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Fahrradreise auf dem schönen Mozart-Radweg

Eine individuelle Fahrradreise auf dem Mozart-Radweg von Salzburg zum Chiemsee, durchs Inntal und weiter nach Tirol

Salzkammergut, Chiemgau und Tirol – diese drei Regionen stehen für wunderschöne Landschaft, erholsamen Urlaub und warme Badeseen. Ausgehend von seiner Geburtsstadt Salzburg besuchen wir bei dieser Tour zahlreiche Orte in denen Mozart auf seinen Reisen Station machte. Die Route führt uns über den Chiemsee ins Inntal. Von dort aus geht es über das nördliche Tirol und das kleine deutsche Eck zurück in die Mozartstadt. Die Strecke verläuft auf teilweise flachem aber auch hügeligem Gelände.

Highlights:
- Waginger See, Chiemsee und Königssee
- Mozarts Geburtshaus in der Getreidegasse in Salzburg
- Wasserburg – die Stadt in der Innschleife


 
Die Strecke verläuft auf teilweise flachem aber auch hügeligem Gelände. Zwischen dem Inntal und Salzburg müssen Sie einige Steigungen bewältigen, können dafür aber auch schöne Abfahrten genießen. Sie fahren überwiegend auf Radwegen und verkehrsarmen Nebenstraßen. Einige kurze Abschnitte müssen auch auf mäßig befahrenen Straßen zurückgelegt werden. Gesamtlänge: ca. 337 Radkilometer.

 

 

1. Tag: Salzburg
Individuelle Anreise in die Geburtsstadt Mozarts. Begeben Sie sich auf Spurensuche in Salzburg. Im Geburtshaus Mozarts in der Getreidegasse, welches heute als Museum dient, können Sie diese beginnen. Ein weiteres Mozart-Museum liegt in einem von ihm bezogenen Haus auf dem Makartplatz, dem sogenannten Tanzmeisterhaus. Eine Mozart-Statue mit dem dahinterliegenden „Zauberflötenhäuschen“ befindet sich auf dem Kapuzinerberg. Vor der Makuskirche steht zudem noch eine Mozart-Skulptur, die 2005 aufgestellt wurde. Doch besonders interessant dürfte die Internationale Stiftung Mozarteum für alle Mozart-Begeisterte sein. Hier befinden sich ca. 190 Originalbriefe Mozarts, die Bibliotheca Mozartiana mit etwa 35.000 Büchern, vielen Bildmaterialien mit Porträts des berühmten Komponisten sowie eine Ton- und Filmsammlung mit ca. 18.000 verschiedenen Audiotiteln und 1.800 Filmmaterialien. Sie sehen, es wird vieles zu erkunden geben, bevor Sie hier in Salzburg übernachten werden.

2. Tag: Salzburg – Traunstein/Chiemsee, ca. 64 km
Ihre erste Etappe führt Sie entlang der Salzach am Tauernradweg nach Oberndorf. Hier ist die bekannte „Stille-Nacht-Kapelle“, in der 1818 in der ehemaligen Pfarrkirche St. Nikolai das Lied „Stille Nacht, heilige Nacht“ aufgeführt wurde, besonders sehenswert. Die heutige Kapelle wurde 1937 anstelle der Pfarrkirche erbaut. Über die einzigartige Salzachbrücke, aus dem Jahr 1903 und im Jugenstil errichtet, radeln Sie von Oberndorf zur sehenswerten Altstadt von Laufen am anderen Ufer der Salzach. In Laufen steht noch heute das „Salzburger Tor“, welches als Hauptzugang aus dem Süden in die mittelalterliche Altstadt dient. Hier steht auch die älteste gotische Hallenkirche Süddeutschlands, die Laufener Stiftskirche. Die Altstadt ist fast vollständig erhalten und die Häuser besitzen Scheinfassaden, damit, im Falle eines Brands, die dahinterliegenden Dächer nicht zu beschädigen. Hier sollten Sie unbedingt eine Besichtigungspause einlegen, damit Sie diese einmalige Stadt besichtigen können. Weiter geht es landeinwärts zum wärmsten Badesee Oberbayerns, dem Waginger See. Hier können Sie die traumhafte Kulisse auf sich wirken lassen oder aber ein Bad im kühlen Nass nehmen. Über Nussdorf, in dem sie die Pfarrkirche St. Vitus, die Filialkirche St. Leonhard, die Wallfahrtskirche Kirchwald und die Kirche Heilig Kreuz an der Grenze zu Tirol besuchen können, gelangen Sie an den Chiemsee. Übernachtung in Traunstein oder in Ausnahmefällen auch in Chieming/Umgebung. In Chieming ist die Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt, im neuromanischen Stil errichtet, absolut sehenswert. Wenn Sie in Traunstein übernachten, sollten Sie unbedingt den „Traunstein“, ein großer Felsblock, der halb im Fluss liegt, sowie den Lindl-Brunnen auf dem Stadtplatz besuchen.

3. Tag: Traunstein/Chiemsee – Wasserburg, ca. 65 km
Von Chieming/Umgebung über Seebruck führt die Strecke zunächst nach Seeon, dessen Kloster Mozart mehrfach besuchte und hier auch komponierte. Besuchen Sie doch die sogenannte „Mozarteiche“, unter der W. A. Mozart gerne gesessen haben soll und die heute noch am Seeoner See wächst. Von Seeon geht es nochmals zurück zum Chiemsee bis nach Breitbrunn. Von hier aus können sie mit der Fähre zu den geschichtsträchtigen Frauen- und Herreninseln fahren. Auf der Fraueninsel ist der Klosterkomplex der Bendiktinerinnen und auf der Herreninsel das berühmte Schloss Herrenchiemsee von dem „Märchenkönig“ Ludwig II. absolut sehenswert. Über Amerang, einer schönen Gemeinde mit drei Museen, dem Bauernhausmuseum, Museum für Deutsche Automobilgeschichte und dem Schloss Amerang, und einer wundervollen Moorlandschaft, radeln Sie nach Wasserburg. Hier legte der berühmte Künstler öfter Rast ein, wenn er auf Reisen war. Wasserburg ist eine mittelalterliche Stadt, liegt auf einer Halbinsel, welche 7/8 vom Inn umflossen ist. Über die Innbrücke, die schon im Mittelalter um ca. 1338 erwähnt wurde, und über eine schmale Landzunge ist Wasserburg erreichbar. Über die Innbrücke erreichen Sie das Brucktor mit wundervollen Malereien aus 1568, welches als Eingangstor fungiert. Das Rathaus Wasserburgs, das zwischen 1457 und 1459 erbaut wurde, ist die Hauptsehenswürdigkeit der Halbinsel. Weitere interessante Überbleibsel des Mittelalters sind verschiedene Kirchen, ein Burg mit Burgkapelle, der rote Turm (letzte der ehemaligen Stadtmauer) und viele weitere. Lassen Sie sich in die Zeit zurückversetzen und genießen Sie die wundervollen Eindrücke.
All jene, die heute in Traunstein starten, fahren statt nach Seeon gleich am Chiemsee entlang bis Gstadt. Auch von hier aus können Sie die Frauen- und Herreninsel besuchen oder ein Bad im kühlen Nass des Chiemsees genießen, bevor es dann weiter über Breitbrunn und Amerang nach Wasserburg geht.

4. Tag: Wasserburg – Kufstein, ca. 67 km
Der Inn begleitet uns heute den ganzen Tag auf unserer Etappe in die österreichische Stadt Kufstein, die „Perle Tirols“. Zur wichtigsten Sehenswürdigkeit gehört hier die Festung Kufstein aus dem 13. Jahrhundert mit dem einmaligen Kaiserturm und der weltweit größten Heldenorgel, die von der ganzen Stadt hörbar ist. Zudem ist das Rathaus Kufstein mit 1925 Wappen diverser Tiroler Städte, das Schloss Hohenstaffing, die Ruine Thierberg und einige Kirchen sowie weitere Gebäude im typischen Inn-Salzach-Stil absolut sehenswert. Fast ohne Anstrengung können wir die Fahrt über Rosenheim mit schöner Fußgängerzone, die das Mittertor (das einzige noch erhaltene Markttor) beinhaltet und wunderschön angelegten Parks ins Tiroler Land so richtig genießen.

5. Tag: Kufstein – Kirchdorf/St. Johann in Tirol, ca. 45 km
Die ersten Kilometer radeln wir heute noch dem Inn entlang. Danach radeln Sie über Ebbs mit seinem „Fohlenhof“, dem weltweit größten Gestüt für Haflinger-Pferde und dazugehörigem Museum. Weiter geht es in das etwas hügelige Gebirgstal „Kaiserwinkl“. Wir passieren den Ort Walchsee mit gleichnamigen See und radeln über Waidach, vorbei an Kössen, durch die imposante Tiroler Berglandschaft. In der kleinen Gemeinde Kirchdorf lohnt sich ein Besuch des Wintersteller-Denkmals, das für den Freiheitskämpfer Rupert Wintersteller um 1900 errichtet wurde sowie einigen Kirchen, Kapellen und einem ehemaligen Gasthof aus 1786. In St. Johann gibt es zahlreiche Sehenswürdigkeiten, doch mit zu den wichtigsten zählen sicher die Katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt mit Friedhof, die Friedhofskapelle mit Beinhaus und Friedhofsmauer, das Riester´sche Priesterhaus mit einer Kellerverbindung zur Waschküche bzw. dem Gemeindestadel und diverse Kapellen. Besonders beeindruckend ist die Gmail-Kapelle, die 1782 in einer Felshöhle gebaut ist.

6. Tag: Kirchdorf/St. Johann in Tirol – Bad Reichenhall, ca. 48 km
Heute führt unsere Route vorerst nach Waidring mit der beeindruckenden Festungsruine und Kapelle am Pass Strub zwischen Tirol und Salzburg. Dann radeln Sie weiter nach Lofer. Auch hier gibt es einen Zugang zur Festungsruine Pass Strub, die Katholische Pfarrkirche sowie die älteste Pestsäule im Salzburger Land sind hier absolut ein Besuch wert. Besonders interessant dürfte auch der Triftsteig durch die sogenannte Teufelsschlucht sowie das Auer Kirchlein sein. Beide Orte waren wiederum Stationen auf Mozarts Reisen Richtung Süden. Ab Lofer fahren wir entlang der Saalach auf einem wildromantischen Radweg nach Bad Reichenhall. Hier ist die Philharmonie von Joseph Gung´l im Jahre 1886 gegründet ein Besuch wert. Durch den Salzabbau geprägt ist das Salzmuseum in der Alten Saline sehr aufschlussreich und zeigt alles über die Salzgewinnung. Die Soleleitung, das Alte Rathaus von 1849, die Obere Stadt (originale Altstadtviertel mit 14 Wehrtürmen und die mittelalterliche Burg Gruttenstein aus dem 12. Jahrhundert sollten ebenfalls auf Ihrer Besichtigungsliste stehen.

7. Tag: Bad Reichenhall – Salzburg, ca. 48 km
In Berchtesgaden bietet sich ein entspannter Zwischenstopp in der Therme an oder Sie besuchen eines der interessanten Museen (Schloss Adelsheim mit der Heimatgeschichte Berchtesgadens, Königliches Schloss Berchtesgaden, Dokumentation Obersalzberg, das die Geschichte als „Führersperrgebiet“ aus der NS-Politik durchleuchtet, Haus der Berge, welches über den Nationalpark Berchtesgaden informiert). Zudem gibt es auch noch zahlreiche Bauwerke zu bestaunen, wie beispielsweise der Marktbrunnen, die Lüftlmalerei am Hirschenhaus in der Metzgergasse, das Kriegerdenkmal, der Rathausbrunnen, den Kronprinz-Ruprecht-Brunnen, den Mutter-Kind-Brunnen und viele mehr. Auch ein Ausflug zum nahe gelegenen, idyllischen Königssee ist möglich. Dann radeln Sie wieder nach Salzburg und verbringen hier einen letzten Abend.

8. Tag: Salzburg
Individuelle Abreise oder Verlängerung.

 

Mozart-Radweg

8 Tage / 7 Nächte

Termine:
täglich vom 5. Mai bis 14. Oktober
 Saison 1:
05.05. - 11.05. und
08.10. - 14.10.
 Saison 2:
12.05. - 01.06. und
03.09. - 07.10.
 Saison 3:
02.06. - 02.09.

Preise:
pro Person
 ab Salzburg in Kat. A/B
Saison 1 im DZ: 590.- €
Saison 1 im EZ: 770.- €
Zuschlag Saison 2: 30.- €
Zuschlag Saison 3: 60.- €
HP-Zuschlag: 148.- €
Leihrad: 75.- €
Elektrorad: 165.- €
 ab Wasserburg in Kat. A/B
Saison 1 im DZ: 560.- €
Saison 1 im EZ: 730.- €
Zuschlag Saison 2: 30.- €
Zuschlag Saison 3: 60.- €
HP-Zuschlag: 143.- €
Leihrad: 75.- €
Elektrorad: 165.- €    

Leistungen:
 7 Übernachtungen in Hotels und Gasthöfen der Kategorie 3-Sterne, in Salzburg meist 4-Stern-Niveau; Zimmer mit Bad/Dusche und WC
 Frühstück (meist Buffet), bei Halbpension 3-gängiges Abendessen
 Gepäcktransport von Hotel zu Hotel; keine Begrenzung der Gepäckstücke, täglich zwischen 9 und 18 Uhr
 detailliertes Informationspaket mit Karten
 7-Tage-Servicehotline

Extras:
 Leihrad:
Unisex-Tourenrad mit Freilauf und stufenloser Nuvinci-Schaltung sowie 2 Gepäcktaschen: 75.- €
Elektrorad mit beidseitiger Gepäcktasche: 165.- €
 evtl. Kurtaxe vor Ort zahlbar
 Tour auch als Rundfahrt ab/bis Wasserburg möglich

Anreise:
 kostenloser Parkplatz in Wasserburg, in Salzburg nur vereinzelt möglich

Zusatznächte:
pro Person
 in Salzburg im 4****-Hotel
im DZ: 70.- €
im EZ: 102.- €
Übernachtung in Salzburg vom 14.07.-03.09. aufgrund der Festspiele nur mit Aufpreis möglich:
im DZ: +18.- € pro Person und Nacht
im EZ: +26.- € pro Person und Nacht
 in Wasserburg
im DZ: 49.- €
im EZ: 66.- €


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