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Ausweichtour in den Argosaronischen Golf   

Die Kykladen sind eine relativ windanfällige Gegend. In der Regel kommt es dadurch nur zu geringfügigen Änderungen des Tourverlaufs. Bei sehr ungünstigen Windverhältnissen kann es jedoch sein, dass die Reiseroute vom geplanten Tourverlauf deutlich abweichen wird. Dann führt Sie unsere Ausweichtour in den Argosaronischen Golf, eine der geschichtsträchtigsten Regionen Griechenlands: Sie kreuzen zwischen griechischem Mutterland und der Peloponnes und lernen die Inseln Ägina, Poros, Hydra, Spetses und die Halbinsel Methana kennen. Ein Höhepunkt der Reise ist der Besuch des antiken Epidauros mit dem am besten erhaltenen Theater Griechenlands.

 

1. Tag (Sa) Anreise nach Marina Zeas (Piräus)

Individuelle Anreise nach Athen und Sammeltransfer nach Marina Zeas. Einchecken auf der Panagiota ab 14.00 Uhr. Übernachtung im Piräus.

 

2. Tag (So) Insel Poros (Radstrecke ca. 20 km)

Am Vormittag Überfahrt mit der Panagiota nach Poros Stadt. Nachmittags radeln Sie von Poros-Stadt zunächst zum Kloster Zoodochos Pigis, das aus dem 18. Jh. stammt. In der Antike war die Insel dem Meeresgott Poseidon geweiht. Sein hoch über dem Meer gelegenes Heiligtum besichtigen Sie auf der Weiterfahrt. Übernachtung in Poros Stadt, dessen historische Altstadt, deren Wahrzeichen der alle anderen Bauten überragende blaue Uhrturm ist, sich am besten zu Fuß entdecken lässt.

 

3. Tag (Mo) Galatas - Ermioni (Radstrecke ca. 40 km)

Von Galatas aus, das nur durch eine 300 Meter breite Meerenge von der Insel Poros getrennt ist, radeln Sie auf der Küstenstraße bis nach Ermioni, das im Süden der Argolis liegt. Zunächst führt die Strecke über einen Pass von 300 m Höhe und im weiteren Verlauf immer entlang der Küste bis nach Ermioni, wo Sie die Nacht verbringen. Das auf einer Landspitze gelegene pittoreske Städtchen besitzt mehrere schöne Sandstrände, einen urigen Marktplatz und zwei Häfen mit vielen gemütlichen Cafés und Tavernen, in denen man gern verweilt.

 

4. Tag (Di) Porto Heli und Insel Spetses (Radstrecken ca. 15 km und 25 km)

Die kleine Radtour am Vormittag führt Sie durch die lang gezogene Kranidi-Bucht von Ermioni nach Portocheli, einem lebhaften Hafenort. Nach dem Mittagessen setzen Sie auf die Insel Spetses über. Die Radtour am Nachmittag führt Sie rund um das grüne Eiland herum. Dabei bieten sich immer wieder wunderschöne Panoramablicke auf die buchtenreiche Küste und die gegenüberliegende Peloponnes. Die Stadt Spetses, in der Sie übernachten, ist wegen ihrer vielen klassizistischen Herrschaftshäuser und der schwarzweißen Kieselmosaiken, die Gassen und Plätze schmücken, besonders sehenswert.

 

5. Tag (Mi) Insel Hydra und Halbinsel Methana (Radstrecke ca. 30 km)

Frühmorgens Überfahrt zur Insel Hydra, deren gleichnamige Inselkapitale wie ein Amphitheater um den Hafen herum ansteigt. Das einzige Verkehrsmittel auf Hydra sind Esel. Weder Autos noch Mopeds stören die Inselruhe. Es gibt keinerlei Straßen, nur kleine Pfade, die die einzelnen Orte verbinden. Die Räder lassen Sie deshalb heute Vormittag an Bord und erkunden die Insel zu Fuß. Mittags Weiterfahrt nach Poros, von wo aus Sie am Nachmittag eine Radtour mit vielen beeindruckenden Panoramablicken zur Halbinsel Methana unternehmen. Methana ist vulkanischen Ursprungs und daher geologisch besonders reizvoll. Berühmt sind auch die heilkräftigen Thermalquellen im gleichnamigen Hauptort.

 

6. Tag (Do) Epidauros und Insel Ägina (Radstrecke ca. 30 km)

Morgens bringt Sie Ihr Schiff nach Palaia Epidauros, das der Ausgangspunkt Ihrer heutigen Radtour ist, die Sie zur antiken Heilstätte Epidauros führt, wo der Halbgott Asklepios Verehrung genoss und von den Kranken um Heilung gebeten wurde. Hier besuchen Sie auch das besterhaltene Theater Griechenlands, von dessen phänomenaler Akustik Sie sich durch das Fallenlassen einer Münze überzeugen können. Nach dem Mittagessen Weiterfahrt zur Insel Ägina, wo Sie am Nachmittag eine weitere Radtour unternehmen können.

 

7. Tag (Fr) Insel Ägina (Radstrecke ca. 25 km)

Die Insel Ägina ist über die Grenzen Griechenlands hinaus für ihre hervorragenden Pistazien berühmt. Die Radtour am Vormittag führt Sie vorbei am großen Kloster des Heiligen Nektarios hinauf zum Heiligtum der Göttin Aphaia. Der wunderbar erhaltene Tempel, dessen Giebelfiguren heute in der Münchner Glyptothek zu bewundern sind, thront hoch über dem Blau des Meeres. Auf dem Rückweg radeln Sie entlang der Nordküste nach Ägina-Stadt, wo Sie das Schiff zur letzten Überfahrt nach Piräus erwartet.

 

8. Tag (Sa) Ausschiffung

Nach dem Frühstück Auschecken auf der Panagiota. Sie treten die individuelle Heimreise an oder verlängern ihren Urlaub um einige Tage in Athen.

 

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