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Schweiz > Aare-Radweg 2; Gruppentour
Aare Radweg Teil 2: von Biel nach Waldshut - eine Velotour Im Herzen der Schweiz
Reiseleitung: Guido Sackmann
Der Aare-Radweg ist der Klassiker im Veloland Schweiz. Er gehört zu den nationalen Schweizer Velorouten und ist sehr gut ausgebaut und beschildert. Ohne große Steigungen folgt der Radweg dem Fluss bis zu seiner Mündung in den Rhein bei Waldshut. Wir knüpfen in Biel an die letztjährige Aare Radreise an. Die Stadt ist Uhren-Weltmetropole und liegt zusammen mit dem gleichnamigen See am Fuße des Schweizer Juras.
Die Strecke ist überwiegend flach und kurze Steigungen kommen nur vereinzelt vor
1. Tag: Anreise nach Biel; Radtour Biel - Solothurn, ca. 35 km Zwischen Biel und Büren wurde der Aarelauf im Rahmen der Juragewässerkorrektionen begradigt. Entlang dieses "Nidan-Büren-Kanals" verläuft auch der Aare-Radweg. Die Altstadt Bürens ist ein nationales Schweizer Kulturgut. Sehenswürdigkeiten sind das Schloss und die mächtige Holzbrücke. In Altreu erfreut man sich an den vielen Störchen, die hier auf den Bauernhäusern nisten. Durch die Vogelwarte Sempach wurden Störche schon 1948 in Altreu angesiedelt. Heute leben in der ganzen Schweiz wieder ca. 200 dieser langbeinigen Vögel. Die Stadt Grenchen liegt am Fuße des Juras. Seine Uhrenindustrie mit einigen international sehr bekannten Uhrenmarken ist seit über 150 Jahren im Ort ansässig. Nun windet sich der Fluss in vielen Schlaufen durch ein fruchtbares Land der Stadt Solothurn entgegen. Bald schon grüßen die Türme der Kathedrale aus der Ferne. Die Stadt des Barocks hat eine außergewöhnlich gut erhaltene Altstadt. Die St.-Ursen-Kathedrale und die Stadttore Baseltor und Bielertor sind nur einige der historischen Bauten.
2. Tag: Solothurn - Aarau, ca. 58 km In ihrem Unterlauf ist die Aare sehr stark durch die Erzeugung von Strom durch Wasserkraft geprägt, aber trotzdem hat der Radweg hier seinen ganz besonderen Reiz. Im kleinen, mittelalterlichen Städtchen Wangen überspannt eine alte Holzbrücke den Fluss. Durch die liebliche Flusslandschaft zwischen Berken, Aarwangen und Wolfwil führt der reizvolle Routenabschnitt weiter durch das Mitteland. Schon in geschichtlicher Zeit kreuzten sich in Aarwangen wichtige Handelsweg zwischen der Ost- und der Westschweiz. Das Landschaftsbild bei Aarburg wird geprägt durch einen schmalen, aber steil aufragenden Felssporn, der bis an das Flussufer reicht und das Tal abriegelt. Olten besitzt eine gedeckte Holzbrücke und ist als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt eine typische Eisenbahnerstadt. Aarau wird auch die Stadt der schönen Giebel genannt. Ein Großteil der historischen Gebäude stammt aus der Zeit zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert und die Festung Aarburg gehört zu den Schweizer Baudenkmälern allerersten Ranges.
3. Tag: Aarau - Waldshut, ca. 50 km Die Route folgt meist direkt dem Aarelauf und erreicht nach Brugg das "Wasserschloss" der Schweiz, wo sich die drei Flüsse Limmat, Reuss und Aare vereinigen und 16 km später den Rhein erreichen. Brugg ist ein schweizerdeutsches Wort für "Brücke" und dieses Ziel hatten wahrscheinlich schon die Habsburger bei der Stadtgründung, denn Brugg entstand an einer Engstelle der Aare. Der Klingnauer Stausee liegt kurz vor der Aaremündung und ist ein richtiges Vogelparadies. Über 270 verschiedene Vogelarten wurden hier schon beobachtet. Das von der Aare mitgeführte Sediment ließ den 1935 erbauten Stausee verlanden. Schilf und Büsche siedelten sich an und legten zusammen mit den offenen Wasserflächen den Grundstein für das reiche Vogelleben. Koblenz liegt an der Mündung der Aare in den Hochrhein, unmittelbar an der Grenze zu Deutschland. Von dort ist es nur ein kurzes Stück in die Altstadt von Waldshut, wo wir die Reise ausklingen lassen können. |
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