Fahrradreisen
in Masuren: entdecken Sie die Masurische Seenplatte, Nikolaiken,
die Johannisburger Heide und die Wolfsschanze
vom Fahrradsattel aus
Masuren - das ist eine unvergessliche Radtour vor der
idyllischen Kulisse dichter Wälder und stiller Seen. Entdecken Sie eine der
schönsten Landschaften des früheren Ostpreußens und tauchen Sie ein in deren
800jährige Geschichte. Genießen Sie die Beschaulichkeit und Ruhe einer der
schönsten Fahrradreise-Regionen Europas. Verkehrsarme Alleen führen durch bunte
Wiesen und Felder, stille Ufer laden zum Picknick und einsame Buchten zum
erfrischenden Bad ein. In Masuren scheint die Zeit stehen geblieben, hier kann
man noch eins sein mit sich und der Natur.
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Die
Landschaft ist meist flach, gelegentlich hügelig, jedoch ohne
nennenswerte Steigungen.
Geradelt wird meist auf ruhigen, asphaltierten Nebenstraßen sowie
teilweise sandigen Wald- und Wiesenwegen. Die Tagesetappen sind ca. 25 - 60 km
lang und die Gesamtlänge beträgt ca. 290 km. Für Radler mit normaler Kondition ist
diese Reise gut geeignet.
1. Tag: Anreise in die Masurische Seenplatte Sie reisen individuell
an, je nach Ankunftszeit erfolgen Tourbesprechung und Radausgabe am Abend oder
am nächsten Vormittag.
2. Tag: Piaski – Popiellno –
Nikolaiken (ca. 25 km) Per Rad zur Schleuse Guzianka und weiter nach
Ruciane Nida, dem früheren Niedersee, ein beliebter Seglertreff und Urlaubsort.
Anschließend über Wejsuny [Weissuhnen] mit seiner hübschen, im Ordensstil
erbauten Dorfkirche und über die Halbinsel Spirdingswerder zur Biologischen
Station Popiellno. Hier wird der Tarpan, eine urzeitliche Pferderasse,
rückgezüchtet und im umliegenden Waldgebiet ausgewildert. Mit etwas Glück läuft
Ihnen eine kleine Herde über den Weg. Mit einer altertümlichen Seilzug-Fähre
setzen Sie über den Beldahnsee über – wer mag, schwimmt nebenher. Weiter geht es
per Rad zum Schwanenparadies am Lucknainer See. Während der Brutzeit halten sich
hier bis zu eintausend Höckerschwäne auf, sie erinnern aus der Ferne an ein Meer
voller Lotosblüten. Die Übernachtung erfolgt in oder bei
Nikolaiken.
3. Tag:
Nikolaiken – Ryn – Nikolaiken (ca. 45 km) Im Laufe des Vormittags
können Sie wahlweise eine Schiffsfahrt mit der Weißen Flotte unternehmen oder
erreichen Ryn, das frühere Rhein, per Rad. Ein Besuch der Ordensburg lohnt, hier
ist heute ein mondänes Hotel untergebracht. Im Innenhof kann man ein
glasüberdecktes Rittergrab mit Beigaben betrachten. In Zondern dient ein
200-jähriges Bauerhaus als Museum, es vermittelt das bäuerliche Leben zu
Großmutters Zeiten. Am Talter Gewässer entlang – mit herrlicher Fernsicht auf
die Seenplatte – geht es zurück nach Nikolaiken, das wegen seines südlichen
Flairs auch „Masurisches Venedig“ genannt wird. Hier spielt die Sage um den
Stinthengst, den Sie angekettet unter einer Brücke finden.
4. Tag: Nikolaiken – Ryn –
Ketrzyn (ca. 55 km) Auf dem Weg nach Ketrzyn, dem früheren Rastenburg,
nutzen Sie heute wieder eine Seeseite und genießen unterwegs noch mehrmals die
schöne Aussicht auf das Talter Gewässer. Vielleicht wollen Sie die Schiffstour
nach Rhein auch erst an diesem Tag machen? Dann beginnt Ihre Radtour an der
Anlegestelle in Rhein. In Nakomiady lohnt ein Blick auf das renovierte
Schlösschen mit seinem schönen alten Garten und in der ehemaligen Schäferei
Owczarnia wartet ein kleines, privates Heimatmuseum auf seine Besucher.
5. Tag: Ketrzyn – Wolfsschanze
(ca. 60 km) Per Rad geht es zu Schloss Steinort, einst im Besitz
der Grafen Lehndorff. Trotz des sichtbaren Verfalls vermittelt es einen
interessanten Eindruck der früheren Pracht ostpreußischer Landgüter. Nach einem
Stopp an der landschaftlich reizvollen See-Enge zwischen Mauer- und Dargainersee
führt der Weg zur Wolfsschanze, einst Führerhauptquartier und heute Gedenkstätte
des Widerstands vom 20. Juli 1944. In der mittelalterlichen Wehrkirche von
Ketrzyn [Rastenburg] befindet sich ein Bild aus der Schule Lukas Cranachs.
6. Tag: Ketrzyn –
Heiligelinde – Mragowo (ca. 50 km) Über Rössel mit seiner
restaurierten Ordensburg gelangen Sie zur Wallfahrtskirche „Heiligelinde“, ein
barockes Kleinod inmitten der masurischen Wildnis. Sehenswert sind das
geschmiedete Portal und das Orgelspiel mit seinen beweglichen Figuren. Durch
verträumte Dörfer, Wiesen und Felder radeln Sie an eiszeitlichen Rinnenseen
entlang. Unterwegs hören Sie den Kranich rufen oder beobachten Störche bei der
Futtersuche. Die Stadt Mragowo [Sensburg] lädt zu einem abendlichen Bummel am
Seeufer ein.
7.
Tag: Mragowo – Kruttinnen – Piaski/Umgebung (ca. 55 km) Nach dem Besuch des
farbenfrohen Bauernmarktes – wo Obst und Gemüse aus Omas Garten angeboten wird –
geht es durch den Masurischen Landschaftspark zur Försterei Kleinort (Museum),
wo der Heimatdichter Ernst Wiechert geboren wurde. Anschließend erreichen Sie
das beschauliche Dorf Kruttinnen, dort lädt das gleichnamige Urwaldflüsschen
Kruttinna zu einer Stocherkahnfahrt ein. Diese gilt als Höhepunkt jeder Masuren
Reise. In Kruttinnen erhält man u.a. auch masurische Handarbeiten, Souvenirs und
Kunsthandwerk. Besonders reizvoll ist die Einkehr in einem Lokal mit Terrasse,
wo fangfrischer Frisch serviert wird. In und um Wojnowo [Eckertsdorf] haben sich
im 19. Jh. russisch-orthodoxe Philipponen, die sogenannte Altgläubigen,
niedergelassen. Sie bilden bis heute eine eigenständige Minderheit und halten an
ihren religiösen Traditionen fest. Tagesziel dieser Etappe ist Piaski/Umgebung, der
Ausgangsort der Radreise.
8. Tag: Verlängerung bzw.
Abreise Sie reisen heute ab oder buchen stattdessen eine
erlebnisreiche und gleichermaßen erholsame Verlängerungswoche im Radler-Resort
„Masurische Seen“. Dort werden Schiffsfahrten, Nordic Walking- bzw. Wander- und
Radtouren und ein unterhaltsamer Grillabend angeboten. Zum Reisebeginn bzw.
Reiseende bietet sich ferner eine Zusatznacht in Warschau an, einer pulsierenden
Metropole mit vielen Sehenswürdigkeiten und interessantem Kulturprogramm.
individuelle
Radreise
Masurische
Impressionen
8
Tage/7 Nächte
Reisepreis:
pro
Person
im DZ:
424.-
€
im EZ:
532.-
€
Saisonermäßigung
1: 75.-
€
Saisonermäßigung
2: 128.-
€
HP-Zuschlag:
98,-
€
Termine
2010:
08.05.-15.05.**
15.05.-22.05.*
22.05.-29.05.*
29.05.-05.06.
05.06.-12.06.
12.06.-19.06.
26.06.-03.07.
03.07.-10.07.
10.07.-17.07.
17.07.-24.07.
24.07.-31.07.
31.07.-07.08.
07.08.-14.08.
14.08.-21.08.
21.08.-28.08.
28.08.-04.09.*
04.09.-11.09.*
11.09.-18.09.**
*
Saisonermäßigung
1
**
Saisonermäßigung
2
Anmeldeschluss:
jeweils 30
Tage vorher
Mindestteilnehmerzahl:
6 Personen. Bei Nichterreichen kann
die Reise bis 21 Tage vor Beginn abgesagt werden.
Leistungen:
7 Übernachtungen in ausgesuchten Mittelklassehotels/
Gästehäusern mit Frühstück
Bustransfer ab/bis Warschau
Gepäckservice vom 2. bis 7. Tag
24-Std.-Service-Hotline ausführliches
Informationsmaterial mit Karten
Extras:
Leihrad
48.- €; 7-/21-Gang, zahlbar vor Ort
Anreise:
Per PKW nach Masuren (Stellplatz 25,- € je
Woche) oder Warschau (Stellplatz ca. 50,- € je Woche; Weiterfahrt mit dem
(Masurenshuttle)
Per Linienflug
nach Warschau. Bustransfer vom Flughafen nach Masuren. Der Bus fährt über Warschau-Centralna (Bahnhof) und via Warschauer Altstadt
direkt nach Masuren. (Masurenshuttle).
Flüge
direkt buchen können Sie
unter www.opodo.de
Per Bahn nach Warschau-Centralna (Bahnhof),
Bustransfer via Warschauer Altstadt nach Masuren (Masurenshuttle)
Nutzen Sie die
verbilligte RIT-Anschlussfahrkarte mit der Deutschen Bahn zum Ausgangsort der Reise.
Verlängerungswoche: Übernachtung/Halbpension pro
Person
comfort
comfortplus
im DZ: 337.-
€ 386.-
€
im EZ: 425.-
€ 474.-
€
Saisonermäßigung
1: 15.-
€
Saisonermäßigung
2: 39.-
€
Zusatznacht:
in Warschau zentrales
Stadthotel (Übernachtung/Frühstück) DZ: ab
59,- € EZ: ab 93,-
€