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Main-Radweg > Nürnberg - Würzburg
Main-Radweg Nürnberg - Würzburg
individuelle Fahrradreise auf dem Main-Radweg von Nürnberg nach Würzburg
In zahlreichen großen Schleifen windet sich der Main durch die abwechslungsreichen Landschaften Frankens und Hessens und durchfließt geschichtsträchtige Städte. Auf dieser Fahrradreise auf dem Main-Radweg radeln Sie ohne nennenswerte Steigungen hauptsächlich auf Radwegen oder auf ruhigen autofreien Wegen bzw. wenig befahrenen Landstraßen in nächster Nähe zum Fluss. Neben den landschaftlichen Reizen, den kulturellen Sehenswürdigkeiten und den Kunstschätzen werden Sie auf Ihrer Radreise außerdem von den kulinarischen Genüssen verwöhnt.
1 Gesamtlänge: ca. 215 Radkilometer
1. Tag: Nürnberg Individuelle Anreise nach Nürnberg im Laufe des Tages. Nutzen Sie die verbleibende Zeit zu einer Besichtigung der traditionsreichen Stadt mit ihrem mittelalterlichen Flair. Ob Sie auf der „Historischen Meile“ die Vergangenheit Nürnbergs erkunden möchten oder es bevorzugen, in der von dicken Stadtmauern und 80 Türmen umgebenen Altstadt bummeln zu gehen – Nürnbergs Innenstadt hat für jeden etwas zu bieten. Die historische Meile markiert mit einem wegweisenden Schildersystem die bedeutendsten historischen Bauwerke in der Altstadt und verschafft somit dem Besucher einen Überblick über die traditionsreiche Vergangenheit der Stadt. Ein kulinarischer Höhepunkt Nürnbergs sind natürlich die berühmten Rostbratwürste, die Sie abends in einem der behaglichen Wirtshäuser zu sich nehmen können. Übernachtung in Nürnberg.
2. Tag: Nürnberg – Bamberg, ca. 67 km Sie radeln heute zunächst am Ufer der Regnitz entlang über die Eisenbahnstadt Fürth in die Universitätsstadt Erlangen. Weiter geht es entlang des Rhein-Main-Donaukanals Richtung Forchheim. In allen Winkeln und Gassen des hübschen Städtchens findet man das typisch fränkische Fachwerk. Einer der schönsten Plätze Forchheims ist wohl der Rathausplatz. Seit der Altstadtsanierung ist der Platz nur noch Fußgängern vorbehalten. So hat man einen freien Blick auf den beeindruckenden Fachwerkkomplex. Auch die fürstbischöfliche Festung ist sehenswert. Von der imposanten Festung konnte etwa ein Drittel erhalten werden: das schöne, barocke Nürnberger Tor (1698) ebenso wie der westliche und nördliche Teil der Stadtmauern. Der hier angelegte Stadtpark bietet einen einmaligen Eindruck von den verbliebenen Festungsanlagen, und der Saltorturm neben der Kaiserpfalz erfreut sich aufgrund seiner einzigartigen Atmosphäre großer Beliebtheit bei allen Gästen. Höhepunkt des Tages ist das oberfränkische Bamberg, das sich zwischen sieben Hügeln, Ausläufen des Steigerwaldes, am Main ausbreitet. Die historische Altstadt Bambergs wurde 1993 vollständig zum Weltkulturerbe erklärt. Übernachtung in Bamberg.
3. Tag: Bamberg – Hassfurt, ca. 38 km Da diese Radetappe kurz ist, haben Sie am Vormittag noch ausreichend Zeit zu einer Stadtbesichtigung von Bamberg. Die größte erhaltene Altstadt Deutschlands besitzt über 2000 Einzeldenkmäler. Die ehemalige Fischersiedlung, liebevoll Klein-Venedig genannt, und das malerische alte Brückenrathaus gehören zu den berühmtesten Wahrzeichen der Stadt. Nutzen Sie die Gelegenheit zur Besichtigung der zahlreichen historischen Bauten: des Kaiserdoms, der Neuen Residenz, des Böttingerhauses oder der Benediktinerabtei. Wahlweise können Sie auch eines der Museen besichtigen. Auf Ihrer heutigen Radetappe verlassen Sie die Gefilde „Bierfrankens“ und gelangen ins „Weinfränkische“. Durch fruchtbare Felder entlang des Mainufers radelnd gelangen Sie in das beschauliche Städtchen Hassfurt, Ihr heutiges Tagesziel. Die rechteckige Stadtanlage wird von zwei großen Stadttürmen begrenzt. Es lohnt sich, die Stadtpfarrkirche mit interessanten Figuren von Tilman Riemenschneider, die im 15. Jahrhundert errichtete spätgotische Ritterkapelle aus hellem Sandstein und das 1514 erbaute Renaissance-Rathaus zu besichtigen. Übernachtung in Hassfurt.
4. Tag: Hassfurt – Volkach, ca. 52 km Die heutige Tagesetappe führt Sie zunächst nach Schweinfurt. Leider wurde die Stadt während des letzten Weltkrieges aufgrund der dort angesiedelten Metallindustrie, hauptsächlich Kugellagerfabriken, stark unter Beschuss genommen, so dass das Stadtbild heute vom nüchternen und modernen Stil der Wiederaufbaujahre geprägt ist. Im Zentrum, rund um den Schweinfurter Marktplatz, lassen einige alte Bürgerhäuser und das Renaissance-Rathaus, Wahrzeichen der Stadt, erahnen, wie die Stadt vor den vernichtenden Angriffen ausgesehen haben mag. Auf Ihrem weiteren Weg gelangen Sie zu einem landschaftlichen Höhepunkt: der Volkacher Mainschleife. Sie radeln durch malerische Weinberge, Obstgärten und idyllische Flussauen. Das berühmte Weinstädtchen Volkach liegt am Scheitel der Mainschleife und gilt sowohl als Inbegriff fränkischer Lebensfreude als auch als Mittelpunkt des Wein-, Obst- und Spargelanbaugebietes. Der rechteckige Marktplatz mit seinem typisch fränkischen Renaissance-Rathaus mit hohem Dach und Treppengiebel lädt zu einem Besuch ein. Übernachtung in Volkach.
5. Tag: Volkach – Marktbreit/Ochsenfurt, ca. 31/38 km Heute haben Sie ausreichend Zeit, das Herz des fränkischen Weinlandes zu erkunden. Die relativ kurze Tagesetappe führt Sie zunächst in das lebendige Städtchen Kitzingen, dessen Stadtbild von fünf Türmen charakterisiert wird. Kitzingen lebte bis Anfang dieses Jahrhunderts vom Weinbau und -handel und besitzt den ältesten Weinkeller Deutschlands im ehemaligen Benediktinerinnenkloster. In Kitzingen sollten Sie unbedingt dem Fastnachtmuseum einen Besuch abstatten. Ein weiterer Höhepunkt Ihrer heutigen Strecke ist der historische Ort Marktbreit, der mit seinen hübschen Gassen und prachtvollen Bürgerhäusern zu den schönsten Orten der Region zählt. Zwei prächtige Handelshäuser, das schöne Rathaus sowie der romantische Malerwinkel an den Ufern des Breitenbachs schmücken den Ort. Ein besonders sehenswertes Beispiel der Renaissance-Baukunst ist das Seinsheimische Schloss in der Ortsmitte. Übernachtung in Marktbreit oder Ochsenfurt.
6. Tag: Marktbreit/Ochsenfurt – Würzburg, ca. 30/23 km Einen abschließenden Höhepunkt mainfränkischen Fachwerkbaus bildet noch einmal das Stadtbild von Ochsenfurt. Das dreigeschossige, spätgotische Rathaus mit seinem Figurenspiel ist besonders sehenswert. Zu jeder vollen Stunde stoßen an der Spitze des Lanzentürmchens zwei Ochsen, die Wappentiere der Stadt, mit ihren Hörnern zusammen. Auf Ihrem weiteren Weg passieren Sie einige schöne Dörfchen des Ochsenfurter Gaus, wie die fruchtbare Landschaft um Ochsenfurt genannt wird. In Sommerhausen lohnt sich ein Besuch des hübschen Ortskerns mit dem Sommerhäuser Schloss. Aufgrund der sehr kurzen Tagesetappe haben Sie noch ausreichend Zeit, die zahlreichen Sehenswürdigkeiten der Barockstadt Würzburg zu besichtigen. Die Aussicht über die Stadt von der Festung Marienberg (ein Weg ohne Treppen führt in Serpentinen hinauf, so dass Sie problemlos Ihr Fahrrad mit hinaufnehmen können) oder der Steinburg, die glanzvolle Ausstattung der Wallfahrtskirche „Käppele“, die prunkvolle Residenz und deren Schlossgarten, die Alte Mainbrücke – was immer Sie in Würzburg anschauen, die Stadt wird Ihnen unvergesslich bleiben. Die Fischersiedlung mit ihren verwinkelten Gässchen und hübschen Häusern sollte auf jeden Fall Teil Ihres Stadtrundgangs sein.
7. Tag: Individuelle Rückreise Auf Wunsch buchen wir Ihnen gerne eine Zusatznacht, so dass Sie Würzburgs Charme noch länger genießen können. |
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