Sackmann Fahrradreisen

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Alpe-Adria-Radweg

Von Salzburg nach Villach


© Foto: Salzburgerland
7 Tage / 6 Nächte
individuell

Eine schöne Radreise auf dem ersten Teil des einzigartigen Alpe-Adria Radwegs Salzburg nach Villach.

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Alpe-Adria-Radweg komplett


© Foto: Jezierzanski
10 Tage / 9 Nächte
8 Tage / 7 Nächte
individuell

Auf dieser wunderbaren Radreise radeln Sie den kompletten Alpe-Adria Radweg von Salzburg bis nach Grado.

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Alpe-Adria-Radweg WDR-Tour


© Foto: Wisthaler
8 Tage / 7 Nächte
individuell

Diese einmalige Elektrorad-Reise zur WDR-Sendung "Wunderschön" führt Sie auf den Spuren von Moderator Marco Schreyl durch traumhaft schöne Landschaften von Salzburg an die Adria.

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Bewertungen

    Alpe-Adria-Radweg WDR-Tour

Überdurchschnittlich schöne Reise. Hoher Freizeitwert. Gute Organisation. Perfekter gepäcktransport
bewertet am 01.09.2022 von Anonym

Etappen könnten besser verteilt werden. Zu lang Tag 5/ teils zu kurz
Hotels sehr unterschiedlich.
Service Millstetter See/ Franz Josef lässt zu wünschen übrig
Landschaftlich sehr schön. Gesamte Tour.
Highlight war der Radweg von Travisio runter/ 60 km

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Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Insgesamt sehr gut organisierte Radtour mit kleinen Mängeln
bewertet am 02.08.2022 von Anonym

Parkhaus Linzergasse
Von Freitagabend bis Montagmorgen kein Umtausch in ein Wochenticket möglich, da die Kasse nicht besetzt ist.
Sollte in den Unterlagen erwähnt werden.
Insgesamt waren die Hotels ok, das Erlebnishotel im Mölltal ist eine Katastrophe.  Im Renovierungsstau, zum Essen gab es nur ein Menü für 24 Euro, welches aber ungenießbar war. Erwähnenswert ist das Hotel in Odessa, sehr sauber und freundliches familiengeführtes Haus, super Essen.
Gepäcktransport und Rückreise gut organisiert. Die Radtour war sehr abwechslungsreich und meisten gut ausgeschildert. 

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    Alpe-Adria-Radweg WDR-Tour

Eine wunderschöne E-Bike Reise
bewertet am 02.08.2022 von HJH

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Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Gute Organisation inkl. Gepäckservice
bewertet am 25.07.2022 von Anonym

Für die Art der Reise gut ausgewählte Hotels.
Sehr gute Unterlagen.
Gute Leihräder (Leihrad Plus gewählt) 

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Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Tolle Tour von Salzburg nach Grado  
bewertet am 22.07.2022 von B. U.

Eine unglaublich abwechslungsreiche Strecke. Jeden Tag neue Landschaften, neue Strecken und neue Städte. Die Unterbringung fand ich durchweg ordentlichen Hotels statt. Die Tagesetappen waren mit dem E-Bike sehr gut zu bewältigen. Die Organisation des Koffertransfers verlief reibungslos. Das Begleitmaterial von Eurobike (App, Landkarten, Tourenbeschreibung, etc.) war passend zusammengestellt, wenngleich der Alpe-Adria-Radweg so gut ausgeschildert ist, dass man eigentlich keine Karten benötigt. Lediglich in Italien weichen Streckenbeschreibung und Beschilderung leicht voneinander ab, ist am Ende aber nicht schlimm... alle Wege führen nach Grado :-)

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Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Alpe-Adria, die perfekte Radreise  
bewertet am 20.07.2022 von Thorsten J.

Die Radreise Alpe-Adria war die perfekte Radreise, alle Termine (Gepäcktransport, Eintrittskarten, Abschnitte mit Bahn etc.) waren perfekt, pünktlich und vollstädig organisiert. Die Hotels alle sehr gut und die Fahrtstrecke beeindruckend, gut beschildert und vorbereitet.
Wir planen schon die nächste Reise - herzlichen Dank für die perfekte Organisation.

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Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Eine sehr schöne, abwechslungsreiche Strecke, mit vielen landschaftlichen und kulturellen Highlights.
bewertet am 18.07.2022 von Anonym

Die Reise hat uns sehr gut gefallen. Wir waren aber nicht immer mit der Qualität der ausgesuchten Hotels zufrieden. Goldenes Theater Hotel in Salzburg war gut. Brückenwirt in St. Johann war das beste Hotel auf der ganzen Reise. Erlebnishotel Mölltal: gute Zimmer, ruhig, Essen naja! Das Hotel Mosser können wir garnicht empfehlen: Zimmer zur lauten Straße/Fußgängerzone aber auch LKW-Verkehr, Zimmer zu klein, kaum Platz für Koffer auf dem Boden, keine Klimaanlage bei großer Hitze die ganze Nacht. Wir haben kaum geschlafen! Hotel Alma Living bei Venzone ebenfalls gut, Klimaanlage. Obwohl das Hotel an der Straße liegt, war es bei geschlossenen Lärmschutzfenstern leise. Essen gut. Hotel Suite Inn in Udine recht nett. Sehr klein. Das Frühstück musste man am Vorabend auf einem vorgeduckten Zettel bestellen. Salami 40 gr, Käse 40 gr. usw. Ich brauche nur eine Scheibe, der Rest geht in den Mülleimer? Das Frühstück bekam man in Dosen, es türmten sich also die Dosen auf unserem Tisch. Die 2. Tasse kaffe mussten wir extra mit 1 € bezahlen! Tut nicht weh, aber so etwas habe ich in meinem ganzen Reiseleben auf der Welt noch nicht erlebt! Hotel Europe in Grado war nur erträglich! Abgewracktes Hotel, in dem notdürftig renoviert wurde, ohne Ambiente, kahl, aber nicht zu verwechseln mit minimalistischem Italien-Design. Denn die Italiener können eigentlich gut modernes Design! Aber das hier war nur schlecht. Alles in allem war das Personal überall freundlich und sehr bemüht. Das Frühstück war überall reichlich für Fahrradfahrer. Vielleicht sollte man bei den Hotels Kat. A und B anbieten.
Dennoch war die Reise sehr schön und empfehlenswert.

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    Alpe-Adria-Radweg WDR-Tour

Gut organisiert, schöne Strecken, super Urlaub
bewertet am 07.07.2022 von Anonym

Gut organisiert, konnten tel. Rat und Hilfe erfragen und bekommen, die Strcken sind größtenteils wunderschön. Ein Abschnitt führte entlang der Straße mit Baustellen an der Abzweigung - an solchen Bereichen und innerhalb der Stadt mit den vielen Kreuzungen sollten mehr Hinweisschilder stehen.
Die Hotels entsprachen immer unseren Erwartungen oder haben sie übertroffen: Sauber, gutes Frühstück, nette Bewirtung, Abendessen war dort immer möglich.  
Die Fahrräder ließen sich gut und leicht fahren, die Akkus reichten immer. Ein Fahrrad hatte eine Sattelfeder - die sollte in allen Fahrrädern sein, denn einige Strecken führen über Feldwege.  

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    Alpe-Adria-Radweg WDR-Tour

Durch die Alpen ans Meer
bewertet am 06.07.2022 von Birgit & Robby

Schöne Route abwechslungsreiche Landschaft. Die Hotels sind gut gewählt.
Einzigster Kritikpunkt: Baden in Grado am Meer nur schwer möglich, da freie, unbezahlte Badestellen nicht vorhanden. 

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    Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Schöne Radtour durch abwechslungsreiche Landschaften. Auf jeden Fall empfehlenswert.
bewertet am 20.09.2021 von Doris Paul

Gut ausgewählte Unterkünfte, die Beschilderung der Strecke könnte an manchen Stellen besser sein. Mit zusätzlichem Navi jedoch kein Problem. Dass von Villach nach Treviso lediglich morgens früh und abends spät ein Zug fährt sollte bei der Info-Veranstaltung vor Reiseantritt extra erwähnt werden. Wir konnten den Zug dadurch nicht nutzen und hatten am Ende des Tages 154 km zurückgelegt. Könnte für den ein oder anderen zu einem Problem werden.

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    Alpe-Adria-Radweg WDR-Tour

Einfach nur wunderschön!
bewertet am 15.09.2021 von Friedrich Struckmeier aus Stemwede

Haben die Tour bei herrlichstem Wetter mit zwei Freunden in der 2. Augustwoche gemacht. Es war ein wunderschönes Erlebnis. Die Beratung von Sackmann war sehr sachkundig und freundlich, alle Rückfragen wurden zeitnah beantwortet.
Die Pedelecs waren sehr gut, ebenso die Unterkünfte. Das Hotelpersonal war freundlich und zuvorkommend und das Frühstück gut und reichhaltig.
Die Strecke ist gut ausgeschildert und mit den zur Verfügung gestellten GPS-Daten haben wir unsere Ziele immer problemlos erreicht. Hilfreich waren auch die Reiseinformationen, die man sich auf sein Smartphone herunterladen konnte.
Während auf dem ersten Teil der Tour das Alpenpanorama beeindruckte, war es auf der italienischen Seite die zum Radweg umgebaute Bahntrasse mit den vielen Tunnel sowie die schönen Ortschaften, z.B. Venzone, Udine, Palmanova und Grado.

Fazit: Tour und Reisebüro sehr empfehlenswert!

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    Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Interessante Städte und leichtes Fahren
bewertet am 03.09.2021 von Herr Löhrer aus Aachen

Die Tour war ganz gut. Landschaftlich sticht die Alpenetappe hervor, nach Udine wird es aber langweilig. Dafür gibt es interessante Städte: Venzone, Udine, Aquileia (!!!), Grado (Altstadt). Die Unterkünfte waren insgesamt ok. Interessant war die bei Venzone, die direkt an einer Hauptverkehrsstraße liegt. Da erwarteten wir schon Schlimmes, aber Unterkunft, Essen und Freundlichkeit waren super. Gar nicht super fanden wir, dass Sie sich während der Tage mit Starkregen in Österreich nicht um uns gekümmert haben, wie wir von Ihnen auf der gesamten Reise nichts gehört haben. Da waren wir auf nette Wirtsleute (St. Johann) oder auf uns angewiesen.

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    Alpe-Adria Salzburg-Grado

Wundervolle Tage hatten wir...
bewertet am 02.09.2021 von Frau F. aus Aachen

Hervorragende Organisation und Begleitung durch Sackmann. Ich empfehle zur Entspannung ein Pedelec, wenn man auf der Reise das Training nicht in den Vordergrund stellen will. Die geliehenen Pedelecs waren wirklich sehr gut. Die Strecke ist zudem sehr gut ausgeschildert, abwechslungsreich und die Hotels sehr gut ausgewählt. Einige würde ich auch privat wieder ansteuern. Hervorzuheben sind sicher Villach, Osoppo und Udine! Im Mölltal könnte man sich über eine Alternative Unterkunft freuen… das Hotel dort wurde zwar extrem freundlich geführt, doch die Verpflegungssituation erfordert Eigeninitiative im Vorhinein (Einkaufen empfohlen :-)).In Grado sollte man sich übrigens nur in der Altstadt aufhalten. Ein schönes Ziel, jedoch am Wohnort dominiert von Hotelburgen und Bezahlstränden. Am besten wäre es, in Udine etwas länger Pause zu machen, denn die Stadt ist ein Highlight.

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    Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

bewertet am 14.09.2020 von Michael Köberle, Oberstaufen

Tolle Tour, guter Service (Gepäcktransport und Hotel), Rückfahrt super.

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    Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Sehr gut organisiert. Landschaftlich wunderschöne Strecke.
bewertet am 12.09.2020 von Anonym

Strecke sehr schön und meist abseits der großen Strassen. Verbesserungsfähig ist u.U. die Aufteilung der Gesamtstrecke auf die einzelnen Etappen.
Die ausgeliehene Räder ohne Motor waren gut und mit ihnen war die Strecke für einen geübten Radfahrer gut zu schaffen. Lediglich die Batteriebeleuchtung war für die Tunnel auf der alten Eisenbahnstrecke viel zu schwach. Die Hotels waren gut und das Frühstück sehr gut. Hotelpersonal alle freundlich und hilfsbereit. Die Strecke war meist gut ausgeschildert aber die mir zur Verfügung gestellten GPS Daten haben uns sicher an alle Orte geführt. Ich kann die Reise uneingeschränkt empfehlen.

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    Alpe-Adria-Radweg: Salzburg-Grado

Interessante Tour mit kleinen Fehlern
bewertet am 11.09.2020 von Rüdiger Freitag

Die Strecke von Villach mit der Bahn über Tarvisio bis Osoppo 80 km fand ich zu lang. Wenig Möglichkeiten zum schauen. Dafür von Mölltal nach Spittal nur 30km zu kurz. Die Aufteilung könnte besser sein.

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Radreisen auf dem Alpe-Adria-Radweg

Der beliebte Alpe-Adria-Radweg ist ca. 410 km lang und bringt Sie von den Alpen ans wunderschöne Meer. Seit 2012 gibt es den Alpe-Adria-Radweg, der im österreichischen Salzburg, der auch Geburtsort des berühmten Komponisten Mozart ist, startet und über die Alpen, die mit dem Zug überquert werden, führt. Der Zielort ist das Fischerstädtchen Grado an der wunderschönen Adria. 

Auf dem Alpe-Adria-Radweg erwarten Sie einzigartige Eindrücke. Erleben Sie traumhafte Flusslandschaften, bekannte und vor allem beliebte Städte sowie lauschige Orte. Lernen Sie die Flüsse Salzach, Drau und Gail kennen. Zudem werden Sie kurz durch die hügelige Po-Ebene radeln, während Sie danach die wundervolle Weinregion erreichen. Im beliebten Örtchen Grado können Sie das „Bella Italia“ dann so richtig auf sich wirken lassen. Wo lässt sich die italienische Küche besser genießen als hier? Probieren Sie unbedingt einen der lieblichen Weine und gönnen Sie sich die Freude, sich im kühlen Nass eine Abkühlung zu holen.

Wie Sie sehen, ist der Alpe-Adria-Radweg nicht umsonst einer der beliebtesten Radwege. Hier ist wirklich für alles etwas dabei, sei es für Kulturfreunde, Naturliebhaber oder Wasserfreunde!

Länge des Radwegs

Wie viel Kilometer ist der Alpe-Adria Radweg lang?

Von Salzburg bis nach Grado ist der Radweg ungefährt 400 Kilometer lang. Davon sind in Österreich 218 Kilometer zu radeln und in in Italien 182.

Alpe-Adria auf italienisch

Wie heißt der Alpe-Adria-Radweg auf italienisch?

In Italien heißt der Alpe-Adria-Radweg „Ciclovia Alpe Adria“. Somit kann die Bezeichnung für den Radweg 1:1 in beide Sprachen hin und her übersetzt werden. „Ciclovia Alpe Adria“ steht auch auf den offiziellen braunen Radwegschildern entlang der Strecke. Auf manchen Informationstafeln liest man manchmal auch „Pista Ciclabile Alpe Adria“. Als „pista ciclabile“ wird meistens ein Fahrradweg bezeichnet, der durch einen Ort oder eine Stadt geht und mit einem blauen Verkehrsschild mit weißem Fahrrad gekennzeichnet ist.

ähnliche Radwege

Was unterscheidet den Alpe-Adria-Radweg von den anderen Radwegen über die Alpen?

Dabei sind nicht die abenteuerlichen Alpenüberquerungen mit dem Mountainbike gemeint, bei denen die Berge auf schmalen Pfaden bezwungen werden. Nein, hierbei meinen wir Radwege, die mit normalen Fahrrädern oder Elektrorädern befahren werden. Sie ähneln mehr den klassische Radwegen, wie es sie entlang vieler Flüsse in ganz Europa gibt. Natürlich sind die Radwege über die Alpen nicht so einfach wie zum Beispiel der Donau- oder der Weser-Radweg. Es liegt in der Natur der Sache, dass man bei einer Alpenüberquerung auch mit einigen Steigungen rechnen muss.

Der Alpe-Adria-Radweg überquert die Alpen ziemlich weit im Osten. In Salzburg reichen die nördlichen Kalkalpen bis direkt ins Stadtzentrum, so dass man von Anfang an in unmittelbarer Nähe zu den Bergen fährt. Eine andere Strecke nimmt der Radweg, der von Innsbruck über Bozen nach Verona geht. Er startet in Tirol und führt durch Südtirol und das Trentino bis nach Venetien. In der Schweiz gibt es die Nord-Süd-Route, die von Basel bis an den Luganer See geht. Sie ist eine der 8 Nationalen Schweizer Velorouten. Der Gotthardpass ist dabei eine sehr sportliche Herausforderung, die sich allerdings auch mit der Bahn umgehen lässt.


Alpe-Adria-Radweg

vom österreichischen Salzburg bis nach Grado in Italien

Radstrecke circa 410 km

Querung der Tauern in Österreich (Bahnfahrt durch die Tauernschleuse) und der Julischen Alpen im Kanaltal


Innsbruck - Bozen - Venedig

Von Innsbruck in Tirol über Bozen (Südtirol) bis nach Verona in Venetien

Radstrecke circa 400 km

Vom Inntal über den Reschenpass (Busfahrt) ins Etschtal


Nord-Süd-Route

In der Schweiz von Basel an den Luganer See

Radstrecke circa 340 km

Von Basel über den Schweizer Jura und anschließend über den Gotthardpass ins Engadin

Dauer einer Radreise

Wie lange dauert eine Radreise auf dem Alpe-Adria-Radweg?

Für die gesamte Strecke von Salzburg bis an die Adria bei Grado muss man 6 bis 8 Radtage einplanen. Einschließlich An- und Abreisetag dauert die komplette Radreise 8 bis 10 Tage. Möchte man nur das erste Teilstück bis Villach radeln, reichen 7 Tage aus. Mit dem Rad gefahren wird dann an 5 Tagen.

Etappeneinteilung

Wie sind die Etappen auf dem Alpe-Adria-Radweg meistens aufgeteilt?

Wenn man den Radweg in 6 Etappen fahren möchte, kann man die gesamte Strecke folgendermaßen aufteilen:

1. Etappe: Salzburg - St. Johann, ca. 65 km
2. Etappe: St. Johann - Mölltal, ca. 60 km + Bahnfahrt (Tauernschleuse)
3. Etappe: Mölltal - Villach, ca. 70 km
4. Etappe: Villach - Venzone, ca. 60 km + Bahnfahrt von Villach nach Tarvis
5. Etappe: Venzone - Udine, ca. 60 km
6. Etappe: Udine - Grado, ca. 55 km


Eine sportliche Variante mit ebenfalls 6 Radetappen ist die aus dem Fernsehen bekannte Alpe-Adria-Radweg WDR-Tour:

1. Etappe: Salburg - Werfenweng, ca. 50 km
2. Etappe: Werfenweng - Bad Gastein, ca. 60 km
3. Etappe: Bad Gastein - Millstatt, ca. 70 km + Bahnfahrt (Tauernschleuse)
4. Etappe: Millstatt - Tarvis, ca. 80 km
5. Etappe: Tarvis - Udine, ca. 120 km
6. Etappe: Udine - Grado, ca. 55 km


Mit etwas kürzeren Etappen in Österreich kommt man auf 8 Etappen mit dem Fahrrad:

1. Etappe: Salzburg - Golling, ca. 30 km
2. Etappe: Golling - St. Johann, ca. 35 km
3. Etappe: St. Johann - Mölltal, ca. 60 km + Bahnfahrt (Tauernschleuse)
4. Etappe: Mölltal - Spittal, ca. 30 km
5. Etappe: Spittal - Villach, ca. 40 km
6. Etappe: Villach - Venzone, ca. 60 km + Bahnfahrt von Villach nach Tarvis
7. Etappe: Venzone - Udine, ca. 60 km 
8. Etappe: Udine - Grado, ca. 55 km

Reisepreis

Was kostet eine Radreise auf dem Alpe-Adria-Radweg?

Der Reisegrundpreis bei den 8 Tage Touren liegt bei ungefähr 830.- bis 870.- € pro Person im Doppelzimmer. In der Hauptsaison betragen die Zuschläge pro Person zwischen 80.- und 170.- €. Wer ein Einzelzimmer möchte, muss mit zusätzlichen 200.- bis 270.- € rechnen. Die längere 10 Tage Variante beginnt bei circa 1080.- € pro Person im DZ. Die Miete für ein normales Leihrad beträgt 90-100.- €. Für ein Elektrorad liegen die Preise in der Regel zwischen 190.- und 220.- €. Der Rücktransfer am Ende der Reise von Grado nach Salzburg kostet zur Zeit 139.- € pro Person und 19.- € für das eigene Fahrrad.


Mit welchen Kosten zusätzlich zum Reisepreis sollte ich rechnen?

Die Ortstaxe ist nicht im Reisepreis enthalten und muss direkt vor Ort an das Hotel bezahlt werden. Die Kosten liegen meistens im Bereich zwischen 2.- und 4.- € pro Person und Nacht.

Sehenswürdigkeiten

Was sind die Highlights auf dem Alpe-Adria-Radweg?

- die tollen Radwege durch die beeindruckenden Alpentäler
- die schönen Städte Salzburg, Villach und Udine
- die verschiedenen Kulturen in Österreich und Italien
- die alpenländische und die mediterrane Küche
- die interessanten kleinen Orte Bad Gastein, Spittal, Venzone, Palmanova, Aquileila und Grado
- die Sandstrände und das Meer der Adria


Die schönsten Städte am Alpe-Adria-Radweg

Gleich am Anfang des Radwegs liegt mit Salzburg schon der erste Höhepunkt. Die Landeshauptstadt des gleichnamigen Bundeslandes ist die größte Stadt am Alpe-Adria-Radweg. In der zwischen dem Mönchberg und der Salzach liegenden Altstadt sind alle Sehenswürdigkeiten nahe beieinander: der Dom mit dem Domplatz, die Residenz, der Residenzplatz mit dem Glockenspiel, der Mozartplatz mit dem Salzburg Museum, das Stift St. Peter, das Franziskanerkloster, die Getreidegasse mit dem Geburtshaus von Mozart, der Grünmarkt, das Festspielhaus mit der Felsenreitschule, die Kollegienkirche und das Haus der Natur. Auf der rechten Seite der Salzach, die ebenfalls noch zur Altstadt gezählt wird, liegt das Schloss Mirabell, das Mozart-Wohnhaus und das Kapuzinerkloster. Überragt wird das ganze Ensemble von der Festung Hohensalzburg. Außerhalb der Altstadt und nur ein kurzes Stück vom Radweg entfernt, liegen noch die Schlösser Freisaal, Hernau, Frohnburg, Emsburg und Hellbrunn.

Auf dem Alpe-Adria-Radweg muss man dann ein ganzes Stück fahren, bis man in Kärnten auf das schöne Villach trifft. Die Stadt liegt direkt an der Drau. Auf der rechten Flussseite bildet der Hauptplatz das Zentrum der Stadt. Hier steht auch das Haus, in dem der Arzt Paracelsus eine Zeit lang gelebt hat. Die Kirche zum Heiligenkreuz, das Museum der Stadt Villach und der Stadtpfarrturm St. Jakob sind vom Hauptplatz schnell zu erreichen. Auf der linken Seite der Drau liegen noch die Pfarrkirche St. Nikolai, der Hauptbahnhof und direkt am Fluss das Congress-Center. Im Süden der Stadt findet man das Thermalbad Warmbad Villach und die Kärnten Therme. Sie werden von den warmen Quellen gespeist, die am Fuß des Dobratschs entspringen.

Die dritte Stadt am Radweg ist Udine in Italien. Mitten im Zentrum liegt die Piazza San Giacomo mit zahlreichen Cafés und Bars. Hier findet auch der Wochenmarkt statt. Etwas östlich davon und direkt unterhalb des Castello di Udine liegt mit der Piazza della Libertá der schönste Platz der Stadt. Der im venezianischen Stil angelegte Platz wird begrenzt von der Loggia di San Giovanni mit dem beeindruckenden Uhrturm. Direkt gegenüber ist mit der Loggia del Lionello eine weitere Sehenswürdigkeit von Udine. Wenn die Gebäude bei Dunkelheit beleuchtet sind, entsteht eine ganz besondere Stimmung. Nur knapp hundert Meter entfernt ist der Dom mit seinem achteckigen Glockenturm.

Mit gut 8.000 Einwohnern hat Grado vielleicht nicht die Größe für einer „richtigen“ Stadt, aber im Sommer kommt ein Vielfaches an Urlaubern hinzu. Als Endpunkt des Radweges, das man während der ganzen Reise ständig als Ziel vor Augen hat, ist Grado natürlich eine Sehenswürdigkeit für sich. Die schöne Altstadt mit ihren vielen Geschäften, Bars und Restaurants lädt besonders am Abend zum Bummeln ein. Die zwei Sandstrände westlich und östlich der Altstadt sind tagsüber beliebte und belebte Ziele bei Einheimischen und Urlaubern.


Die interessantesten kleinen Orte

Neben den großen Städten Salzburg, Villach und Udine gibt es noch einige kleinere Orte, die etwas unbekannter, aber dafür nicht weniger interessant sind. Südlich von Salzburg trifft man auf das ebenfalls an der Salzach gelegene Hallein. Schon die Kelten bauten das begehrte Salz am Dürrnberg ab. Das Weihnachtslied „Stille Nacht“ des Komponisten Franz Xaver Gruber machte Hallein ebenfalls bekannt. Fast am höchsten Punkt des Radwegs liegt Bad Gastein. Mit seinen hohen Gebäuden wird es auch als das Monte Carlo der Alpen bezeichnet. Das warme Thermalwasser zieht seit jeher die Besucher an. Gut 40 Radkilometer nach der Tauernschleuse trifft man in Oberkärnten auf Spittal. Im Schloss Porcia ist heute das Museum für Volkskultur und im Khevenhüller Stadtschloss das Rathaus untergebracht. In Italien liegen sehenswerte Ortschaften am Radweg, die bei uns größtenteils unbekannt sind. Eines davon ist Venzone. Es liegt am Südrand der Alpen, wo der Fluss Tagliamento die Berge hinter sich lässt und in die Friauler Ebene eintritt. Venzone überrascht die Radfahrer mit einer mächtigen Mauer, die den Ort umgibt. Im Innern liegen die Steinhäuser entlang enger Gassen. Das Rathaus am zentralen Platz beeindruckt mit einer prachtvollen Steintreppe und ein paar kleine Bars laden die Radfahrer zu einer Cappuccinopause ein. Auf der letzten Etappe zwischen Udine und der Adria führt die Radstrecke durch Palmanova. Der als Festungsstadt geplante Ort hat eine strahlenförmige Symmetrie. Die äußeren Befestigungsringe haben eine Form mit 9 Zacken und die Straßen laufen heute noch radiär auf den zentralen Platz zu. Gut 10 Kilometer vor Grado lohnt sich ein Stopp in Aquileia. In der von den Römern angelegten Stadt ist die Basilika mit ihrem frühchristlichen Bodenmosaik aus dem 4. Jahrhundert auf jeden Fall sehenswert.


Die Alpentäler

Der Radweg verläuft durch mehrere beeindruckende Alpentäler. Gleich vom Start weg geht der Radweg direkt entlang der Salzach. Noch im Stadtgebiet von Salzburg sieht man im Süden die ersten Berge, die nach 15 Radkilometern bei Hallein erreicht sind. Ab hier begleiten zahlreiche Alpengipfel die Radlerinnen und Radler auf dem Alpe-Adria-Radweg. Nach ungefähr 15 weiteren Kilometern, kurz hinter Golling, verengt sich das Salzachtal dramatisch. Bei den sogenannten Salzachöfen hat sich der Fluss in einer engen Schlucht tief in den Fels eingegraben. Die Straße umgeht die Engstelle mit einem Anstieg zum Pass Lueg (552 m). Auf einem Radstreifen meistert man den circa 1,5 Kilometer langen Anstieg. Vom Pass führt ein Wanderweg in 10 Minuten hinunter in die lohnenswerte Klamm. Nach einer Pause im Gasthof an der Passhöhe rollt man hinunter und erreicht wieder die Salzach. Dem Tal der Salzach folgt der Radweg über Werfen, Bischofshofen und St. Johann bis in die kleine Gemeinde Lend. Hier stürzt die Gasteiner Ache in einem Wasserfall zu Tal und mündet ein paar Meter später in die Salzach. Der Alpe-Adria-Radweg biegt hier nach Süden ins Gasteinertal ab. Leider steht dann gleich die Fahrt durch den 1,5 km langen Klammtunnel auf dem Programm. Es gibt zwar einen von der Bundesstraße abgetrennten Radstreifen, aber die Fahrt ist wegen des Lärms und der Abgase kein Vergnügen. Als Alternative bietet sich ein Transfer per Bahn, Bus oder Radtaxi von Schwarzach ins Gasteiner Tal an. So spart man sich auch die zwar schöne, aber anstrengende Strecke zwischen Schwarzach, dem Ausgleichsbecken und Lend. Im Gasteiner Tal liegen die drei bekannten Orte Dorfgastein, Bad Hofgastein und Bad Gastein. Das Gasteinertal wäre in südlicher Richtung für Auto- und Radfahrer eine Sackgasse, wenn es nicht seit 1920 eine Bahnverbindung durch den Tauern-Bahntunnel geben würde. Die Bahn mit Autoverladung und Fahrradmitnahme fährt von Böckstein nach Mallnitz-Obervellach und verbindet so das zum Bundesland Salzburg gehörende Gasteiner Tal mit Kärnten. Am Bahnhof in Mallnitz-Obervellach verlässt man den Zug, schwingt sich wieder aufs Rad und rollt mit tollen Ausblicken auf die Hochgebirgswelt bergab. In Obervellach trifft die Radstrecke auf das Mölltal. Der Fluss Möll hat hier schon 50 Kilometer Strecke hinter sich. Die Möll entspringt am Fuße des Großglockners, dem mit 3798 m höchstem Berg von Österreich. In Obervellach ist das Mölltal lieblicher, die felsigen Alpengipfel sind zurück gewichen und die Hänge sind bewaldet. Der Alpe-Adria-Radweg verläuft im Mölltal auf einem separaten Radweg und auf kleinen Nebenstraßen. Nach gut 20 Kilometern mündet die Möll bei Möllbrücke in die Drau. Das Wasser der Drau hat hier ab der Quelle in Südtirol bei Toblach schon 120 Kilometer zurückgelegt und dabei das Bundesland Osttirol und einen Teil von Kärnten durchflossen. Nach der Mündung der Möll wird das Drautal zu einem breitem, nach Osten verlaufenden Alpental. Der Radweg folgt der Drau auf über 50 Kilometer Länge. Auf langen Strecken ist er identisch mit dem Drau-Radweg und geht direkt am Ufer des Flusses entlang. Noch im Stadtgebiet von Villach verlässt der Radweg das Drautal und folgt ein kurzes Stück der Gail, die bei Villach in die Drau mündet. Nach 10 Kilometern trennen sich in der Marktgemeinde Arnoldstein schon wieder die Wege von Radweg und Gail. Von hier ist es nicht mehr weit bis zur Italienischen Grenze. In Italien wechselt der Radweg kurz nach der Grenze auf die alte Bahntrasse und führt die Radlerinnen und Radler direkt zum alten Bahnhof in Tarvisio. Der Ort liegt in einem Hochtal. Folgt man dem Radweg weiter nach Westen, so ist nach 4,5 Kilometern in Camporosso mit etwas über 800 Metern der höchste Punkt des italienischen Teils des Alpe-Adria-Radweges erreicht. Von jetzt ab geht es größtenteils bergab und eben weiter. Das ganze Talgebiet von Arnoldstein über Tarvisio und Camporosso bis Pontebba wird als Kanaltal (Val Canale) bezeichnet. Nach Osten entwässert der Fluss Slizza, der ab der Grenze Gailitz heißt, das Gebiet über die Drau in die Donau ins Schwarze Meer. Ab Camporosso fließt das Wasser des Baches Fela, der wegen der zahlreichen Zuflüsse bald als Fluss bezeichnet werden darf, in Richtung Mittelmeer. Er mündet bei Carnia in den Tagliamento, der als breiter und weitgehend unregulierter Fluss zwischen Lignano Sabbiadoro und Bibione in die Adria fließt.

Fahrrad

Ist der Alpe-Adria-Radweg mit einem normalen Fahrrad zu schaffen?

Wer etwas Kondition mitbringt, der kann natürlich auch mit einem normalen Fahrrad – also ohne Elektromotor – die Strecke von Salzburg bis nach Grado fahren. Neben ebenen Strecken und Abschnitten, wo es entlang der Salzach unmerklich bergauf geht, gibt es aber auch Etappen mit einigen, teils kräftigen Steigungen. Unsere Radreisen sind mit Gepäcktransport, so dass Sie die Strecken mit leichtem Tagesgepäck angehen können. Sie müssen also nicht ihr schweres Reisegepäck auf dem Rad transportieren, was schon eine große Erleichterung ist. Die höchste Stelle des Alpe-Adria-Radweges vor der Tauernschleuse ist zwar „nur“ knapp über 1200 Meter hoch, aber trotzdem überquert der Radweg die Alpen. In Italien liegt bei Camporosso der höchste Punkt etwas über 800 Meter. Das sollte man bedenken, bevor man sich auf die Radreise von Salzburg bis nach Grado begibt. Steigungen lassen sich daher nicht vermeiden, aber dafür gibt es auch lange Abfahrten und vor allem in Italien viele ebene Abschnitte.


Ist auf dem Alpe-Adria-Radweg ein e-bike oder ein Trekking Fahrrad besser?

Diese Frage nach dem Radtyp stellt sich eigentlich nur denen, die mehrere Modelle zur Auswahl haben oder mit dem Gedanken spielen, ein Leihrad zu nehmen. Die meisten Radlerinnen und Radler benutzen ihr eigenes Fahrrad auf der Radreise und nehmen einfach das Rad, welches sie auch im Alltag nutzen. Wer ein e-bike besitzt, wird sehr wahrscheinlich auch dieses für den Alpe-Adria-Radweg wählen. Kommt man mit einem konventionellen Fahrrad ohne Motorunterstützung zurecht und nennt ein solches Modell sein Eigen, dann wird die Wahl auch während der Tour darauf fallen. Wer die Qual der Wahl hat oder ein Rad für die Reise leihen will, für den sollten die Streckenabschnitte mit Steigungen den Ausschlag geben. Hier kann das e-bike natürlich seine ganzen Vorzüge ausspielen.


Braucht man auf dem Radweg von Salzburg nach Grado ein Montainbike?

Ein Mountainbike braucht man sicher nicht, aber wer ansonsten am liebsten auf dem MTB unterwegs ist, der kann es natürlich auch für den Alpe-Adria-Radweg benutzen. Die Strecke verläuft oft auf asphaltierten Wegen. Auf breite Reifen mit viel Profil kann man verzichten. Wenn auf nicht asphaltierten Wegen geradelt wird, so sind es in der Regel gut befahrbare Wald- und Wirtschaftswege, für die die gängigen Reifen eines Trekkingrades oder Pedelecs ausreichen.


Kann ich den Alpe-Adria-Radweg mit meinem eigenen Elektrorad fahren?

Gerne können Sie Ihr eigenes Elektrorad auf den Radreisen mitnehmen. In den Hotels gibt es überall die Möglichkeit, den Akku über Nacht wieder aufzuladen. Wenn Sie am Ende der Reise den Rücktransfer im Kleinbus von Grado nach Salzburg bei uns buchen, dann transportieren wir auch Ihr eigenes Elektrorad in einem speziellen Radanhänger zum Ausgangsort der Radreise zurück.


Kann man auf der Radreise den Akku des Pedelecs überall aufladen?

In den Unterkünften entlang des Alpe-Adria-Radweges können Sie über Nacht den Akku des Pedelecs wieder aufladen. Wer mehrere Akkus oder weitere Geräte wie Smartphone und Kamera aufladen will, der nimmt am besten eine Mehrfachsteckdose auf die Radreise mit. Hat die Mehrfachsteckdose gleichzeitig ein kleines Verlängerungskabel, dann tut man sich leichter, wenn die Steckdose an der Wand unterm Bett oder hinter dem Schrank liegt. Damit der Stecker in alle Steckdosen passt, sollten Sie für Italien sicherheitshalber auch einen Reiseadapter mitnehmen. Die schmalen Stecker, wie sie in vielen modernen Geräten verwendet werden, passen zwar auch in die italienischen Steckdosen. Nicht kompatibel sind aber die runden Stecker mit den etwas dickeren Stiften. Hier sorgt ein passender Reiseadapter für einen geladenen Akku am nächsten Morgen. Auch wenn man selber den Adapter nicht braucht, so kann er ausgeliehen an einen verzweifelten Mitradler diesen glücklich machen. Es wäre nicht das erste Mal, dass in einer Radlergruppe eine Person wegen nicht passendem Stecker ihren Akku nicht laden kann!


Was mache ich, wenn der Akku nicht für die ganze Etappe ausreicht?

Dieses Szenario haben wahrscheinlich viele Besitzerinnen und Besitzer eines Elektrorades schon einmal erlebt: beim Losfahren am Morgen ist der Akku voll, aber nach zahlreichen Kilometern und Steigungen zeigt die Anzeige auf dem Display schon am Nachmittag einen bedenklich niedrigen Wert an. Das Etappenziel ist noch nicht in Sicht und der eine oder andere Anstieg liegt auch noch vor einem. Dann treibt einen die Angst um, dass der Akku nicht reicht und man sich auf den letzten Kilometern ohne Motorunterstützung quälen muss. Dann kann das teilweise Laden des Akkus während einer Pause die Rettung sein. Voraussetzung: man hat das Ladegerät (und am besten auch den Reiseadapter samt Mehrfachsteckdose, s.o.) auf dem Fahrrad mitgenommen. Bei einer Pause in einem österreichischen Café oder einer italienischen Bar frägt man dann einfach freundlich, ob man den Akku aufladen darf. Wird gleichzeitig etwas konsumiert, dann wird einem diese Bitte ziemlich sicher nicht ausgeschlagen werden. Nach einer halben bis ganzen Stunde ist der Akku natürlich nicht vollgeladen, aber es reicht hoffentlich aus, um sorgenfrei bis zum Etappenziel zu kommen.


Eigenes Rad mitnehmen oder besser ein Leihrad?

Auf unseren Radreisen auf dem Alpe-Adria-Radweg können Sie Ihr eigenes Rad mitnehmen oder ein Fahrrad von uns ausleihen. Beides hat Vor- und Nachteile. Wenn man mit der Bahn nach Salzburg anreisen will, dann ist ein Leihrad für die Dauer der Radreise eine gute Option. Die Mitnahme eigener Räder im Zug ist zwar prinzipiell möglich, aber leider oft umständlich. Der Transport von eigenem Rad und Gepäck in der Bahn schreckt daher viele Leute ab. Wenn man stattdessen das eigene Fahrrad zuhause lässt und sich vor Ort ein Rad oder Pedelec ausleiht, kann man die Bahnreise viel entspannter und flexibler angehen. Es stehen genügend normale Fahrräder und Pedelecs in verschiedenen Größen zur Verfügung. Am Ende der Reise in Grado braucht man sich um das Leihrad nicht zu kümmern und gibt es einfach im Hotel ab. Wir organisieren die Wartung und den Rücktransfer nach Salzburg der Räder. Ein zusätzlicher Vorteil ist, dass die eigene Rückreise dann nicht zwingend über Salzburg gehen muss. Von Grado können Sie auch direkt zu einem anderen Ort in Italien weiterreisen. Von den Reisegästen, die für die Radreise von Salzburg über Villach nach Grado das eigene Fahrrad bevorzugen, reisen fast alle mit dem Auto nach Salzburg an. Die Räder werden bequem am oder im Auto transportiert. In den letzten Jahren haben sich nicht nur wegen der schwereren Elektroräder die Heckträger für den Transport durchgesetzt. Dachträger sieht man nur noch selten.

Parken

Wo kann man das eigene Auto für die Dauer der Radreise parken?

Bei unseren Radreisen arbeiten wir mit mehreren Hotels in Salzburg zusammen und viele Hotels verfügen über eigene Parkplätze. Gegen eine Gebühr kann man sein Auto für die Dauer der Radreise auf dem Alpe-Adria-Radweg auf dem Hotelparkplatz stehen lassen. Bei den Gebühren sollte man mit ungefähr 10.- € pro Tag und Auto rechnen. Eine gute Alternative zu den Hotelstellplätzen ist die Parkgarage Linzergasse in der Glockengasse 4A. Ein Wochenticket kostet circa 65.- €. Bitte tauschen Sie das Einfahrtsticket gleich nach der Einfahrt an der Kasse gegen ein Wochenticket um.

Rücktransfer

Wie komme ich nach der Reise auf dem Alpe-Adria-Radweg mit Fahrrad und Gepäck wieder von Grado nach Salzburg zurück?

Am einfachsten und bequemsten ist der Rücktransfer mit dem Shuttlebus von Grado nach Salzburg. Der Transfer findet jeden Donnerstag, Freitag, Samstag und Sonntag statt. Pro Person kostet die Fahrt (Stand 2022) knapp 140.- € pro Person. Das eigene Fahrrad oder Elektrorad kostet 19.- €. Für den Rücktransfer ist eine Reservierung bei Buchung der Reise erforderlich.


Kann man mit der Bahn von Grado nach Salzburg zurückfahren?

Eine direkte Rückfahrt mit der Bahn ist leider nicht möglich. Grado hat keinen Bahnanschluss und daher gibt es dort auch keinen Bahnhof. Der nächstgelegene Bahnhof ist in Cervignano, das direkt am Alpe-Adria-Radweg und 17 Kilometer vor Grado liegt. Lassen Sie sich vom offiziellen Namen des Bahnhofs „Cervignano-Grado-Aquileia“ nicht täuschen. Der Bahnhof liegt weder in Aquileia noch in Grado, sondern in Cervignano. Wenn Sie mit der Bahn nach Salzburg zurück fahren möchten, müssen Sie zuerst mit dem Rad wieder nach Cervignano fahren. Von dort gibt es gute Verbindungen in Richtung Venedig, Triest und über Udine nach Villach und Salzburg. Die Fahrradmitnahme ist in den meisten Regionalzügen in Italien problemlos möglich. In den Zügen nach Österreich sind die Stellplätze für die Fahrräder reservierungspflichtig. Wer während der Radreise ein Leihrad genommen hat und deshalb die Rückreise ohne Rad antreten kann, der kann mit dem Bus oder Taxi von Grado nach Cervignano zum Bahnhof fahren.

Essen und Trinken

Österreichische Süßspeißen

In der Österreichischen Küche sind Süßspeise sehr beliebt. Probieren Sie einmal einen Marillenknödel oder Palatschinken (Pfannkuchen) und natürlich die Salzburger Nockerln.


Italienische Küche

Grado ist für seine Fischsuppe „Borèto“ bekannt. Je nach Jahreszeit und Rezept gibt es davon zahlreiche Varianten. In Udine trinken die Einheimischen am späten Nachmittag oder frühen Abend gerne ein Glas Weißwein aus den Anbaugebieten des nahen Collio.


Sackmann Fahrradreisen   Eckenerweg 20, 72336 Balingen, Deutschland

Tel. +49-(0) 74 33-96 75 322, www.sackmann-fahrradreisen.de, info@guido-sackmann.de


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