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Donauradweg > Regensburg - Passau
Der Donauradweg von Regensburg bis Passau als individuelle Fahrradreise
„Wenn Gott wirklich in Frankreich zu Hause sein sollte, machte er in
Niederbayern Urlaub, wahrscheinlich in einer seiner Barockkirchen.“ (Emanuel
Eckardt)
1 Gesamtlänge: ca. 153 Radkilometer
1. Tag: Regensburg Individuelle Anreise per Bahn oder Pkw. Den heutigen Tag sollten Sie noch für einen Stadtbummel durch die Regensburger Altstadt nutzen, denn die mittelalterlichen Gassen und Plätze bieten unzählige kunsthistorische Sehenswürdigkeiten. Die Steinerne Brücke und der Dom St. Peter wurden die Wahrzeichen der Kaiser- und Fürstenstadt. Am schönsten können Sie den Blick auf die Altstadt von einem der einladenden Biergärten auf der Donauinsel genießen.
2. Tag: Regensburg – Straubing, ca. 53 km Über die Nibelungenbrücke und die Walhalla-Allee erreichen Sie die beschilderte Radroute „Tour de Baroque“ und radeln nach Donaustauf. Von weitem sichtbar ragt die berühmte Walhalla, der „Tempel der deutschen Ehre“, über das Donautal. Sie radeln weiter auf dem Donaudamm, vorbei an der Staustufe Geisling durch das Überschwemmungsland der Alten Donau zu Ihrem Etappenziel Straubing. Auch hier lohnt sich eine Besichtigungstour durch das niederbayerische Städtchen. Die bedeutendste Künstlerfamilie Süddeutschlands, die Gebrüder Asam, prägten die sakralen Gebäude Straubings. Die barocken Fassaden der Bürgerhäuser schmücken den malerischen Stadtplatz.
3. Tag: Straubing – Deggendorf, ca. 40 km Heute radeln Sie weiter durch das flache Donautal, am Horizont können Sie schon bald die Silhouette des Bayerischen Waldes erkennen. Über Oberaltaich erreichen Sie Bogen am Fuße des steil abfallenden Bogenberges. Hier veranlasste eine wundertätige Marienstatue, die der Legende nach gegen die Donauströmung bei Bogen angeschwemmt wurde, den Bau einer Wallfahrtskirche. Weiter führt Sie Ihr Weg nach Metten, wo sich bei gutem Wetter die Doppeltürme der Kirche leuchtend aus der sanften Hügellandschaft hervorheben. Sehenswert sind das Benediktinerkloster mit Bibliothek und die bedeutende Barockkirche mit Gemälden von Asam. Der heutige Übernachtungsort ist Deggendorf, das Tor zum Bayerischen Wald. Der geschichtsträchtige Stadtplatz von Deggendorf hat eine niederbayerische Kuriosität zu bieten: Neben dem Rathaus hängen zwei Steinkugeln, die „Deggendorfer Knödel“. Sie wurden einst Gesetzesbrechern angehängt, wenn man sie an den Pranger stellte – heute trägt eine kulinarische Spezialität diesen Namen.
4. Tag: Deggendorf – Passau, ca. 60 km Auch heute folgen Sie wieder der „Tour de Baroque“. Über Niederaltaich, eines der ältesten Benediktinerklöster Bayerns, erreichen Sie das kleine Örtchen Winzer. Von der Burgruine aus hat man einen herrlichen Blick über das Donautal. Ab Osterhofen, das wieder mit Fresken von Asam aufwartet, wechseln sich auf der Strecke kleine Steigungen mit Abfahrten ab, aber jeder Schweißtropfen lohnt sich, denn die Zisterzienserkirche im nächsten Ort Aldersbach gehört zu den schönsten Marienkirchen Bayerns. Abt Heinrich V. wurde wegen Verschwendung bei ihrem Bau abgesetzt. Im urigen Braustüberl können Sie sich bei deftigem Vesper und kühlem Bier für die Weiterfahrt nach Vilshofen stärken. An der linken Donauseite radeln Sie bis zum Wasserkraftwerk Kachlet. Nach Überquerung der Donau erreichen Sie dann die geschichtsträchtige Drei-Flüsse-Stadt Passau. Die Barockstadt mit ihrer imposanten Lage zwischen Donau, Inn und Ilz bildet den abschließenden Höhepunkt der Reise.
5. Tag: Individuelle Rückreise Bevor Sie die Heimreise antreten, sollten Sie sich um 12.00 Uhr im Passauer Dom aufhalten, wo genau in diesem Moment die größte Kirchenorgel der Welt mit ihren 17.000 Orgelpfeifen zu einem Klangsturm anhebt.
Eine Kombination mit unseren weiteren Donau-Touren ist jederzeit möglich. |
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