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Italien > Piemont DOCG individuell
eine viertägige, individuelle Fahrradreise durch das Piemont
Piemont DOCG
Auf dieser viertägigen, individuellen Tour durch das Piemont sollen Sie es sich wirklich gut gehen lassen: der Schwerpunkt liegt beim Kulinarischen, es führen kurze, verkehrsarme Radstrecken zu den Übernachtungen in Agriturismen, die an einen Traum erinnern. Das Königshaus Savoyen trug den Ruhm des großen Weines Barolo in die ganze Welt hinaus, allerdings genießt man die Gaumenfreuden der norditalienischen Region Piemont am allerbesten dort, wo alles zusammen paßt: wunderbare Zubereitungsarten der vielfältigsten Gerichte, Weine direkt vom Erzeuger in einer Landschaft, in der das Auge nie müde wird, sich über neue Entdeckungen zu freuen. Auf Absprache können auch einzelne Abschnitte der Tour im Bus zurückgelegt werden.
3
1. Tag Anreise nach Trezzo Tinella Mit dem eigenen Auto (welches auf dem
hauseigenen Parkplatz abgestellt werden kann) erreicht man das Agriturismo in
circa einer Stunde von Turin aus, in ungefähr zwei Stunden von
Mailand.
2. Tag „Haselnussetappe“ (ca. 46km) Dem Höhenzug, der von Mango bis nach Ceva auf dem Rückgrat eines Hügels entlangführt, folgen wir einige Kilometer mit herrlichem Blick nach rechts und links der Straße. Bevor diese Straße zu befahren wird, biegen wir ab und folgen einem weiteren Bergrücken in rascher Fahrt bis nach Dogliani, Hauptstadt des Dolcetto. Die heutige Übernachtung steht ganz im Zeichen des Schweines: das Symbol des Agriturismo dreht sich als gußeiserne „Wettersau“ auf dem Dach des Badehäuschens neben dem Swimmingpool und genießt den Panoramablick. Außerdem ziert es die Etiketten des Hausweines aus dem Nachbardorf. In der wiederbelebten antiken Osteria sitzt man an Tischen, wo keiner dem anderen gleicht, denn sie wurden liebevoll vom Hausherren selbst auf verschiedenen Antiquitätenmärkten erstanden. Eine Speisekarte sucht man hier vergeblich, es gibt wie in alten Zeiten ein Tagesgericht; wer wollte auch schon zwischen Kalbfleischhäppchen in einer Rotwein-Nelken-Soße und einem würzigen „Pollo alla Cacciatora“ entscheiden müssen?
3. Tag „Weinetappe“ (ca. 38 km) Der heutige Tag steht ganz im Zeichen des Weines: vergessen die lieblichen Wiesen und Haselnusssträucher: heute Weinreben, soweit das Auge reicht. Einmal den Höhenzug erklommen, rollen wir gemütlich der Hauptstadt des Weines entgegen. Eine Weinprobe soll in Barolo nicht fehlen! Ein weiterer Höhepunkt des Tages sieht man schon von der Ferne: das prachtvoll „Castello Grinzane Cavour“, eines der bedeutensten Schlösser des Piemont aus dem 12.Jahrhundert. Auch sein Inhalt ist köstlich: eine - wie könnte es auch anders sein? - Önothek! Noch ein paar Pedalumdrehungen und man rollt
in die Gourmetstadt schlechthin ein. Der samstägliche Markt läßt erkennen,
worauf in Alba wert gelegt wird: Trüffel, Käse und Schokolade (wo auf der Welt
hätte auch sonst Nutella erfunden werden sollen?). Die gemütliche Fußgängerzone
ist gesäumt von Delikatessenläden und Konditoreien.
4. Tag „Sportetappe“ (ca. 26 km) Zu Besuch bei dem „kleinen Bruder“ des Barolo kann man einen Wein entdecken, der sich nicht verstecken muß: der Barbaresco. Während des Trubels um den Barolo konnte er in Ruhe seine Eigenschaften verbessern, die ihn jetzt zu einem großen Wein machen. Auch das Dorf Barbaresco selbst hat von dieser Ablenkung profitiert und präsentiert sich authentischer und weniger touristisch. In der entweihten Kapelle des Dorfes wartet eine Önothek auf feine Nasen und Feinschmeckergaumen. Nach diesen Gaumenfreuden gilt es jetzt die Beine zu bewegen und die letzten wenigen, aber anstrengenden Kilometer bis zum Ausgangsort Trezzo Tinella zurückzulegen.
Oft wird
Agriturismo mit „Ferien auf dem Bauernhof“ übersetzt. Dies trifft aber nicht
unbedingt zu. Zwar wird auf einem ehemaligen Bauernhof übernachtet und die
angebotenen Speisen meist auf dem Hof produziert, aber gutbürgerlich oder
rustikal sind nicht die richtigen Ausdrücke, um ein Agriturismo zu beschreiben.
Die Zimmer sind mit liebevoll restaurierten antiken Möbeln eingerichtet, die
Auswahl der Farben der Wände und Vorhänge trifft den charakteristischen
italienischen Flair. Zudem fehlt es nicht an Komfort: zu den Zimmern gehören
Bad mit Dusche, Fernseher und Telefon. Auch Italiener besuchen gerne ein
Agriturismo. Übernachten sie nicht, bleiben sie doch mindestens einige Stunden,
um mit Freunden und Familie bei hervorragendem Wein die Spezialitäten des
Hauses zu kosten. So ist es an Feiertagen oft schon schwierig, ohne
Reservierung ein Platz zum „pranzo“ (Mittagessen) zu bekommen, denn die
Restaurants sind meist als Familienbetreib geführt und stoßen an die Grenzen
ihrer Kapazität. Diese Art des ökologischen Tourismus erfreut sich immer
größerer Beliebtheit und wir hoffen, daß auch unsere Gäste bald zu den begeisterten Anhängern
der Agriturismi gehören.
Hotels In Alba übernachten Sie in einem ruhig gelegenem Hotel unweit der Fußgängerzone. So haben Sie die Möglichkeit, die kulturellen Besonderheiten und auch das Nachtleben kennen zu lernen. |
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