sich hier ebenfalls an.

3. Tag: Bingen - Boppard, ca. 42 km
Ehe Sie die sagenumwobene Lorelei erreichen, folgen Sie einem von Burgen gespickten Rheintal bis Kaub, der kleinsten Stadt in Rheinland-Pfalz. Hier thront über dem Tal die Burg Gutenfels und die auf einer Felsinsel im Rhein stehende Burg Pfalzgrafenstein. Die Burg Gutenfels ist seit 2007 in Privatbesitz übergegangen und kann nur noch bei besonderen Anlässen, die vom neuen Burgherrn veranstaltet werden, betreten werden. Er ist es auch, der die brachgefallenen Weinberge am Fuße der Burg instand setzen lies und somit den einstig hochgepriesenen Weinbau in Kaub mit einigen ansässigen Winzern wieder zum Leben erweckte. Die Burg Pfalzgrafenstein hingegen ist für die Öffentlichkeit zugänglich und kann über eine Fähre erreicht werden. Die ehemalige Zollburg wurde 1326-1327 errichtet und steht auf einer Insel, die Falkenau genannt wird. Neben diesen zwei außergewöhnlich prächtigen Burgen sind auch noch einige Reste der Stadtbefestigung, die sechs Haupttürme und der Wehrgang zwischen Altem Rathaus und dem Mainzer Torturm, zu entdecken. Zum Flanieren laden die Zollstraße sowie die Promenade beim Blücherdenkmal mit Cafés, Restaurants und historischen Gebäuden ein. Ihre heutige Übernachtung erfolgt in Boppard. Genießen Sie den Ausblick auf die Rheinschleife vom Vierseenblick in der vom Weinbau geprägten Stadt. Das römische Kastell, welche die am besten erhaltenen römischen Festungsmauern beinhaltet, beeindruckt mit Ihren mächtigen Resten. Hier werden Sie eine Zeitreise der besonderen Art erleben. Die Anlage ist frei zugänglich und kann somit beliebig besichtigt werden. Ein Besuch der Kurfürstlichen Burg ist vor allem für die Museumsfreunde interessant. Die Burg enthält nämlich das Städtische Museum mit einer Sammlung zur Stadtgeschichte Boppards sowie zu dem bekannten Tischlermeister Michel Thonet mit seinen Bugholzmöbeln. Auf dem Marktplatz ist zudem noch ein Thonet-Brunnen errichtet worden. Den Abend können Sie gemütlich bei einem Glas Wein ausklingen lassen.

4. Tag: Boppard - Koblenz, ca. 21 km
Sie passieren den Bopparder Hamm, die größte Schleife des Rheins. In Braubach grüßt die gut erhaltene mittelalterliche Marksburg, welche als einzige am Rhein nie zerstört wurde. Sie stammt aus dem 12. Jahrhundert und thront hoch oben auf dem Berg über der Stadt. Ein Besuch mit dem beeindruckenden Ritterrüstungen, der kleinen Batterie zur Verteidigung, dem schönen Burggarten, dem Weinkeller, der Burgküche, der kleinen Kemenate, dem Rittersaal und vielen weiteren Räumen, lässt Sie ins Staunen geraten. Bekannt ist auch die jährliche Veranstaltung „Rhein in Flammen“. Hier versammeln sich zahlreiche Schiffe im Bopparder Hamm und fahren in mehreren Etappen den Mittelrhein entlang, um hier die vielen Feuerwerkskörper in den Himmel zu schießen und passiert dabei auch Boppard. Das Feuerwerkspektakel findet jährlich am zweiten Samstag im August statt und lockt viele Besucher an. Vorbei an Lahnstein, das auch schon von Goethe am 18.07.1774 besucht wurde, und der Lahnmündung mit Blick auf die wunderschöne Burg Lahneck sowie der Marksburg erreichen Sie Koblenz. Das Deutsche Eck mit seinem Reiterstandbild von Kaiser Wilhelm I. an der Moselmündung in den Rhein gehört ebenso zu den Wahrzeichen der Stadt als auch das Kurfürstliche Schloss und die Festung Ehrenbreitstein. Das Kurfürstliche Schloss beherbergt heute einige Bundesbehörden, ist aber seit der Bundesgartenschau 2011 zum Teil für die Öffentlichkeit zugänglich, indem die Stadt Koblenz Räume für Veranstaltungen mietet. Ein Restaurant und der einzigartig schön angelegte Park vor und hinter dem Schloss runden das Angebot ab. Die Festung Ehrenbreitstein, die den Namen vom Stadtteil Ehrenbreitstein und liegt auf einem Bergsporn in 180 m Höhe. Erreichen können Sie die einzigartige Festung mit der Seilbahn über den Rhein oder aber über den Schrägaufzug, die beide zur Bundesgartenschau 2011 errichtet wurden. Das Landesmuseum Koblenz mit seinen Dauerausstellungen der nahezu vollständigen Fotosammlung von dem Fotografen Jacob Hilsdorf, die archäologischen Zeitgärten auf dem Dach, die „Geborgene Schätze. Archäologie an Mittelrhein und Mosel“ im „Haus der Archäologie“, die „WeinReich Rheinland-Pfalz“ im „Haus des Genusses“ und die Depotausstellung von Möbelsammler Alexandre Poignard im „Haus der Sammlung Poignard“ bietet für alle Besucher eine interessante Einsicht in das Schloss. Das Schloss Stolzenfels im gleichnamigen Stadtteil gehört zur Rheinromantik und ist ebenfalls lohnenswert anzusehen. Das Torgebäude, der gotische Wohnturm, der Palas mit gewölbtem Rittersaal, der Pergolagarten und der Bergfried stehen für Besucher offen. Im Rittersaal warten Sammlungen von historischen Waffen und Trinkgefäßen, im Wohnturm Wandmalereien vom Berliner Maler Hermann Stilke, die heute noch zu den bedeutendsten Werken der Rheinromantik gehören. Mit Filzpantoffeln werden Sie hier durch die wundervollen Räume geführt und wandern in der Zeit zurück.

5. Tag: Koblenz - Remagen/Umgebung, ca. 46 km
Heut radeln Sie nach Andernach mit dem Mariendom und dem höchsten Kaltwasser-Geysir der Welt, der ca. 50-60 m hoch in die Höhe sprudelt. Das Andernacher Rheintor ist die älteste Doppeltoranlage Rheinlands und mit seinen beiden Tuffsteinkriegerfiguren auf der Feldseite des hinteren Torhauses, die die Stadt heute noch „bewachen“ entstand in der Mitte des 19. Jahrhunderts die allseits bekannte Bäckerjungensage. Zum Wahrzeichen Andernachs gehört unumstritten der 56 m hohe Runde Turm, ein Wehrturm aus dem 15 Jahrhundert. Er diente als Wartturm an der Stadtbefestigung und zählt zu den mächtigsten Wehrtürmen seiner Zeit. Nun radeln Sie weiter zum Kurort Bad Breisig. Von hier aus erhaschen Sie einen Blick auf die Höhenburg Rheineck. Entlang der Goldenen Meile, eine auf der linken Seite des Rheins liegenden fruchtbaren Ebene, folgen Sie dem Fluss nach Remagen. Besonders bekannt ist die Stadt für ihre Brücke, der Ludendorff-Brücke bzw. Brücke von Remagen. Sie war der erste Rhein-Übergang der Alliierten und am 17. März 1945 stürzte sie wegen Überlastung ein. Heute stehen noch die beiden Brückentürme und auf der Remager Seite befindet sich seit dem 7. März 1980 ein Friedensmuseum, in dem viele Fotos und weitere Originalunterlagen ausgestellt sind. Des Weiteren gibt es die beeindruckende Apollinariskirche, die auch Ziel von zahlreichen Pilgern ist, sowie die St. Peter und Paul Kirche zu entdecken. Vielleicht erhaschen Sie einen Blick auf das Schloss Marienfels, eine im neugotischen Stil erbaute Villa. Dieses gehörte bis Ende Januar 2013 Thomas Gottschalk, bevor es von Frank Asbeck als Zweitschloss gekauft wurde. Die Burgruine Burg Rolandseck im Stadtteil Rolandswerth ist besonders beliebt. Hier können Sie sich in der Gaststätte eine Auszeit gönnen und den wundervollen Ausblick über den Rhein genießen. Interessant ist auch die Geschichte der Insel Nonnenwerth, die ein Benediktinerinnenkloster, später einen Gasthof, dann ein Franziskanerinnenkloster beherbergte und heute ein Privatgymnasium besitzt. Die Insel befindet sich zwischen Rolandswerth und Bad Honnef. Wenn Sie in einer der zahlreichen Gastwirtschaften einkehren möchten, können Sie auch das letzte Stück bis Remagen/Umgebung mit dem Schiff zurücklegen.

6. Tag: Remagen/Umgebung - Köln, ca. 56 km
Das Mittelrheintal führt Sie immer näher zu Bonn. Sie radeln entlang der ehemaligen Römerstraße, ehe bei Rodenkirchen die Silhouette des Kölner Doms St. Peter und Maria ins Blickfeld rückt. In Rodenkirchen lohnt sich eine Pause im rot-weiß gestreiften Schiffsrestaurant „Alte Liebe“ und ein Besuch des alten Ortskerns, welches liebevoll auch „Fischerdorf“ genannt wird. Hier steht auch das Haus „Gaststätte zum Treppchen“ aus dem Jahr 1556. Das „Restaurant Fährhaus“ aus dem 18. Jahrhundert erinnert auf der Rheinseite an den einstigen Fährbetrieb und ist besonders interessant. Sicher werden Sie auch einen Blick auf die Rheinbrücke, die Teil der Bundesautobahn 4 ist, werfen können. Die heutige Etappe ermöglicht Ihnen eine Besichtigungstour durch die von Sehenswürdigkeiten strotzende Stadt Köln. Die wohl berühmteste Sehenswürdigkeit stellt der Kölner Dom dar. Mit seinen durchschnittlich 20.000 Besuchern pro Tag gehört er zu der am meisten besuchten Sehenswürdigkeit Deutschlands. Er ist 157,38 Meter hoch und das dritthöchste Kirchengebäude Europas. Charakteristisch sind seine beiden Türmen und das Zusammenspiel verschiedener Bauelement in spätmittelalterlicher-gotischer Architektur. Der Dom wurde 1880 nach 632 Jahren Bauzeit fertiggestellt und auch heute noch werden immer noch Reparaturen durchgeführt, weshalb er auch als „ewige Baustelle“ bezeichnet wird. Köln ist zudem auch bekannt für seine zahlreichen Kirchen und Wallfahrtsorte. Besonders empfehlenswert ist eine Besichtigung der Altstadt mit seinen Resten der römischen Stadtmauer, wie den Römerturm, oder viele mittelalterliche Gebäude wie das Rathaus, das Stapelhaus, die mächtigen mittelalterlichen Stadtmauern wie das bekannte Eigelsteintor, das Severinstor, das Hahnentor oder die Ulrepforte. Ein Besuch in eines der zahlreichen Museen wie das Museum Ludwig, das Wallraf-Richarzt-Museum, das Schokoladenmuseum und viele weitere gilt es zu entdecken. Für Tierliebhaber lohnt sich der Besuch in den 1860 gegründeten Kölner Zoo, der zu den besucherstärksten Zoos in Deutschland zählt und an zahlreichen Erhaltungszuchten von Tierarten beteiligt ist. Freunde von Pflanzen empfiehlt sich ein Besuch des Botanischen Gartens Flora beim Zoo zu empfehlen. Mit zahlreichen Pflanzen und einzigartigen Skulpturen ist dieser ein besonderer Augenschmaus. . Ein Bummel auf einer der beliebten Einkaufsstraßen wie die Schildergasse oder die Hohe Straße lädt ein, das ein oder andere Souvenir einzukaufen. Der Naturpark Rheinland ist besonders für diejenigen empfehlenswert, die dem Trubel der Stadt aus dem Weg gehen möchten.

7. Tag: Köln
Nach dem Frühstück individuelle Abreise oder Verlängerung. Gerne buchen wir eventuelle Zusatznächte für Sie.

 

Rhein-Radweg Mainz-Köln

7 Tage / 6 Nächte

Termine:
Jeden Sonntag und Montag vom 10. April bis zum 10. Oktober
ab 4 Personen Sondertermine möglich  

Preise:
pro Person in Kat. B
im DZ: 545.- €
im EZ: 720.- €
Leihrad: 60.- €
Elektrorad: 160.- €

Leistungen:
 7 Übernachtungen in Mittelklassehotels oder guten bis sehr guten Gasthöfen und Pensionen, die überwiegend zentral gelegen sind (Kat. 3***, teilw. auch 4****), alle Zimmer mit Bad/Dusche und WC
 Frühstück (meist Buffet)
 Gepäcktransport von Hotel zu Hotel; keine Begrenzung der Gepäckstücke, täglich zwischen 9 und 17:30 Uhr
 Seilbahnfahrt zum Niederwalddenkmal in Rüdesheim (ohne Rad)
 bestens ausgearbeitete Reiseunterlagen (Streckenbeschreibung, Karten, Hinweise auf Sehenswürdigkeiten, etc.)
 GPS-Daten auf Anfrage
 Service-Hotline

Extras:
 Leihrad mit Gepäcktasche:
7-/21-Gang Tourenrad: 60.- €
Elektrorad: 160.- €
 Bustransfer Köln - Mainz/Bodenheim: täglich um ca. 09:00 Uhr, Dauer ca. 2,5 Std.: 82.- € pro Person inkl. eigenes Rad (Reservierung erforderlich); ab 4 Personen Sondertermine möglich
 Schiff-/Fährfahrten in Eigenregie

Zusatznächte:
 in Mainz:
im DZ: 69.- €
im EZ: 105.- €
 in Bodenheim:
im DZ: 54.- €
im EZ: 73.- €
 in Köln:
im DZ: 65.- €
im EZ: 102.- €

Hinweis:
Eventuelle Kurtaxe vor Ort zu bezahlen


Sackmann Fahrradreisen   Raichbergstraße 1, 72622 Nürtingen, Deutschland

Tel. +49-(0) 70 22-2 44 55 8, sackmann-fahrradreisen.de, info@guido-sackmann.de