|
||||||||||||||||||||||
|
|
|||||||||||||||||||||||||||||||
|
Italien > Apulien; individuelle Reise
Eine aussergewöhnliche Fahrradreise in Apulien - ein noch weitgehend unentdecktes Radreiseziel in Italien
Das einzigartige Apulien (italienisch: Puglia) ist die Region im Südosten Italiens, die vom Sporn bis zum Absatz des italienischen Stiefels reicht. Unberührte Natur, Olivenhaine und ein kristallklares Meer erwartet Sie hier. Apulien ist auf beiden Seiten vom Meer umgeben (im Osten von der Adria und im Südosten vom Ionischen Meer). Typisch für die Region sind die endlosen Olivenhaine, weite Getreidefelder und Weingärten. Diese Tour führt Sie durch eine Kulisse der Schönheit, die weitgehend von den negativen Aspekten des Tourismus verschont geblieben ist und bis heute Zeuge einer großartigen alten Kultur ist.
2-3 Meist ebene, teils hügelige Strecken auf beinahe durchwegs asphaltierten Strassen. In Apulien gibt es außer in der Hochsaison kaum Verkehr. Die Route umfasst wunderschöne Strecken entlang der Küste, einen Bustransfer von Taranto nach Avetrana und einen Zugtransfer von Lecce nach Ostuni. ca. 320 km
Unterkünfte 2 bis 4 Sterne Hotels und freundliche, gemütliche Bed & Breakfast Pensionen und inTrulli in Alberobello.
1. Tag, Samstag: Anreise nach Matera Matera zu besichtigen ist eine einzigartige Erfahrung. Jahrtausendelang gruben die Bewohner dieser Stadt ihre Behausungen in steile Berghänge tief in den weichen Kalktuff, einem charakteristischen honigfarbenen Stein. Diese Höhlensiedlungen werden auch "Sassi" genannt. Die Felsenkirchen stammen oftmals noch aus der byzantinischen Zeit und gehören heute zum Unesco Weltkulturerbe.
2. Tag, Sonntag: Matera–Alberobello (70 km). Heute fahren Sie zu den beeindruckenden Trulli von Alberobello und Locorotondo. Diese Trulli auf dem westlichen der zwei Hügel Alberobellos, dienten ihren Erbauern als Wohn- und Lagerhäuser. Und Sie werden in einem übernachten! Trulli wurden ohne Zement und Mörtel errichtet und als Wohnhäuser oder Lagerräume verwendet. Diesen Baustil findet man auch in der umliegenden Umgebung, wo die meisten Felder durch Trockensteinmauern von einander getrennt sind. Alberobello ist auf zwei Hügeln gelegen, die früher durch ein Flussbett voneinander getrennt waren. Auf dem östlichen Hügel befindet sich die moderne Neustadt, auf dem westlichen Hügel findet man ein urbanes Konglomerat von Trullis, das in zwei Stadteile unterteilt ist: Monti und Aia Piccola. Beide wurden 1930 unter nationalen Denkmalschutz gestellt und gelten heute als Unesco Weltkulturerbe.
3. Tag, Montag: Alberobello–Ostuni (40 km). Die heutige Strecke bringt Sie durch weite, schöne Landschaften nach Ostuni, ein Juwel architektonischen Könnens. Wegen der weißen Mauern und der typischen weißgestrichenen Häuser wird es auch die Weiße Stadt genannt.
4. Tag, Dienstag: Ostuni –Lecce–Gallipoli (70 km mit dem Zug + 60 km mit dem Rad). Am Morgen bringt Sie ein kurzer Zugtransfer nach Lecce. Nach einigen Kilometern durch diese wunderschöne Barockstadt, tauchen Sie ein in die ländliche Gegend von Salento. Am Ende erreichen Sie die ionische Küste und Ihr heutiges Ziel: Gallipoli.
5. Tag, Mittwoch: Gallipoli-Santa Maria di Leuca (50 km) Der ionischen Küste entlang radeln Sie nach Santa Maria di Leuca. Den Namen Santa Maria di Leuca erhielt die Stadt von griechischen Seefahrern, die aus dem Osten kamen. Sie sahen den Ort in der Sonne leuchten und nannten ihn "leukos", was so viel wie "weiß" bedeutet. Santa Maria di Leuca ist ein bekanntes Fischer- und Urlaubsgebiet, dessen Küste sich teils aus Klippen, teils aus kleinen sandigen Buchten zusammensetzt.
6. Tag, Donnerstag: Santa Maria di Leuca-Otranto (56 km) Heute radeln Sie in Richtung Norden der Adriaküste entlang nach Otranto, dem östlichsten Punkt Italiens, wo Sie die wunderschöne Kathedrale und das Aragonesische Kastell (Castello Aragonese) besichtigen können.
7. Tag, Freitag: Otranto-Lecce (51 km) Heute führt die Reise durch die Küstenregion der Adria, entlang der Alimini-Seen und deren einzigartigen mediterranen Vegetation. Am Ende des Tages erreichen Sie Lecce. Diese raffinierte, aristokratische Stadt hat eher eine intellektuelle und kulturelle als wirtschaftliche Bedeutung. Aufgrund ihres Barockstils, wird sie auch als das "Florenz des Südens" bezeichnet. Bewundern Sie die prunkvollen Skulpturen, die im 17. Jh. aus dem weichen, für Lecce typischen Tuffstein angefertigt wurden. Die Altstadt, um die noch die Überreste der ehemaligen Stadtmauer zu sehen sind, vermittelt eine Vorstellung des überschwänglichen Barock. Viele religiöse Orden errichteten hier zahlreiche Kirchen deren prachtvollen Fassaden an Freiluftaltare erinnern; ein wahres Spiegelbild der damaligen Gesellschaft.
8. Tag, Samstag: Lecce Abreise. Lecce ist gut mit den Flughäfen von Bari und Brindisi verbunden. |
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||