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Radreisen auf dem Neckar-Radweg

Neckartal-Radweg


10 Tage / 9 Nächte
7 Tage / 6 Nächte
5 Tage / 4 Nächte
individuell

Urlaub auf dem faszinierenden Neckartal-Radweg heißt: idyllische Landschaft, reisen auf der Burgenstraße und Romantik. Erleben Sie es selbst!

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    Neckartal-Radweg

Eine perfekte Radtour am Neckar von Villingen nach Heidelberg mit guten Rädern und das Wetter spielte auch mit, was will man mehr !! ??
bewertet am 20.12.2016 von Uschi + Bert Selck aus Kisdorf in Schleswig-Holstein

Wenn die angegebenen Kilometer auch den Schildern entsprechen, wo man radelt, dann ist man Abends auch zufrieden u. kommt rechtzeitig an. Wir haben es bei anderen Anbietern auch schon anders erlebt ... !!

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Impressionen aus Villingen

Bevor Sie mit dem Fahrrad auf dem Neckar-Radweg losradeln, sollten Sie sich unbedingt die schöne Altstadt von Villingen anschauen! Ein großer Teil der Altstadt ist Fußgängerzone und hier gibt es zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants. Das rücksichtsvolle Fahrradfahren ist erlaubt. Wenn viel los ist, sollten Sie aber besser absteigen und Ihr Rad schieben. Das „Obere Tor“ ist das nördlichste von mehreren Stadttoren, die alle sehr gut erhalten sind. Die sich an das Tor anschließende „Obere Straße“ bildet zusammen mit der „Unteren Straße“ die lange Achse der Altstadt und Fußgängerzone. Im Süden wird Villingens Altstadt vom „Unteren Tor“ begrenzt.
In der Altstadt liegen die Sehenswürdigkeiten nahe beieinander und sind einfach mit dem Fahrrad oder auch zu Fuß erreichbar. Das katholische „Müster unserer lieben Frau“ wurde im 12. Jahrhundert im romanischen Stil gebaut und nach einem Stadtbrand gotisch vollendet. Der aufwändig gestaltete Brunnen neben dem Münster wurde von Klaus Ringwald in den achtziger Jahren entworfen. Am Münsterplatz liegen auch das Alte und das Neue Rathaus. Zwei andere, wichtige Kirchen innerhalb der Stadtmauern sind die Benediktinerkirche und die Johanniskirche. Weitere turmartige Stadttore sind der Romäusturm, das Riettor, das Bickentor und der Kaiserturm.
Um die Villinger Altstadt herum liegen einige für das Kulturleben der Stadt wichtige Gebäude. Das Kongress- und Kulturzentrum „Neue Tonhalle“ bietet eine Vielzahl von Veranstaltungen. Gleich gegenüber sind die BlueBoxx Kinos, die bei Cineasten beliebt sind. Das „Theater am Ring“ ist die Spielstätte für alle Arten von Theater, Schauspiel, Oper, Musical und Gesang. Das Museum im ehemaligen Franziskaner Kloster zeigt die Geschichte von Villingen-Schwenningen, eine Sammlung zur Schwarzwälder Volkskultur und 800 Jahre Technik Geschichte von der Steinzeit bis zu SABA und Kienzle. Durch den Umbau der Klosterkirche entstand ein einzigartiges Konzerthaus.

Eindrücke vom Neckarursprung im Schwenninger Moos

Wenn Sie Ihre Radtour in Villingen starten, führt Sie der offizielle Neckar-Radweg am kleinen Stadtteil Zollhaus vorbei direkt zum Neckarursprung im Schwenninger Moos. Vom Bahnhof oder von Villingens Altstadt sind es ungefähr 8 km mit dem Fahrrad. Kurz vor dem Zollhaus weißt Sie ein Schild darauf hin, dass Sie gerade die Europäische Wasserscheide überqueren. Das Naturschutzgebiet Schwenninger Moos liegt auch auf der Wasserscheide. Ein Teil des Wassers fließt über den Marbacher Talbach in die Brigach und als Donau zum Schwarzen Meer. Der andere Teil wird zum Neckar und gelangt über den Rhein in die Nordsee.
Der Neckar-Radweg geht am Rand des Naturschutzgebietes vorbei. Um zum Ursprung des Neckars zu kommen, müssen Sie nur darauf achten, dass Sie den Abzweig nach rechts ins eigentliche Schwenninger Moos mit den offenen Wasserflächen nicht verpassen. Wenn Sie am Sportplatz des FSV Schwenningen vorbei fahren, sind Sie bereits zu weit. Im Naturschutzgebiet verläuft ein Holzbohlenweg direkt am Wasser entlang. Das Radfahren ist zwar nicht gestattet, aber schieben darf man sein Fahrrad gerne. Hier sollte man sich sowieso etwas Zeit nehmen, seinen Drahtesel abstellen und die besondere Stimmung und die interessante Natur genießen.
Mit etwas Geduld und Glück lassen sich seltene Vögel beobachten, wie zum Beispiel der Silberreiher. Der Weiher im Schwenninger Moos entstand aus einem alten Torfstich, der in den dreißiger Jahren des 20. Jahrhunderts erweitert wurde. Torf wurde hier mit Unterbrechungen seit über 200 Jahren abgebaut. Durch Entwässerungsgräben drohte das Moor auszutrocknen, aber nachdem in den achtziger Jahren die Gräben zugeschüttet wurden verbesserte sich der Wasserhaushalt wieder. Der Verrottung des Torfes konnte entgegengewirkt werden. Bäume und Sträucher sterben durch die Vernässung ab und moortypische Pflanzen wachsen wieder verstärkt.

Sackmann Fahrradreisen   Eckenerweg 20, 72336 Balingen, Deutschland

Tel. +49-(0) 74 33-96 75 322, www.sackmann-fahrradreisen.de, info@guido-sackmann.de