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Donauradweg von Passau nach Wien und zurück mit Rad und dem Schiff MS Theodor Körner

© by Austrian Views/Mooslechner, Donau Niederösterreich/Haider, Donau Niederösterreich/Haslinger, Donau Niederösterreich/Lechner, Niederösterreich Werbung, Oberösterreich Tourismus/Weißenbrunner, Slovak Tourism Board

Die wohl meistgefragte Fluss-Kreuzfahrt-Destination und der beliebteste Radwanderfluss Europas im Doppelpack!

Gehen Sie auf eine Traumreise und genießen Sie während Ihrer Radtour die Annehmlichkeiten eines Kreuzfahrtschiffes! Tagsüber radeln Sie – meist mit einer sanften Brise im Rücken - auf dem Donau-Radweg durch eine verzaubernde Flusslandschaft, am späten Nachmittag treffen Sie wieder auf Ihr schwimmendes Hotel. Den Abend verbringen Sie entweder gemütlich bei Live-Musik an Bord oder erkunden die jeweilige Hafenstadt

Highlights: Bischofstadt Passau, Schlögener Donauschlinge, die sagenumwobene Wachau, Nationalpark Donauauen, die Metropolen Wien und Bratislava mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten

Unser Tipp: Früh buchen, da begrenzte Kapazität und sehr beliebt!


 
Der perfekt ausgebaute Donauradweg führt durch durchwegs flaches Gelände ohne nennenswerte Steigungen und ist für jedermann geeignet. Und wenn Sie mal keine Lust zum Radfahren haben, können Sie den Tag einfach an Bord verbringen und sich ganz entspannt vom Schiff an das jeweilige Tagesziel bringen lassen.

 

Das Schiff: MS Theodor Körner ***+
Ein Schiff so richtig zum Wohlfühlen! Das geräumige Traditionsschiff wurde im Winter 2013/2014 im trendigen Art Deco Stil großzügig renoviert und strahlt eine gemütliche und ungezwungene Atmosphäre aus. Die Besatzung liest Ihnen jeden Wunsch von den Augen ab und verwöhnt Sie im Restaurant mit regionalen und internationalen Köstlichkeiten, sodass Ihre Rad-Kreuzfahrt auch zu einer kulinarischen Entdeckungsreise durch die Vielfalt der nationalen und regionalen Küche (meist 2 Wahlmenus) wird. Ein beliebter Treffpunkt ist auch die großzügige Panoramabar, wo abends ein Musiker zum Tanz aufspielt. Der gemütliche Salon ist ein Ruhepol - Gesellschaftsspiele und eine Bibliothek bieten hier allerlei Kurzweil. Nach einem erlebnisreichen Radtag genießt der Radler auf dem weitläufigen Sonnendeck bei Sonnenuntergang im Liegestuhl die einzigartige Aussicht oder entspannt in der Infrarot-Sauna. WIFI an Bord vorhanden (geg. Gebühr)

Kabinen:
60 komfortabel ausgestattete Außenkabinen (durchschnittlich ca. 8 - 16 m²) mit großen Fenstern, Dusche/WC, LCD-TV, Fön, Safe und Klimaanlage.
2-Bett: 2 ebenerdige Betten (10-11 m²)
2-Bett-ECO: Etagenbett (1 Ober- und 1 Unterbett, 8-9 m²)
1-Bett: Einzelkabine oder 2-Bett-ECO zur Alleinbenutzung (8-9 m²)
Junior-Suite: Doppelbett, etwas geräumiger (13-16 m²)
Zusatzbett: in Junior-Suiten (Sofa), 2-Bett-Kabinen (Promenadendeck/Etagenbett)

Alle 60 Kabinen sind außenliegend, zentral klimatisiert und verfügen über 1 großes Fenster, eine kleine Nasszelle mit DU/WC, TV, Radio und Aircondition. Die Fenster in den Kabinen auf dem Oberdeck und dem Promedadendeck können geöffnet werden. Auf dem Hauptdeck können die Fenster nicht geöffnet werden.

3 Bett-Kabinen verfügen über 2 nebeneinanderliegende und ein oberes Bett/oder Schlafcouch. Tagsüber kann teilweise mit wenigen Handgriffen ein Bett an die Wand geklappt, das andere in eine bequemes Sofa verwandelt werden. 3 Kabinen sind mit einem 3. Bett ausgestattet (3.Bett = Oberbett).

Decks:
Die Kabinen sind auf drei Decks verteilt
Promenadendeck: ganz oben, Kabinen mit Fenster zum Öffnen; 2 Juniorsuiten, davon eine für 3 Personen geeignet; 26 2-Bett Kabinen und 2 3-Bett Kabinen
Oberdeck: in der Mitte; Kabinen mit Fenster zum Öffnen; 3 Juniorsuiten, davon alle für 3 Personen geeignet; 13 2-Bett Kabinen, 5 2-Bett Kabinen-ECO (können auch als Einzelkabine gebucht werden)
Hauptdeck: ganz unten; Kabinenfenster können nicht geöffnet werden; 8 2-Bett Kabinen,1 2-Bett Kabine-ECO (Kann auch als Einzelkabine gebucht werden)

Technische Details:
Baujahr 1965, Generalrenovierung 2013, Länge 87 m, Breite 17 m, Tiefgang 1,7 m, Geschwindigkeit 20 km/h; 61 Kabinen; max. 135 Passagiere, Bordsprache: Deutsch (Englisch)

Individuelle Reise oder geführte Gruppenreise (Genießerpaket)
An einigen Terminen können Sie als zusätzliche Leistung zur individuellen Reise das Genießerpaket mit Rad-Reiseleitung buchen. Dann radeln Sie mit Gleichgesinnten und persönlich betreut von einem engagierten Radreiseleiter in der Kleingruppe, erfahren vieles über Land und Leute, entdecken versteckte Sehenswürdigkeiten, geheime Plätze und genießen manch kulinarische Leckerbissen.

Das Besichtigungsprogramm
Fakultative Ausflüge (nicht im Pauschalreisepreis enthalten) können einzeln oder als vergünstigtes Ausflugspaket direkt an Bord gebucht werden.
Grein: Führung durch das älteste Theater Österreichs in Grein
Bratislava: Oldtimer-Stadtrundfahrt mit Altstadtspaziergang 
Wien: Stadtrundfahrt per Bus oder Fahrrad, Walzer- und Operettenkonzert in einem berühmten Wiener Palais
Wachau: Weinverkostung beim Wachauer Winzer

 

 

1. Tag: Passau
Die am Zusammenfluss von Donau, Inn und Elz gelegene Drei-Flüsse-Stadt Passau ist der Ausgangspunkt Ihrer Reise und hat allerhand Sehenswürdigkeiten zu bieten, zu denen beispielsweise die im Dom St. Stefan untergebrachte größte Domorgel der Welt gehört. Wenn Sie zeitig genug anreisen, können Sie diese nicht nur bestaunen, sondern beim von Mai bis Oktober täglich um 12 Uhr stattfindenden Mittagskonzert auch in Aktion erleben. Und hinterher bietet sich ein Besuch in der etwas oberhalb der Stadt gelegenen Veste Oberhaus an, die heute Sitz eines Museums ist und einen herrlichen Blick auf das Drei-Flüsse-Eck erlaubt, an dem sich Donau, Inn und Elz treffen. Zurück in der Stadt lohnt sich beispielsweise noch ein Besuch auf dem Residenzplatz mit dem Wittelsbacher Brunnen und/oder der Genuss eines 'kühlen Blonden' in einem typisch bayerischen Biergarten, bevor Sie sich um 16:00 Uhr an Bord des Schiffes begeben, das um ca. 18:30 Uhr zu einer ersten Fahrt durch das wildromantische Donautal aufbrechen wird.

2. Tag: Mauthausen – Grein, ca. 35 km
Die heutige erste Radetappe führt Sie auf einer schönen und abwechslungsreichen Strecke durch das Hinterland des herrlich idyllischen Strudengaus. Von Mauthausen, wo die herrlichen Fassaden der Häuser entlang des Donaukais bewundert werden können, radeln Sie über Albern und Au an der Donau nach Mitterkirchen, wo mit dem Freilichtmuseum ‚Keltendorf Mitterkirchen‘ das erste Highlight auf dem Programm steht. Hier können Sie, in einem originalgetreuen Keltendorf auf einzigartige Weise in die Vergangenheit eintauchen und die Zeit der Kelten wieder lebendig werden lassen. Etwa 2,2 Radkilometer von Mitterkirchen entfernt liegt Baumgartenberg. Hier lohnt sich eine kurze Pause, um die barocke Stifts- und Pfarrkirche mit ihrem romanischen Portal, dem spätgotischen Chor und dem kunstvoll geschnitzten Chorgestühl zu erkunden. Nach weiteren vier Kilometern treffen Sie bei der aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg Clam ein, die sich zwar in Privatbesitz befindet, aber dennoch besichtigt werden kann. Von hier aus radeln Sie weiter ins gemütliche Schifferstädtchen Grein, zu dessen Sehenswürdigkeiten u. a. Schloss Greinburg, das Oberösterreichische Schifffahrtsmuseum und das älteste Stadttheater Österreichs gehören. Hier werden Sie von Ihrem Schiff erwartet und fahren in einer romantischen Lichterfahrt weiter zur Burganlage von Devin, die Sie in den frühen Morgenstunden erreichen.        

3. Tag: Devin – Bratislava, ca. 18-43 km
Der heutige Tag steht überwiegend im Zeichen der Slowakei. Zunächst haben Sie Gelegenheit, die Ruinen der im Jahre 864 erstmals erwähnten Burg Devin, die im Deutschen auch als ‚Burg Theben‘ bekannt ist, zu besichtigen und den fantastischen Ausblick auf den Nationalpark ‚Donauauen‘ zu genießen. Anschließend folgen Sie dem Verlauf des einstigen Eisernen Vorhanges und lernen die Schotterebene des Marchfelds kennen, das sich zwischen dem österreichisch-slowakischen Grenzfluss March und der Donau erstreckt und aufgrund seiner fruchtbaren Böden gerne auch als der ‚Gemüsegarten Österreichs‘ bezeichnet wird. Höhepunkt Ihrer Tour durch das Marchfeld ist die imposante Anlage von Schloss Hof, das ursprünglich ein Renaissancekastell war und nach einer umfangreichen Erweiterung (zwischen 1725 und 1726) dem Prinzen Eugen von Savoyen als Landsitz diente. Besonders sehenswert ist der in sieben verschiedene Terrassen gegliederte und nach französischem Vorbild angelegte Garten des Schlosses, der zu den schönsten Barockgärten Europas gehört. Der neben dem Schloss gelegene Gutshof, der den fürstlichen Haushalt mit Lebensmitteln versorgte, wird heute als Museum genutzt und bietet die verschiedensten Einblicke in das Leben der Bauern zur Zeit des Barocks. Außerdem ist ein Tierpark angegliedert, in dem neben den im Barock sehr beliebten weißen Eseln auch verschiedene Pferderassen, Kamele, Schafe, Ziegen und weiße Pfauen gehalten werden. Nachdem Sie Schloss Hof hinter sich gelassen haben, erwartet Sie in kleines Stück unberührte Natur, bevor Sie in die pulsierende slowakische Hauptstadt Bratislava eintauchen, die früher unter dem deutschen Namen ‚Pressburg‘ bekannt war. Hier können Sie entscheiden, ob Sie unser Angebot einer Stadtrundfahrt mit einem Oldtimerzug wahrnehmen oder die Stadt doch lieber auf eigene Faust erkunden möchten. Nicht verpassen sollten Sie in jedem Fall den 85 m hohen Burgberg, auf dem Sie nicht nur die eindrucksvolle Burg Bratislava bestaunen, sondern auch einen wunderschönen Rundumblick über die Stadt genießen können, in der einst die Könige Ungarns gekrönt wurden. Und auch ein Rundgang durch den historischen Stadtkern gehört unbedingt dazu, bevor Sie wieder an Bord der MS Theodor Körner gehen und Ihr wohlverdientes Abendessen einnehmen.

4. Tag: Wien (Ruhetag)
Heute haben Sie alle Zeit der Welt, um die österreichische Landeshauptstadt Wien mit all ihren Sehenswürdigkeiten und kulinarischen Köstlichkeiten ausgiebig zu erkunden. Dies können Sie selbstverständlich mit Ihrem Drahtesel tun; es besteht aber auch die Möglichkeit, eine Stadtrundfahrt mit dem Hop-on-Hop-off-Bus zu unternehmen. Wenn Sie sich für die Radtour entscheiden, steht zunächst das zum UNESCO-Welterbe zählende historische Stadtzentrum auf dem Programm, in dem sich beispielsweise der majestätische Stephansdom, die Wiener Hofburg, die Staatsoper, die Karlskirche, das Schloss Belvedere und das Wiener Rathaus befinden. Anschließend nehmen Sie die 5,2 km lange, von historischen Gebäuden aus längst vergangenen Zeiten gesäumte Ringstraße unter die Räder, die rings um das Zentrum Wiens herumführt. Nach all diesen Anstrengungen haben Sie sich nun eine gemütliche Pause in einem der vielen Wiener Kaffeehäuser verdient, bei der Sie sich beispielsweise Marillenknödel, Kaiserschmarrn und viele weitere Wiener Mehlspeisen schmecken lassen können. Frisch gestärkt bummeln Sie anschließend durch die verträumten kleinen Gässchen und statten dem Naschmarkt einen Besuch ab, der mit seiner Vielfalt an Obst und Gemüse nicht nur Nase und Auge erfreut, sondern dem geduldigen Beobachter auch interessante Einblicke in den Wiener Alltag gewährt. Den Abend dieses hoffentlich eindrucksvollen Tages verbringen Sie ganz nach Lust und Laune auf dem Schiff, im Rahmen eines klassischen Walzer- und Operettenkonzerts in einem historischen Wiener Palais oder mit einem weiteren gemütlichen Bummel durch Wien.

5. Tag: Wachau | Krems - Melk, ca. 37 km
Am heutigen Tag erwartet Sie die landschaftlich schönste Etappe der gesamten Reise, denn es geht durch die Wachau, deren sanfte, von Weinterrassen und Aprikosenbäumen geprägte Hügellandschaft nicht nur alte Burgen und prachtvolle Schlösser, sondern auch verträumte Dörfer umschließt. In Krems, dem Startpunkt der heutigen Radtour, bietet sich zunächst ein Bummel durch die Altstadt mit ihren barocken Bürgerhäusern und prächtigen Arkadenhöfen an. Und auch einen Besuch im Dom der Wachau, der zu den frühesten Barockkirchen auf der Nordseite der Alpen gehört, sollten Sie sich nicht entgehen lassen, bevor Sie in Richtung Dürnstein aufbrechen. Dieser wohl bekannteste Ort der Wachau macht durch den harmonisch in die Landschaft eingepassten, blau-weißen Turm der Stiftskirche Mariä Himmelfahrt schon von weitem auf sich aufmerksam. Das zugehörige Stift ist einer der schönsten Klosterhöfe Österreichs, und bei der etwas oberhalb des Ortes gelegenen Burgruine können Sie auf dem dort beginnenden Themenweg auf den Spuren von Richard Löwenherz wandeln, der im Mittelalter als Gefangener auf Burg Dürnstein einsaß. Etwa fünfeinhalb Radkilometer weiter flussaufwärts erwartet Sie dann Weißenkirchen, wo die direkt am Radweg gelegenen Heurigenlokale sicher auch Sie zu einer gemütlichen Pause verlocken werden, ehe Sie an der Wehrkirche St. Michael mit ihren ‚sieben Hasen‘ vorbei weiter nach Emmersdorf radeln. Dort überqueren Sie die Donau und gelangen ins als ‚Tor zur Wachau‘ geltende Melk. Hier sollten Sie unbedingt noch das prächtige, im Barockstil gestaltete Benediktinerstift mit der Stiftskirche Hl. Peter und Paul besichtigen und den harmonischen Einklang von Landschaft, Baukunst und Donau genießen, bevor Sie sich wieder an Bord Ihres Schiffes begeben.   

6. Tag: Melk - Grein, ca. 50 km
Heute können Sie nach dem Frühstück zunächst das prächtige, im Barockstil gestaltete Benediktinerstift mit der Stiftskirche Hl. Peter und Paul besichtigen und den harmonischen Einklang von Landschaft, Baukunst und Donau genießen. Danach verlassen Sie Melk und radeln durch die idyllische, sanfte Landschaft des Nibelungengaus nach Pöchlarn, wo u. a. das Geburtshaus des Malers Oskar Kokoschka, das Nibelungendenkmal und die Pfarrkirche Maria Himmelfahrt bestaunt werden können. Anschließend geht es über Krummnußbaum und Säusenstein weiter nach Ybbs. Hier können geschichtlich Interessierte sich im Fahrradmuseum ausgiebig über die Geschichte ihres zweirädrigen Reisegefährten informieren, und auch ein Bummel durch die Altstadt mit ihren Bürgerhäusern aus der Renaissance ist sehr lohnenswert. Wieder zurück auf der Strecke werden Sie schon bald bemerken, dass die vorbeiziehende Landschaft nun deutlich wilder ist, denn Sie haben bei Ybbs den Nibelungengau verlassen und radeln nun durch den wildromantischen Strudengau, der Sie bis ins Schifferstädtchen Grein begleiten wird. Dort angekommen, sollten Sie sich unbedingt die Zeit für eine Führung durch das älteste Stadttheater Österreichs nehmen (fakultativ) und Schloss Greinburg einen Besuch abstatten, um im Oberösterreichischen Schiffsmuseum in die Geschichte des Schiffs- und Floßverkehrs auf der Donau einzutauchen. Darüber hinaus lohnt sich ein Rundgang durch den malerischen Ortskern mit seinen schönen Barockfassaden. Und wenn Sie von den Anstrengungen dieses Tages erschöpft sind, gönnen Sie sich doch einfach eine Pause im Café Blumensträußl, das in einem der ältesten Häuser Greins untergebracht und im Biedermeier-Stil eingerichtet ist, bevor Sie zum Abendessen wieder an Bord der MS Theodor Körner gehen.    

7. Tag: Donauschlinge|Obermühl – Engelhartszell, ca. 28-43 km
Die heutige Etappe, die Sie an beschaulichen Dörfern vorbei durch die herrlich ursprüngliche Landschaft des Oberen Donautals führt, legen Sie überwiegend auf dem ehemaligen Treppelweg (= Treidelpfad) zurück, auf dem einst Pferde und Ochsen die Donau-Frachtschiffe flussaufwärts zogen. Daher erwarten Sie an der Strecke auch immer wieder kleine, romantische Gaststätten, in denen Sie sich beispielsweise die lokale Spezialität ‚Steckerlfisch‘ schmecken lassen können.
Das Schiff bringt Sie nach Obermühl, wo Ihnen sicher sofort der am Ortsrand gelegene ‚Freyer-Körnerkasten‘ auffallen wird, dessen Dachstuhl in Form eines Hutes angelegt wurde. Im Jahre 1618 erbaut, diente er zunächst als Kornspeicher und wurde später zur Zollstation umfunktioniert. Von Obermühl aus führt die Strecke durch Grafenau und Inzell zunächst zur etwa achteinhalb Kilometer weiter flussaufwärts gelegenen Schlögener Schlinge. Hier macht die Donau eine 180-Grad-Wende und verändert ihre Fließrichtung so schnell, dass sie scheinbar nicht vorwärts, sondern rückwärts fließt. Dieses beeindruckende Naturschauspiel ist ein einzigartiger Genuss und lohnt auf jeden Fall eine Pause, bevor Sie Ihren Weg über Kramesau in Richtung Engelhartszell fortsetzen und schließlich das Wasserkraftwerk Jochenstein erreichen. Dort können Sie sich im ‚Haus am Strom‘ kostenlos über das größte Landkraftwerk Deutschlands informieren und den Fluss anschließend auch über das Kraftwerk überqueren. Auf der anderen Seite angekommen, trennt Sie nur noch ein knapper Radkilometer von Engelhartszell, wo Sie mit dem Stift Engelszell das einzige Trappistenkloster in ganz Österreich erwartet. Es wurde im Jahre 1293 gegründet und ist unter anderem für sein Trappistenbier sowie verschiedene Kräuterliköre und –schnäpse bekannt. Aber auch Trappistenkäse und verschiedene Honigprodukte können hier verkostet und käuflich erworben werden. Ebenfalls einen Besuch wert ist die zwischen 1754 und 1756 im Rokoko-Stil erbaute Stiftskirche, die zu den stilistisch reinsten in ganz Österreich gehört. Und auch das Hufschmiedemuseum und die ‚Engelhartszeller Donau-Welt‘ mit ihrem Aquarium, dem anschaulich gestalteten Modell ‚Mini-Donau‘ und dem ‚Engelszeller Sinnesgarten‘ freuen sich auf Ihren Besuch.

8. Tag: Passau
Nach einem ausgiebigen Frühstück können Sie heute ein letztes Mal von Deck aus die ersten Sonnenstrahlen und die herrlich friedliche Morgenstimmung im Donautal genießen, ehe das Schiff in Passau anlegt und Sie voraussichtlich gegen 9:30 Uhr endgültig von Bord gehen. Nun können Sie selbst entscheiden, ob Sie noch einmal gemütlich durch Passau bummeln oder gleich die Heimreise antreten möchten. Sollten Sie für den Heimweg auf öffentliche Verkehrsmittel angewiesen sein, empfehlen wir, eventuelle Anschlussverbindungen frühestens ab 10:30 Uhr zu reservieren.


Fahrplan:
Fahrplanänderungen sind grundsätzlich vorbehalten. Wenn wegen Niedrig- oder Hochwasser eine Strecke nicht befahren werden kann, können Teilstrecken per Bus zurückgelegt werden (dies ist kein kostenloser Rücktrittsgrund).

Allgemeine Hinweise:
Ein Flussschiff ist einerseits ein „Urlaubshotel“, andererseits aber auch Arbeitsgerät, das sich mit Motorenkraft fortbewegt und ständig, auch nachts, bedient werden muss. Schleusen- und Brückendurchfahrten sind mit Störungen verbunden – das ist bei allen Donaukreuzfahrten so - und leider nicht zu vermeiden.
Bitte bedenken Sie, dass Flussschiffe in ihrer Größe eingeschränkt und deshalb nicht mit Hochseeschiffen vergleichbar sind. Die Kabinen bieten ein geringeres Platzangebot, sind jedoch ebenfalls komfortabel ausgestattet.
Bei extremem Hoch- oder Niedrigwasser behält sich die Reederei das Recht vor, Teilstrecken per Bus zu überbrücken oder die Reise auch kurzfristig abzusagen, ohne dass sich daraus ein Rechtsanspruch ableiten lässt (Wasserstand ist höhere Gewalt). Gleiches gilt bei behördlich angeordneten, im Vorfeld nicht bekannt gegebenen, Schleusen- bzw. Brückenreparaturen oder bei unverschuldetem Motor- oder Antriebsschaden des Schiffes.
In Österreich besteht für Kinder bis 12 Jahre Helmpflicht!

 

Rad und Schiff Passau-Bratislava-Wien-Passau

8 Tage / 7 Nächte

Termine 2018:
MS THEODOR KÖRNER
Start immer samstags
Saison 1:
28.04.-05.05.
05.05.-12.05.
12.05.-19.05.**
19.05.-26.05.*
26.05.-02.06.
02.06.-09.06.
09.06.-16.06.
16.06.-23.06.*
23.06.-30.06.
30.06.-07.07.**
07.07.-14.07.
14.07.-21.07.
21.07.-28.07.
28.07.-04.08.*
04.08.-11.08.
11.08.-18.08.
18.08.-25.08.**
25.08.-01.09.* 
01.09.-08.09.
08.09.-15.09.**
15.09.-22.09.
22.09.-29.09.*
*Genießerpaket: Gruppentour mit Radreiseleitung zusätzlich buchbar (weitere Termine ab 8 Personen auf Anfrage)
**Wanderpaket: Gruppentour mit Wander-Reiseleitung zusätzlich buchbar (weitere Termine ab 8 Personen auf Anfrage)

Preise:

Mindestteilnehmerzahl: 
 50 Personen (muss bis spätestens 4 Wochen vor Reisebeginn erreicht sein)
 Mindestteilnehmerzahl Genießer-Gruppe: 8 Personen (max. Teilnehmerzahl ca. 22)

Leistungen:
 7 Nächte in Außenkabinen mit Dusche/WC/Klimaanlage in der gebuchten Kabinenkategorie
 Programm gemäß Reiseverlauf ab/bis Passau
 Kapitänsempfang mit Begrüßungs-Cocktail
 tägliche Kabinenreinigung, Handtücher und Bettwäsche
 Vollpension: Frühstücksbuffet, kleines Mittagessen oder Lunchpaket für Fahrradtouren, Nachmittags Kaffee und Kuchen, Abendessen (2-3 Wahlmenüs), Mitternachtssnack
 Gala-Dinner mit Farewell-Cocktail
 Crew-Show
 täglich Live-Musik
 Bordreiseleitung (radelt nicht mit der Gruppe)
 tägliche Radtourenbesprechung
 1x Routenbuch und Prospektmaterial pro Kabine  

zusätzliche Leistungen beim Genießerpaket (=Gruppenreise):
 Radreiseleitung
 Fährfahrten
 Mostverkostung im Strudengau
 Besichtigung Stadttheater Grein
 Weinverkostung beim Winzer in der Wachau
 Wien-Stadtrundfahrt per Rad
 Bratislava-Oldtimer-Stadtrundfahrt mit Rundgang

Extras:
 An- und Abreise,  Eintritts- und Besichtigungsgelder, Versicherungen, Trinkgelder und Ausgaben des persönlichen Bedarfs.
 Fakultative Ausflüge (nicht im Pauschalreisepreis enthalten) können einzeln oder als
vergünstigtes Ausflugspaket direkt und ausschließlich an Bord gebucht werden.
Bratislava: Bummelzug-Stadtrundfahrt mit Altstadtspaziergang
Wien: Stadtrundfahrt per Fahrrad oder mit dem HOP ON HOP OFF Bus
Klassisches Walzer- und Operettenkonzert im Wiener Palais
Wachau: Weinverkostung beim Wachauer Winzer
Grein: Führung durch das älteste Stadttheater Österreichs

Fahrrad:
Fotos der Leihräder

 moderne 7-Gang-Unisex- Tourenräder mit Rücktritt und einer Packtasche; 70.- €
 21-Gang-Fahrrad (Unisex) mit Kettenschal-tung und einer Packtasche; 70.- €
 bei Voranmeldung kann ein Elektrorad gebucht werden. Der zuschaltbare, nahezu lautlose Elektroantrieb unseres modernen Rades nimmt Ihnen einen Teil der Arbeit ab und verstärkt die Pedalkraft. So können nun auch Radler mit unterschiedlicher Fitness gemeinsam eine Radtour buchen. Steigungen werden spielend bewältigt. 165.- €
 Es kann eine Leihfahrrad-Versicherung an Bord abgeschlossen werden:
7-/21-Gang Rad: 15.- €
Elektrorad: 50.- €
Die Versicherung beinhaltet:
- Abdeckung von etwaigen Reparaturkosten und Ersatzteilen im Falle eines Unfalls
- Versicherung gegen Diebstahl (wenn Fahrrad ordnungsgemäß abgeschlossen und gesichert)
- Muss spätestens am Morgen des 1. Radtags abgeschlossen werden
Selbstbehalt bei Diebstahl in Großstädten (Wien, Bratislava):
- MIT Versicherungsschutz:
7-/21-Gang Räder: 100.- €
Elektroräder: 500.- €
- OHNE Versicherungsschutz:
7-/21-Gang Räder: 250.- €
Elektroräder 150.- €
 Kindersitz, Kinderanhänger, Nachziehräder auf Anfrage und gegen Gebühr
 Die Mitnahme eigener Fahrräder ist nur begrenzt möglich; eine Haftung für etwaige Schäden wird ausgeschlossen; 15.- €
 In Österreich besteht für Kinder bis 12 Jahre Helmpflicht!
 Fahrradhelme (ca. € 25) im Bordshop erhältlich

Parken in Passau:
Sie können Ihr Auto für die Dauer der Reise in Passau auf einem versperrten Parkplatz (Freigelände) oder in einer Parkgarage abstellen. Zum/vom Schiff gibt es einen Transfer.
 Parkplatz in Passau inkl. Transfer zum Schiff und retour: 66.- €; zahlbar vor Ort
 Parkgarage in Passau inkl. Transfer zum Schiff und retour: 77.- €; zahlbar vor Ort  

Kinderermäßigung:
 0 - 2,99 Jahre gratis (im separaten Babybett bei Belegung mit 2 vollzahlenden Erwachsenen in 2-Bett-Kabine)
 3 - 12.99 Jahre -50 % (in Kabine mit mindestens 1 Vollzahler)
 13 - 99 Jahre -20 % (in Kabine mit mindestens 2 Vollzahlern)


Sackmann Fahrradreisen   Raichbergstraße 1, 72622 Nürtingen, Deutschland

Tel. +49-(0) 70 22-2 44 55 8, sackmann-fahrradreisen.de, info@guido-sackmann.de