Sackmann Fahrradreisen

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Donauradweg

Unsere eindrucksvollen Radreisen lassen Sie eines von Europas schönsten Flusstälern ganz neu entdecken!

Donauradweg Donaueschingen - Ulm


8 Tage / 7 Nächte
5 Tage / 4 Nächte
individuell

"Brigach und Breg bringen die Donau zuweg" - Radeln Sie auf dem schönen Donauradweg.

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Von Donaueschingen nach Donauwörth


8 Tage / 7 Nächte
individuell

Auf dieser schönen Radtour auf dem Donauradweg erkunden Sie das Tal der jungen Donau von Donaueschingen nach Donauwörth.

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Von Donauwörth nach Passau


8 Tage /  Nächte
individuell

Eine sehr schöne Radtour auf dem Donauradweg, auf der Sie die bayrische Donau von Donauwörth nach Passau erkunden.

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Von Regensburg nach Passau


5 Tage / 4 Nächte
individuell

Auf dieser tollen Fahrradreise folgen Sie auf fast durchweg ebener Strecke der deutschen Donau von Regensburg in die Drei-Flüsse-Stadt Passau.

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Von Ulm nach Regensburg


7 Tage / 6 Nächte
individuell

Eine tolle Fahrradreise auf dem Donauradweg, auf dem Sie den reizvollen Abschnitt von Ulm bis Regensburg kennen lernen werden.

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Von Ulm nach Passau


10 Tage / 9 Nächte
individuell

Diese tolle Radreise auf dem Donauradweg von Ulm nach Regensburg wird Sie mit ihren landschaftlichen reizvollen Flussabschnitten begeistern.

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Von Passau/Schärding nach Wien


7 Tage / 6 Nächte bis 12 Tage / 11 Nächte
individuell

Eine Fahrradreise auf dem beliebten Donauradweg von Schärding oder Passau nach Wien mit vielen Varianten.

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Passau/Schärding-Wien; Gruppentour


8 Tage / 7 Nächte
Gruppenreise

Eine geführte Radreise auf dem beliebten Donauradweg von Passau/Schärding bis ins traditionsreiche Wien.

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Tourenkombinationen auf dem Donauradweg von Donaueschingen bis Passau


10 Tage / 9 Nächte bis 16 Tage / 15 Nächte
individuell

Wählen Sie Ihren Favoriten aus den Kombinationen.

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Von Wien nach Budapest


7 Tage / 6 Nächte bis 9 Tage / 8 Nächte
individuell

Auf dieser eindrucksvollen Fahrradreise folgen Sie dem Donau-Radweg von der Walzermetropole Wien über die Slowakei ins königliche Budapest und erleben den Glanz vergangener Zeiten.

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Passau-Wien-Passau mit der MS Theodor Körner


8 Tage / 7 Nächte
individuell
Gruppenreise

Eine tolle Rad- und Schiffsreise auf dem beliebten Donauradweg von Passau nach Wien und wieder zurück.

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Passau-Wien-Passau mit der MS Arlene

Passagierschiff MS Arlene
8 Tage / 7 Nächte
individuell

Entlang der blauen Donau auf einer kombinierten Rad- und Schiffsreise werden Sie unvergessliche Momente erleben. Erkunden Sie die bekannten Städte Wien, Passau und Linz sowie die wundervolle Landschaft der Donau.

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Passau-Wien-Passau mit der MS Normandie


8 Tage / 7 Nächte
individuell

Eine der beliebtesten Rad- und Schiffsreisen: Auf dem Donauradweg von Passau nach Wien und wieder zurück. Genießen Sie den Komfort ihres Hotelschiffs und die wunderbare Landschaft.

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Passau-Budapest-Passau mit der MS Carissima


© Foto: Donau Niederösterreich 
8 Tage / 7 Nächte
individuell
Gruppenreise

Eine atemberaubende Rad- und Schiffsreise auf dem beliebten Donauradweg von Passau über Wien und Bratislava bis nach Budapest und wieder zurück.

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Passau-Budapest-Passau mit der MS Normandie


8 Tage / 7 Nächte
individuell

Auf dem wunderschönen Donauradweg von Passau nach Budapest und wieder zurück. Erleben Sie mit Rad und Schiff eine beeindruckende Reise.

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Passau-Budapest-Wien-Passau mit der MS Arlene

Donaulandschaft
8 Tage / 7 Nächte
individuell

Entdecken Sie auf dieser wundervollen Rad- und Schiffsreise die Höhepunkte entlang der Donau wie die atemberaubende Landschaft sowie die Metropolen Budapest und Wien.

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Passau-Budapest-Eisernes Tor-Belgrad-Wien-Passau mit der MS Theodor Körner


© Foto: National Tourism Organisation of Serbia
15 Tage / 14 Nächte
individuell

Diese Rad- und Schiffs-Reise von Passau nach Budapest und am Eisernen Tor vorbei weiter nach Belgrad lässt Sie den Donau-Radweg in seiner ganzen Pracht erleben. Und auf dem Rückweg nach Passau lockt ein Zwischenstopp in Wien.

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Donaudelta mit Rad und Schiff



8 Tage / 7 Nächte
Gruppenreise

Eine einmalige Rad- und Schiffs-Reise in Rumänien, auf der Sie die ganze Schönheit des artenreichen Biosphärenreservats Donaudelta erleben und der Donau zu Ihrer Mündung ins Schwarze Meer folgen.

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Bewertungen

    Donaueschingen-Ulm

Sehr gut beschriebene Route, schöne Hotels
bewertet am 19.12.2016 von Christl

Hotels sehr zentral gelegen.

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     Regensburg-Passau

Es war ein Geburtstagsgeschenk an meine Frau mit unseren zwei Söhne 16 und 24 Jahre
bewertet am 20.12.2016 von Christine und Edgar Sch.

Unterbringung, Gepäcktransport und Service waren einwandfrei.
Auch wenn es am ersten Tag leicht regnete waren es 5 stressfreie schöne
Tage. Das wurde uns auch von den beiden Söhnen bestätigt.

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  Wien-Budapest

Insgesamt sehr gute Vorbereitung und Begleitung
bewertet am 22.08.2017 von Alfred und Karin Schmitz

Zustand der Fahrräder, Auswahl der Hotels, Freundlichkeit und Zuverlässigkeit der Mitarbeiter war alles sehr gut. Drei kleine Anmerkungen. Die Hotels liegen zum Teil außerhalb der Städte. Die Rahmengröße der Fahrräder waren bei uns nicht gut an die Körpergröße angepasst. Das macht das Radfahren anstrengender.
Die Beschreibung im Begleitheft ist unbefriedigend. Die Höhenprofile entsprechen zum Beispiel nicht der Realität.

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  Wien-Budapest

Sackmann Fahrradradreisen hat die Reise perfekt organisiert, es gibt keinerlei Beanstandungen und alles hat bestens geklappt.
bewertet am 14.09.2017 von Renate / René / Helena / Hansruedi

Bezüglich der Strecke Wien Budapest war der Anteil auf Haupt- resp. Überlandstrassen etwas hoch. Hier würde man sich noch mehr Fahrradwege wünschen. Diesbezüglich ist die Strecke Passau-Wien absolut perfekt.

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Österreichische Donau (ca. 350 km)
Imposante Bergmassive, verträumte kleine Dörfer, historische Burgen und Schlösser sowie prachtvolle Klöster prägen den österreichischen Abschnitt der Donau zwischen Engelhartszell und Hainburg. Landschaftlicher Höhepunkt der Radstrecke ist neben der eindrucksvollen Fluss-Schleife der Schlögener Schlinge vor allem das Durchbruchstal der Wachau mit seinen sattgrünen, weinbewachsenen Hängen und zahlreichen historischen Bauwerken. Aber auch der wildromantische Strudengau und der liebliche Nibelungengau werden die RadlerInnen in ihren Bann ziehen. Das kulturelle Highlight schlechthin ist sicher der Besuch in der österreichischen Bundeshauptstadt Wien, deren zahlreiche Sehenswürdigkeiten weit über die Grenzen Österreichs hinaus bekannt sind. Die Hofburg, der Stephansdom, Schloss Schönbrunn, die prächtige Ringstraße, der Prater und der Naschmarkt erwarten Sie genauso wie die vielen Wiener Kaffeehäuser, die mit typisch Wiener Kaffeespezialitäten und den berühmten Wiener Mehlspeisen locken. Und auch die Schlösser des Marchfelds, zu denen beispielsweise Schloss Orth gehört, freuen sich auf Ihren Besuch. Zögern Sie also nicht länger – die Alpenrepublik Österreich und die Donau erwarten Sie!

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Das erste Highlight des auf österreichischer Seite beidseitig befahrbaren Donauradwegs wartet schon kurz hinter der Landesgrenze zu Deutschland im schmucken Örtchen Engelhartszell, denn hier befindet sich mit dem um 1293 gegründeten Stift Engelszell das einzige Trappistenkloster in ganz Österreich. Von hier aus führt die Strecke, vorbei an der einstigen Raubritterburg Rannariedl, weiter zur Schlögener Schlinge, die zu den schönsten Donauabschnitten Österreichs gehört und mit dem drastischen Wechsel der Fließrichtung um 180 Grad ein atemberaubendes Naturschauspiel darstellt, das sich am eindrucksvollsten während einer Fahrt mit der zwischen Au und Grafenau oder Inzell verkehrenden Längsfähre erleben lässt. Etwas mehr als 23 Radkilometer weiter flussabwärts passiert der Radweg das hübsche Schifferstädtchen Aschach, das mit seinem malerischen Ortskern und der gotischen Pfarrkirche, in der das 1693 angeschwemmte Donaukreuz verehrt wird, zu begeistern weiß. Ottensheim glänzt neben seinem historischen Marktkern vor allem mit dem mittelalterlichen Schloss, und in Wilhering lädt das auf die Zeit um das Jahr 1200 zurückgehende Stift mit seiner ausgedehnten Gartenanlage und der im Rokokostil gestalteten Stiftskirche zu einer ausgiebigen Besichtigung ein. Etwa acht Radkilometer weiter freut sich dann die oberösterreichische Stadt Linz darauf, den RadlerInnen ihre zahlreichen Sehenswürdigkeiten präsentieren zu dürfen, zu denen beispielsweise die drei Donaubrücken, die Altstadt und der als größte österreichische Kirche geltende Mariendom gehören. Der folgende Donauabschnitt führt u. a. an Österreichs ältester Stadt Enns und der Gemeinde Mauthausen vorbei, in der auch die etwas außerhalb liegende, gleichnamige KZ-Gedenkstätte besucht werden kann. Von hier aus geht es durch die herrlich grüne Kulturlandschaft des Machlandes weiter nach Mitterkirchen, wo sich eine längere Pause im Freilichtmuseum Keltendorf anbietet, in dem die Vergangenheit auf anschauliche Weise wieder zum Leben erweckt wird. Im Marktflecken Ardagger lohnen ein Besuch in der Stiftskirche mit dem berühmten Margaretenfenster und eine Stippvisite im MostBirnHaus, in dem sich alles um die Birne dreht. Das am Eingang zum wildromantischen Strudengau gelegene Schifferstädtchen Grein erwartet seine Gäste u. a. mit Schloss Greinburg, dem Oberösterreichischen Schifffahrtsmuseum sowie dem ältesten Stadttheater Österreichs. In Persenbeug, wo der wilde Strudengau in die liebliche Landschaft des Nibelungengaus übergeht, können der von Häusern im Biedermeierstil geprägte Ortskern mit der mehr als 700 Jahre alten Marktlinde sowie das im 17. Jahrhundert angelegte Schloss bewundert werden. Ebenfalls sehenswert ist die Persenbeug fast direkt gegenüberliegende Stadt Ybbs, die nicht nur eine bezaubernde Altstadt, sondern auch ein sehr interessantes Fahrradmuseum zu bieten hat. Das etwa zehn Radkilometer weiter flussabwärts gelegene Örtchen Marbach wird von der schon aus weiter Ferne sichtbaren, im frühen Barockstil gestalteten Wallfahrtskirche Maria Taferl überragt, deren Ursprünge bis ins Jahr 1642 zurückreichen. Wiederum fünf Kilometer später trifft der Donauradweg in Pöchlarn ein, das u. a. mit dem Geburtshaus des Malers Oskar Kokoschka und einem Nibelungendenkmal aufwarten kann, und nach weiteren sieben Radkilometern ist das für sein prachtvolles Benediktinerkloster bekannte Melk erreicht, das gleichzeitig als das ‚Tor zur Wachau‘ gilt. Der nun folgende Abschnitt des Donauradwegs umfasst die in landschaftlicher Hinsicht wohl schönste Strecke des österreichischen Donauverlaufs, denn er führt durch die vom Wein- und Obstbau geprägte Wachau, deren sanfte, sattgrüne Hügel von zahlreichen historischen Bauwerken (Kirchen, Burgen, Schlösser und Klöster) gekrönt sind. Besonders sehenswert sind die als ältestes Kirchengebäude der Wachau geltende Wehrkirche St. Michael, der für seine direkt am Donauradweg gelegenen Heurigenlokale bekannte Ort Weißenkirchen und natürlich Dürnstein mit seinem schon von weitem auffallenden, blau-weißen Turm der Stiftskirche, der äußerst harmonisch in die umgebende Landschaft eingepasst wurde und ein hervorragendes Fotomotiv abgibt. In Krems, wo u. a. der um 1630 fertiggestellte Dom der Wachau, das aus dem Jahre 1480 stammende Steiner Tor und zahlreiche Bürgerhäuser aus dem 16. Jahrhundert bestaunt werden können, verlässt die Donau das Durchbruchstal der Wachau und tritt stattdessen bei Traismauer in das flache Tullnerfeld ein. Die auf ein altes Römerkastell zurückgehende Stadtgemeinde Traismauer begeistert ihre Besucher vor allem mit ihrem schönen historischen Stadtkern und dem noch aus der Römerzeit stammenden Römer- oder Wienertor. Und auch die von Gärtnereien eingerahmte Blumenstadt Tulln, die die RadlerInnen knappe 25 km weiter flussabwärts erwartet, hält mit dem Geburtshaus des Künstlers Egon Schiele, dem elfeckigen, spätromanischen Karner, dem Römermuseum und der Erlebniswelt ‚Die Garten Tulln‘ einiges für ihre Gäste bereit. Von hier aus geht es an der ursprünglich aus dem 12. Jahrhundert stammenden Burg Greifenstein vorbei weiter nach Korneuburg, das beispielsweise mit dem kunstvoll gestalteten Rattenfängerbrunnen und dem neogotischen Rathaus glänzen kann. Fast gegenüber von Korneuburg liegt am südlichen Donauufer das vor allem für sein im Mittelalter entstandenes Stift bekannte Klosterneuburg. Ein Besuch des Stifts ist ein absolutes Muss – befinden sich dort doch wahre Meisterstücke europäischer Kunst, zu denen u. a. der mit viel Gold verzierte Verduner Altar, die Schleiermonstranz und der österreichische Erzherzogshut gehören. Nun ist es nicht mehr weit bis in die österreichische Bundeshauptstadt Wien, die ihre Besucher nicht nur mit jeder Menge Sehenswürdigkeiten (z. B. Hofburg, Stephansdom, Schloss Schönbrunn, Prater, Naschmarkt), sondern auch mit zahlreichen kulinarischen Köstlichkeiten (u. a. Wiener Schnitzel, Kaiserschmarrn, Marillenknödel, Sacher Torte, Apfelstrudel) verwöhnt. Lassen die RadlerInnen die Donaumetropole schließlich um viele unbezahlbare Eindrücke reicher hinter sich, führt sie der Donauradweg durch das zwischen den Alpen und den Westkarpaten verlaufende Wiener Becken ins fruchtbare, von etlichen Schlössern gesäumte Marchfeld. Ein besonders imposantes, aus dem 12. Jahrhundert stammendes Exemplar kann bei Orth bestaunt werden, wo sich überdies auch das Zentrum des Nationalparks Donau-Auen befindet. Vorbei an der von den Römern gegründeten Stadt Carnuntum geht es mit Blick auf die bereits zu den Karpaten gehörenden Hainburger Berge weiter in die an der österreichisch-slowakischen Grenze gelegene Stadt Hainburg, wo die Donau Österreich schließlich hinter sich lässt und in die Slowakei eintritt. Der Radweg, der sich hier für kurze Zeit vom Fluss trennt, bleibt dagegen noch etwas länger auf österreichischem Boden und führt über das niederösterreichische Örtchen Wolfsthal zum Zollamt und von dort aus weiter nach Bratislava.  

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Slowakische Donau
Die noch verhältnismäßig junge Slowakei, die 1993 durch den Zerfall des bisherigen Staatenbündnisses der Tschechoslowakei entstand, glänzt vor allem mit den Ruinen der mächtigen Burganlage von Devin und ihrer sehenswerten Hauptstadt Bratislava. Aber auch der zugunsten des Wasserkraftwerks von Gabčikovo angelegte riesige Stausee, der diesem das Wasser zuführende größte Kanal der Welt und die als größte Flussinsel Europas geltende, teilweise unter Naturschutz stehende Schüttinsel mit ihren wunderschönen Auwäldern gehören zu den Höhepunkten, die der Donauradweg auf slowakischer Seite zu bieten hat. Und auch Komárno, den slowakischen Teil der ungarischen Stadt Komárom, mit ihren sehenswerten Befestigungsanlagen sollten sich geschichtlich interessierte RadlerInnen nicht entgehen lassen.

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Schon kurz nachdem die Donau, die im slowakischen Sprachraum als ‚Dunav‘ bekannt ist, bei Hainburg die gleichnamige Pforte passiert und ihren Weg durch die Slowakei begonnen hat, trifft sie in der slowakischen Hauptstadt Bratislava ein, die im deutschsprachigen Raum früher ‚Pressburg‘ genannt wurde und mit vielen Sehenswürdigkeiten aufwarten kann. Die bekannteste dürfte zweifelsohne die oberhalb der Stadt auf dem Burgberg gelegene und aus dem 12. Jahrhundert stammende Burg ‚Hrad‘ sein, in der heute der Slowakische Nationalrat tagt. Ebenfalls berühmt sind das im Barockstil gestaltete Michaelertor, das im 14. Jahrhundert entstand und als einziges Relikt an die mittelalterliche Stadtbefestigung erinnert, das ebenfalls im 14. Jahrhundert errichtete Alte Rathaus und der Martinsdom, in dem während Bratislavas Zugehörigkeit zu Ungarn die ungarischen Könige gekrönt wurden. Westlich der Stadt, wo die March in die Donau mündet, befindet sich mit den Ruinen der mächtigen Burganlage von Devin außerdem eine Art ‚Nationalheiligtum‘ der Slowaken, das zugleich mit einem herrlichen Blick über den Nationalpark Donauauen lockt und deshalb unbedingt einen kurzen Abstecher lohnt. Wieder zurück in Bratislava geht es auf der Großen Schüttinsel in östlicher Richtung aus der Stadt hinaus und am Ufer des knapp 20 km langen Donau-Stausees entlang nach Gabčikovo. In diesem Abschnitt verläuft der Donau-Radweg zu beiden Seiten des Stausees auf dem erhöhten Staudammweg. Der weitere Streckenverlauf führt dann zum größten Teil über ruhigere Landstraßen bis nach Medved’ov, wo die Donau ihr natürliches Gesicht bewahren konnte und, nachdem sie nicht länger durch einen Staudamm gezähmt wird, in ihrer ursprünglichen Freiheit dahinfließt. Aufgrund dieser unangetasteten Natürlichkeit stehen bis heute zahlreiche alte Korbweiden an den Flussufern, sodass in den Dörfern rund um Medved’ov noch die Tradition des Korbflechtens gepflegt wird. An Klizska Nemá mit seinem für slowakische Verhältnisse sehr seltenen Zwiebelturm vorbei führt die Donau die RadlerInnen schließlich nach Komárno, das durch die Donau vom ungarischen Komárom getrennt wird und damit sozusagen den slowakischen Teil dieser Stadt darstellt. Sehenswert sind neben dem Europaplatz, dessen 45 Gebäude die verschiedenen Länder Europas symbolisieren, vor allem die zum Schutz vor den Türken errichteten Befestigungsanlagen im Renaissancestil sowie die aus dem 18. Jahrhundert stammende St.-Andreas-Kirche. Nach dem Verlassen der Stadt schlängelt sich die Donau an der Grenze zu Ungarn vorbei weiter nach Osten, bis sie schließlich den Duna-Ipoly-Nationalpark erreicht und bei Szob, wo die Ipel einmündet, die Grenze zu Ungarn überquert.   

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Ungarische Donau
Gulasch, Paprika, Csárdás, schmackhafte Würstchen, die so feurig sind wie das Temperament der Landesbewohner und natürlich die berühmte Donaumetropole und Königsstadt Budapest – all das fällt einem sofort ein, wenn man an Ungarn denkt. Doch der ungarische Abschnitt des Donauradwegs wird auch Sie schon bald davon überzeugen, dass noch wesentlich mehr zu diesem bildschönen Land gehört. Die ehemalige Hauptstadt Esztergom, das ‚Ungarische Rom‘, mit ihrer herrlichen Basilika, die auch als ‚Ungarische Wachau‘ bekannte, atemberaubend schöne Landschaft des Donauknies, das Städtchen Szentendre mit seinem beeindruckenden Freilichtmuseum und der Künstlerkolonie sowie die wildromantische Szentendre-Insel sind nur einige Highlights, an denen die Donau ihre Follower entlangführt. Und natürlich kommen auch ausgedehnte Streifzüge durch die ungarische Küche und die Traditionen des Landes bei einer Radreise auf dem ungarischen Donauradweg nicht zu kurz. Schwingen Sie sich also auf’s Rad und folgen Sie der Donau durch das Land der stolzen Magyaren – es lohnt sich!

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