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Italien > Friaul; individuelle Reise
Eine individuelle Radtour durch das Friaul und Julisch Venetien und die Venetianische Tiefebene
Die Radtour führt zu den berühmtesten Orten Friauls Julisch Venetien wie Udine, Triest, die österreichische Stadt in Italien und das berühmte Weinanbaugebiet, den Collio. Wir radeln zu den historischen Plätzen wie die Villa Manin, wo Europa nach Napoleons Niederlage neu aufgeteilt wurde, oder zur Villa Miramare, Kaiserin Sissis Lieblingsschloss. Mit ein Höhepunkt ist sicherlich auch die Besichtigung Venedigs und die ruhigeren Inseln der venezianischen Lagune wie Burano und die ”Glasinsel” Murano. Bei der Auswahl der Radstrecke kommt besonders der landschaftliche Reiz der Region zur Geltung, Auwälder, Pinienwälder, vorbei an Reisfeldern und besonders das Weinanbaugebiet des Collios mit seinen vielen berühmten Enotecas. Die dominierende Landschaftsform ist die Ebene, von vielen reizvollen Kanälen durchzogen. Im Norden begleiten uns immer in der Ferne die Julischen Alpen, weißes Kalkgestein mit schneebedeckten Gipfeln bis lange in den Sommer hinein. Im Osten erwartet uns Hügelland, wie in der Toskana, jedoch unsere Wege führen an den Hügeln vorbei und nicht hinauf.
2 Die Radtour ist für jeden gut zu bewältigen, Etappenlängen bis max. 65 km. Es wird auf Nebenstraßen und sehr gut befahrbaren Güterwegen, auf Radwegen und Strandwegen gefahren (nur ganz kurze, wenige Stadt Ein- und Ausfahrten haben größeres Verkehrsaufkommen).
1. Tag: Anreise Sesto al Reghena Nehmen Sie sich Zeit um die mittelalterliche Abbazia (Kloster) aus dem 8. Jhd. zu besichtigen und freuen Sie sich bei einem exklusiven Abendessen auf die nächsten Tage.
2. Tag: Sesto al Reghena - San Daniele ca. 50 km Die ruhige Ebene des Flusses Tagliamento entlang, halten wir bei der Villa Manin, in der einst Napoleon nächtigte und im Vertrag von Campoformido Europa aufgeteilt wurde. Am späten Nachmittag erreichen wir San Daniele.
3. Tag: San Daniele – Cividale ca. 55 km Die mittelalterliche Stadt Cividale lockt, aber Udine wird Sie beeindrucken mit seinen historischen Bauten, den vielen Straßencafes und seinem undefinierbaren Flair zwischen Alpenregion und Ebene.
4. Tag: Cividale - Gorizia ca. 35 km Über den Ponte Diavolo (Teufelsbrücke) verlassen Sie Cividale und tauchen in den Collio, der berühmten Weinregion ein. Links und rechts breitet sich eine Hügellandschaft aus, ähnlich der Toskana, aber Ihre Route führt weiter meist flach dahin (keine Angst, der Gesamthöhenunterschied den Sie an diesem Tag bewältigen müssen beträgt ca. 200 m). In Gorizia können Sie die Burganlage der alten Stadt Görz, deren Grafen einst bis Deutschland regierten, erklimmen.
5. Tag: Gorizia - Triest ca. 60 km Entlang des heiß umkämpften Flusses Isonzo verlassen Sie die geteilte Stadt (Nova Gorizia gehört zu Slowenien) und durchradeln das Naturschutzgebiet ”Lago di Doberdo-Pietra Rossa”. Sie fahren die imposante Küste entlang, gelangen zu Kaiserin Sissis Lieblingsschloss, Castello di Miramare, über die Promenade gelangen Sie in die Stadt Triest.
6. Tag: Triest - Cáorle - Pineta Lido di Jesolo ca. 65 km Nur schwer werden Sie sich von der österreichischsten Stadt Italiens verabschieden, Kaffeehäuser wie in Wien mit Meeresblick und vieles mehr werden Sie noch lange an Triest erinnern. Küstenlandschaft, die Ebene der Lagune di Cáorle und einige berühmte Strandbäder der Adriaküste stehen heute auf dem Programm.
7. Tag: Jesolo - Venedig - Jesolo ca. 45 km Ein Höhepunkt unserer Reise, Venedig, Sie kennen die Stadt schon, dann besuchen Sie doch die ruhigen Inseln Burano und Torcello. Entlang der Lagune von Venedig radeln Sie auf autofreien Wegen bis auf die Landzunge von Cavallino und setzen vom Punta Sabbioni mit der Fähre über nach Venedig oder besuchen die Inseln Murano, Burano und Torcello.
8. Tag: Pineta Lido di Jesolo - Sesto al Reghena ca. 50 km Auch heute begleiten wieder weite Strecken Ihrer Radroute Flüsse und Kanäle wie in Holland, nur die italienische Sonne und manche mittelalterlichen arkadengesäumte Ortsdurchfahrten erinnern Sie an Ihren südlichen Aufenthaltsort.
9. Tag: Individuelle Abreise
Variante 8 Tage / 7 Nächte 1. - 4. Tag: gleich wie bei 9 Tage / 8 Nächte 1. Tag: Anreise Sesto al Reghena 2. Tag: Sesto al Reghena - San Daniele ca. 50 km 3. Tag: San Daniele – Cividale ca. 55 km 4. Tag: Cividale - Gorizia ca. 35 km
5. Tag: Gorizia – Grado / Aquileia ca. 60 km Entlang des heiß umkämpften Flusses Isonzo verlassen Sie die geteilte Stadt (Nova Gorizia gehört zu Slowenien) und durchradeln das Hügelland in die Ebene der bezaubernden Lagune von Grado. Das geschichtsträchtige Aquileia mit seinen Funden aus römischer und frühchristlicher Zeit (im Dom befindet sich das größte christliche Bodenmosaik des Westens) beeindrucken ebenso wie Grado. Dieses kleine Städtchen trägt zwei Gesichter: der moderne, weithin sichtbare bekannte Badeort mit Hotels, langen Straßen voller Läden und den sauberen, gepflegten Sandstränden und zum anderen das geschichtliche Grado mit seiner Altstadt, den kleinen Häuschen, jahrhundertealten Kirchen und venezianisch anmutenden Gässchen. Da sein Sand reich an Mikroorganismen und Mineralsalzen ist, galt Grado schon im Altertum als Kurort.
6. Tag: Grado / Aquileia – Caorle – Lido di Jesolo ca. 65 km Die Ebene der Lagune di Caorle und einige weitere berühmte Strandbäder der Adriaküste stehen heute auf dem Programm. Durch reizende Landschaft, teils Flussläufen folgend radeln Sie Ihrem Etappenziel, der vor Venedig liegenden Halbinsel von Lido di Jesolo, zu.
7. Tag: Pineta Lido di Jesolo – Sesto al Reghena ca. 55 km Auch heute begleiten wieder weite Strecken Ihrer Radroute Flüsse und Kanäle wie in Holland, nur die italienische Sonne und manche mittelalterlichen arkadengesäumte Ortsdurchfahrten erinnern Sie an Ihren südlichen Aufenthaltsort.
8. Tag: Abreise oder Verlängerung |
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