Eine
Fahrradreise auf schönen Radwegen im Altmühltal
Sie
beginnen diese schöne Radreise in der weltberühmten Altstadt
von Rothenburg ob der Tauber. Im sanften und ruhigen
obere Altmühltal radeln Sie dann durch unberührte Landstriche und malerische
Bauerndörfer. Auf dem Radweg begegnet man des öfteren Störchen,
die im Altmühltal gern
gesehene Sommerfrischler sind. Auf der Radstrecke liegt auch das neu erschlossenen Erholungsgebiet
Fränkisches Seenland mit dem Altmühl- und Brombachsee. Der
landschaftlich spektakulärste Teil Ihrer Radreise liegt dann
zwischen Treuchtlingen und Eichstätt, wo die hohen
Kalkfelsen das Altmühltal begrenzen. In Bad Gögging können
Sie sich in der
bekannten Limestherme verwöhnen lassen kann und am Ende Ihrer Radreise
erwartet Sie das beeindruckende Regensburg mit seinem mittelalterlichenStadtbild.
Die Radwege am Ufer der Altmühl und der Donau verlaufen durchwegs eben. Abseits
vom Verkehr radeln wir großteils auf asphaltierten Wegen, teilweise auf
feinsandigem Belag. Radfahrerisch eine leichte Tour. Gesamtlänge:
ca. 298 Radkilometer
1. Tag: Rothenburg o. d. Tauber Individuelle
Anreise per Bahn oder Pkw nach Rothenburg o. d. Tauber. Sie sollten unbedingt
ein wenig Zeit für die Besichtigung der weltberühmten Altstadt Rothenburgs mit
ihren unzähligen historischen Gebäuden einplanen. Die Stadtmauer mit ihren
Wehrgängen und mächtigen Basteien zeugt von einer langen und bewegten
Vergangenheit. Am Abend können Sie sogar einen Spaziergang mit dem Rothenburger
Nachtwächter durch die romantisch beleuchteten Gassen unternehmen. Übernachtung
in Rothenburg ob der Tauber o. d. Tauber.
2. Tag: Rothenburg o. d. Tauber – Herrieden, ca. 54
km Heute brechen Sie auf zur ersten Etappe durch das sanfte und ruhige
obere Altmühltal. Sie radeln durch unberührte Landstriche und malerische
Bauerndörfer. Schon von weitem sichtbar überragt das imposante Schloss Colmberg
die Frankenhöhe. Vorbei am Altmühltalstädtchen Leutershausen, an dessen
berühmtesten Sohn Gustav Weißkopf, Erbauer des ersten Motorflugzeugs, ein Museum
und ein Denkmal erinnern, erreichen Sie Ihr Etappenziel Herrieden. Die kleine
Stadt besitzt mit seinen Störchen, die seit Jahrhunderten auf Türmen und
Gebäuden nisten und brüten, ein Wahrzeichen. Auf dem Radweg begegnet man diesen
seltsamen Gesellen des öfteren. Die Störche sind im oberen Altmühltal gern
gesehene Sommerfrischler. Übernachtung in Herrieden.
3. Tag: Herrieden – Treuchtlingen/Weißenburg, ca. 53/55 km Heute
radeln Sie am Altmühlsee vorbei, der zu dem neu erschlossenen Erholungsgebiet
Fränkisches Seenland gehört. Sie radeln durch ein Naturschutzgebiet, das viele
vom Aussterben bedrohte Vogelarten beherbergt. In Gunzenhausen haben Sie nun 2
Möglichkeiten um nach Weißenburg zu fahren. Entlang der Altmühl radeln Sie bis
Graben und zweigen dann Richtung Weißenburg ab. Alternativ können Sie auch
vorbei am Brombachsee nach Weißenburg fahren.
4. Tag: Treuchtlingen/Weißenburg, – Eichstätt, ca. 43-53 km
Weiter geht es heute an Treuchtlingen vorbei. Hier beginnt der
landschaftlich spektakulärste Teil Ihrer Radreise. Im Gegensatz zu den weiten
und flachen Landschaften des oberen Altmühltals gräbt sich nun der Fluss 100 bis
200 Meter tief in das Juragestein ein. Imposant ragen die weiß glänzenden
Dolomitfelsen aus den bewaldeten Hängen und Bergrücken heraus. Auf dem
romantischen Radweg radeln Sie über Pappenheim nach Solnhofen. Hier wurde in
einem Steinbruch der Abdruck des Urvogels Archäopteryx gefunden. Ein lohnender
Rundgang führt über den Residenzplatz und die Willibaldsburg der Bischofs- und
Universitätsstadt Eichstätt. Übernachtung in Eichstätt oder Obereichstätt.
5. Tag: Eichstätt – Beilngries, ca. 45 km
Heute haben Sie Gelegenheit, zwischen einer Vielzahl von
Besichtigungsmöglichkeiten zu wählen wie z.B. den Resten eines Römerkastells,
einer romantischen Burganlage, dem großen Naturschutzgebiet der Gungoldinger
Wacholderheide oder dem Schloss Hirschberg. Ziel und Übernachtungsort Ihrer
heutigen Etappe ist Beilngries, umgeben von bewaldeten Höhen am Zusammenfluss
von Sulz und Altmühl. Der historische Altstadtkern mit seinen breiten, behäbigen
Bürgerhäusern ist von einer weitgehend erhaltenen Stadtmauer umgeben. Nach einem
Rundgang lassen Sie den Abend in einem der gemütlichen bayerischen Restaurants
ausklingen. Übernachtung in Beilngries.
6. Tag: Beilngries – Bad Gögging/Kelheim, ca. 47
km Nach Besichtigung der Schleuse des Rhein-Main-Donau-Kanals fahren Sie
auf die 7-Täler-Stadt Dietfurt zu. Mit seinem spätmittelalterlichen Mauerring
repräsentiert das Städtchen einen typischen Altmühltal-Ort mit Türmen und
flachgiebeligen Häusern. Bei Riedenburg teilt sich die Route, sodass Sie sich
bereits bei der Buchung entscheiden, ob Sie in Bad Gögging, wo man sich in der
bekannten Limestherme verwöhnen lassen kann, übernachten und Kelheim am
darauffolgenden Tag besuchen möchten, oder ob Sie ohne Bad Gögging
kennenzulernen in Kelheim übernachten möchten. Übernachtungsort ist folglich Bad
Gögging oder Kelheim.
7. Tag: Bad Gögging/Kelheim – Regensburg, ca. 54/37
km Von oder über Kelheim folgen Sie der Donau bis Regensburg. Regensburg
mit seinem mittelalterlichen Stadtbild und über 1200 historischen Gebäuden gilt
als Denkmal zweitausendjähriger abendländischer Kunst- und Kulturgeschichte. Die
verwinkelten Gassen und Plätze, die berühmte Steinerne Brücke und den Dom St.
Peter sollten Sie auf die Liste für Ihren Stadtrundgang setzen. Zum Ausklang des
Tages bietet sich der Besuch in einem der Feinschmeckerlokale an. Übernachtung
in Regensburg.
8. Tag: Individuelle Rückreise Gerne buchen wir
Zusatzübernachtungen für Sie.